28.01.2009

Langsam wird es unheimlich...


Als heute der Postbote klingelte, hielt er einen dicken Umschlag meines Arbeitgebers in der Hand. Als ich ihn öffnete, kam ein ganz dünner Pulli in diesem hellgrau-grünlichem Ton mit 30 % Kaschmir aus einer italienischen Boutique zum Vorschein (siehe unten) und dieser Brief, den ich ausnahmsweise einmal in 800x600-Format hochgeladen habe. Den Namen der edlen Spenderin habe ich sicherheitshalber unleserlich gemacht - bei Klick auf das Foto könnt ihr den Brief aber richtig lesen, wenn ihr mögt, denn so einen Chef nebst Kollegen gibts sicherlich nicht noch einmal...

Probiert habe ich ihn jetzt noch nicht, werde ich aber machen, bevor ich in der Firma anrufe...

Kommentare:

  1. Da hast du aber wirklich nette Kollegen und einen netten Chef!!! Sowas gibt es wirklich nicht allzu oft. Ich z.B. bin seit meiner OP noch krank und habe diese Woche auch einen Umschlag vom Chef bekommen...allerdings war da kein Pulli oder Genesungswünsche drin, sondern eine Kündigung :-(
    In den meisten Firmen wird man leider nicht mehr als Mensch gesehen und da darf man dann halt nicht krank werden.

    liebe Grüsse und gute Besserung
    Regina

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  2. Wie bitte? Du hast während deiner Krankheit die Kündigung erhalten? Du weißt aber, dass das nicht zulässig ist? Das darf der Chef gar nicht! Nicht während einer Krankheit. Oder warst du noch in der Probezeit???

    Regina, ich bin entsetzt und sende dir ganz liebe Grüße
    Sunsy

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  3. ja, ich weiss. Ich habe dir über Kontakt geschrieben. Probezeit war/bin ich nicht, sondern in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis.

    Danke für die lieben Grüsse :-)
    *knuddel* Regina

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  4. Wie schön, dass es solche Arbeitgeber und Kolleg/innen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten noch gibt - ich freue mich für dich!
    Ich arbeite seit bald elf Jahren als Freelancer für einen Verlag. Eigentlich hätte es eine 60%-Stelle sein sollen. Dann kam - unerwartet und noch vor Arbeitsantritt! - die erste Operation, doch man hielt mir die Stelle frei.
    Seither musste ich sieben OPs über mich ergehen lassen ... und obwohl ich ja nicht fest angestellt und unterdessen nur noch rudimentär arbeitsfähig bin, darf ich weiterhin meinen 10%-Beitrag leisten. Die hätten mich ja längst als "unrentabel" hinauskomplimentieren können...
    Es gibt gute Gründe, für solch sozial eingestellte Unternehmer/innen dankbar zu sein!
    LG,
    Katarina

    ... und weiterhin gute Genesung!

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  5. Hallo Katarina,
    gerade wollte ich dich bei Ravelry verlinken, da seh ich dass du dich mit einem ganz anderen Profil verlinkt hast... Wie nennst du dich denn bei Ravelry?
    ich bin auch hin und weg von meinem Chef und meinen Kolleginnen. Ist echt ein Traumjob :) - darum macht es mir auch nicht so viel aus, 56 km zur Arbeit zu fahren.

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  6. Solch einen tollen Chef und auch solch tolle Kollegen braucht diese Welt viel, viel mehr. Die Wirklichkeit sieht leider meist anders aus. Ich hoffe, es geht dir besser.
    Sei lieb gegrüßt, Petra

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  7. Na solch einen Chef und Kollegen hat nicht Jede(r). Das ist sehr nett und Du kannst stolz darauf sein!
    Als ich im KKH lag, kam eine Kollegin auch vorbei und brachte mir Blumen und etwas Selbstgemaltes. da habe ich mich auch gefreut.

    LG von Netty

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