08.11.2009

Cochem an der Mosel

cochem

(bei Klick auf die Collage gelangt ihr zu flickr - dort auf die Lupe klicken, dann könnt ihr es auch doppelt so groß sehen)

Um es vorweg zu nehmen: Cochem ist ein wirklich schönes Städtchen. Viel Fachwerk, jede Menge Geschäfte - vor allem für Frauen interessant, denn ein Schuh- und auch Taschenladen folgte dem nächsten - und garantiert viel Sehenswertes.

Unser erster Betriebsausflug ging doch etwas anders vonstatten als ursprünglich geplant. Aber so ist das ja meistens, darum lasse ich am besten alles auf mich zukommen Zunächst hatte unser Chef noch einen Termin, so dass wir leider eine ganze Ecke später weg kamen als gedacht. Da eine Kollegin leider verhindert war, fuhren wir zu siebt in 2 Pkw’s. Derjenige mit unserem Chef fuhr später los und kam früher an, jener, in dem ich saß, stand in einem schönen langen Stau. So kamen wir zu spät, um die Moselfahrt antreten zu können. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, gingen wir zunächst einen Cappu trinken, sahen uns ein wenig die Innenstadt an - die Geschäfte machen da schon Punkt 18.00 Uhr dicht! - holten uns einen Backfisch, um eine ordentliche Grundlage zu haben und trafen uns dann am Festzelt zum Cochemer Federweißenfest.

Was wir nicht wussten, Cochem ist sehr Köln-orientiert, das Federweißenfest hatte also ganz schön was von Karneval Eigentlich so gar nix für meiner einer. Drum hab ich ordentlich mitgemacht, mitgesungen und geschunkelt, was das Zeug hielt, bis ich heiser war und taub von der ständig zunehmenden Lautstärke der aufgedrehten Boxen. Die Band spielte mit wenigen Pausen von 19.00 bis 01.00 Uhr und hatte das Reißerische zum Animieren und Mitmachen. Und unser Chef hat, so scheint es, die Weinkarte von oben nach unten bestellt. Flaschenweise. Zu siebt haben wir dann im Laufe des Abends 11,5 Flaschen alle gemacht... Es war lustig und richtig schön. Wir sind einfach ein klasse Team. Zwar ging es mir dann am nächsten Morgen alles andere als gut, der eine Bissen vom Brötchen wurde zu Zement in meinem Mund, und ich hab mich doch lieber noch eine Stunde hingelegt, anstatt vielleicht auf eigene Faust bis zur Burg zu gelangen, aber anderen ging es nicht viel besser. Das Frühstück jedenfalls, ein echtes italienisches (und mir schmeckt dieser Kaffee überhaupt nicht!) wurde auch von anderen verschmäht.

Als nächstes war eine Stadtführung geplant. Unser Chef hatte eine um 11.00 Uhr gebucht. Wir standen rechtzeitig am vereinbarten Treffpunkt, genau wie eine Reihe anderer Touristen - wer nicht kam, war der Stadtführer... Somit haben wir einfach noch einen kleinen Gang in die Altstadt unternommen und sind noch zum Kapuzinerkloster hoch gestiegen. Leider war es dann zur Burg doch etwas weit und uns etwas Angeschlagenen graute davor.

Der Abschluss bildete dann ein Mittagessen in einem Örtchen einige km außerhalb von Cochem in einem Gasthaus. Sehr lecker, und auch ich habe zumindest Reis, Salat und Soße aufgegessen, vom Fleisch ein Stück.

Das nächste Event unserer Kanzlei wird dann die Weihnachtsfeier im Dezember sein. Diesmal geht es wieder zu einem Sternekoch, so dass wir das kleine Schwarze überstreifen müssen Zum Glück werde ich anschließend noch nach Hause fahren müssen und außerdem darf ich ja auch wegen meiner bevorstehenden Augen-OP keinen Alkohol trinken, so dass es mir danach viel besser gehen wird .

Gestern war ich jedenfalls wieder so weit, alle mit meinem Satz: “Ich trinke niiiiie wieder Alkohol” zum Lachen zu bringen - Ich frage mich nur, warum mir das keiner abgenommen hat?

1 Kommentar:

  1. Eine schöne Schmunzelgeschichte :) ...und eine mit hohem Erinnerungswert *gg*

    Die Bilder erinnern mich daran, dass ich lange nicht mehr dort war...

    Liebe Grüße
    Andrea

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...