20.01.2009

St. Petersburg, Maschenmarkierer und die wahre Liebe

PAVLOVSK, ST. PETERSBURG, RUSSIA
(1000 Places To See Before You Die)

Pawlowsk ist eine klassizistische ehemalige Sommerresidenz der russischen Zaren, nebst der gleichnamigen Stadt und wurde von Katharina der Großen erbaut. Und genau so hatte ich mir ein Bett darin auch vorgestellt. Sollte ich jemals eine Weltreise machen und kurzfristig in St. Petersburg Halt machen, würde ich mir diesen Palast durchaus ansehen. Aber direkt Urlaub in Russland zählt jetzt nicht zu den Plätzen, die in meine engere Auswahl fielen...

Im Never Not Knitting Kalender gibts wieder Tuesday Tips:

Stitch markers are a useful bit of knitterly engineering. Usually a marker is a simple ring of plastic or metal that you slip over the needle to indicate a place where you have to pay attention or perform a function, like decrease two stitches or change to another stitch pattern. You can get plain markers; fancy ones wrought from beads and silver jump rings, like jewelry for knittering; or you can fashion some yourself.Thrifty knitters sometimes use the supercheap mini elastics from the drugstore or tiny "o" rings from the hardware store. And those of us who really hate spending money (or can never find our knitting accessories) can make them out of tied loops of yarn.

Ja, solche Maschenmarkierer sind eine gute Sache. Ich brauche sie hin und wieder, vor allem bei Tüchern, um immer nur in Abschnitten zählen zu müssen und nicht irgendwann 500 Maschen durchzuzählen... Allerdings habe ich keine so einfachen Dinge, und ich nehme auch schon lange keine farbigen Büroklammern mehr, Dank Ewa . Meine Maschenmarkierer sind richtige kleine Kunstwerke. Und wenn ich in euren Blogs so stöbere, dann nutzen auch die meisten von euch solche wunderschönen Dinge. Manche stricken sie sogar mit ein in ihre Socken. - Mich würde interessieren, ob es bei uns auch noch andere Maschenmarkierer in Gebrauch gibt als farbige Büroklammern und die selbst hergestellten bzw. erstandenen aus Perlen...

Bei mir scheint jetzt endlich das festgesetzte Zeugs in Stirn- und Nasennebenhöhlen gelöst zu werden und ich fühle mich ganz normal matt, ohne die grässlichen Kopfschmerzen hinter den Augen. Es war doch richtig, endlich zum Arzt zu gehen...

Und endlich kann ich auch wieder etwas lesen, ohne gleich wieder die Augen schließen zu müssen. Allerdings weiß ich nicht so recht, was ich mir beim Kauf der Trilogie von Susan Carroll gedacht habe... Romantik, OK, Mystery, Familienfluch, ewige Liebe und so, OK, aber dass sich eine Frau, allen Ernstes in einen Geist verliebt und felsenfest daran glaubt, Lancelot von der Artusrunde vor sich zu haben und sich dermaßen plemplem benimmt und pausenlos in Ohnmacht fällt... also wirklich! Trotz allem ist Das Vermächtnis der Feuerfrau sehr spannend geschrieben und mich interessiert schon, wann Rosalind erkennt, dass der Geist ihr eigener Ehemann ist, den sie allerdings bislang überhaupt nicht mag... Meinem Vorstellungsvermögen sind da ja keine Grenzen gesetzt. Ich sehe schon vor mir, dass Lance einmal zu oft seinen Körper verlässt, um ihr als Geist zu erscheinen und dann nicht mehr zurück kann und sie auf irgendeine Weise gerufen wird oder selbst zu ihm läuft und zu dem einzig Richtigen greift, nämlich den kalten Körper mit ihrem eigenen zu wärmen, um ihren Ehemann am Leben zu halten... also geh ich jetzt erst mal wieder lesen . Da keiner weiter da ist, hab ich mir selbst zunächst Kaffee gekocht, Tee folgt dann nach dem Hustenlöser und einem Dampfbad wieder.

Ach ja, und wenn ich heute fleißig weiter stricke, kann ich bald bei meinem RVO die Ärmel stilllegen und dann ein Foto schießen .

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