29.06.2010

Kurzrezi: Ein unvermeidlicher Mord – P. Robinson (3)

Peter Robinson
Ein unvermeidlicher Mord
Englischer Krimi
3. Band der Inspector Banks-Reihe
Ullstein
TB, 432 Seiten
ISBN: 3548251692

Bewertung:

Klappentext:

In das idyllische Yorkshire hat sich Inspector Banks versetzen lassen, um nicht mehr Tag für Tag mit Mord und Totschlag konfrontiert zu werden. Aber als eine zunächst friedliche Anti-Atomkraft-Demonstration außer Kontrolle gerät, liegt am Ende ein junger Constable erstochen am Boden. Jeder der Demonstranten könnte der Mörder sein...

Was mir gerade wieder besonders auffiel war, dass viele gute Autoren Serien fabrizieren, und ich werde dann in die Notwendigkeit gezwungen, die Serie zu sammeln So auch hier wieder. Und daran ist Annelie schuld. Von ihr habe ich nämlich einen Band von Peter Robinson geschenkt bekommen. Erinnert ihr euch? Es war der 5. Band der Reihe, und ich bewertete ihn mit 9/10 Punkten. Inzwischen habe ich schon einige Bände in meinem Teil der Bücherwand stehen, lese nun aber von Anfang an.

Nicht jeder Band ist natürlich gleich gut. Diesen dritten fand ich gut, aber nicht sehr gut, spannend, aber ein wenig verwirrend, und ich bin bis zur Auflösung nicht auf den Täter gekommen, das Motiv war ein wenig weit weg und wurde quasi erst auf der letzten Seite aufgetischt. Da davon vorher überhaupt keine Rede und nur absolut sicher war, dass sich dieser fiese Burgess absolut auf dem Holzweg befand, und ich ihm eh nicht über den Weg getraut habe, war ich ein wenig geplättet.

In diesem Buch trinken mir die Polizisten eindeutig zu viel. Das Bier auf der Insel schmeckt mir zwar sehr gut, und das Bitter, das eigentlich ein mildes Bier ist, ist mir eigentlich schon wieder zu mild, aber wenn man davon ein paar verkonsumiert, kann man meines Erachtens eigentlich nicht mehr arbeiten, geschweige denn Entscheidungen treffen. Und die Bobbys kippen hier mehrere schon zum Mittag! – Erinnert mich auch ein wenig an John Rebus, den Protagonisten von Ian Rankin...

Das nächste Buch, das bereits seit einigen Monaten auf meinem Nachttisch liegt, wird nun gelesen, mal wieder etwas Historisches. Muss sein, denn wenn ich zeitgleich einen Thriller auf den Ohren habe, brauche ich ein anderes Genre vor der Nase

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