31.05.2010

Die Highlands 05/2010 – Teil 4

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Was hatte ich mich auf das Wandern gefreut. Die Touren, die mein Laird herausgesucht hatte (u. a. die Tour zum Beinn Dearg, die wir im September wegen starker Regenfälle abbrechen mussten – vielleicht erinnert ihr euch, dass wir nass bis auf die Knochen waren und das Wasser sogar in meinen Schuhen geschwappt war) schienen auch für solche Sesselpupser wie mich geeignet zu sein...

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Da es eine Woche vor unserer Ankunft am Loch Ness noch geschneit hat, war ja davon auszugehen, dass wir in den höheren Lagen auf Schnee treffen würden... Hier also der Laird vor einem dieser Schneefelder am Beinn Dearg... lässig mit Funktionsshirt

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Natürlich gab es auch größere, die wir nicht umgehen konnten, sondern überqueren mussten. Hier ein Foto von mir (und HIER könnt ihr es auch ganz groß ansehen)

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  klick HIER für ganz groß

Und noch zwei Fotos von mir bei der Bergbesteigung... Hier war ich noch guter Dinge, es war noch beim Aufstieg... Und um ehrlich zu bleiben, muss ich gestehen, dass ich auf den Gipfel verzichtet habe. Ganz oben hatte man überhaupt keine Sicht mehr, da war nur Suppenküche, und außerdem war der Weg sehr beschwerlich. Der Laird jedoch war ganz oben und hat auch Beweisfotos gemacht (die ich hier natürlich als Feigling nicht zeige...)

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Eins ist nun jedoch klar. Entweder muss ich künftig etwas mehr überhaupt etwas trainieren, um mit meinem Schatz mithalten zu können oder ich lasse ihn Gipfel wie diesen hier allein besteigen...

Socken 15/2010 – Kiellinie die zweite

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Das zweite Paar Socken nach Anleitung der Kiellinie (allerdings in 2/2er Rippe) habe ich besser hin bekommen. Angeschlagen mit 64 M wie gewohnt und wirkliche 28 cm im Fuß lang!

Sockendaten

Material: Gründl-Wolle (Aldi) 75/25 Farbe 920, Partie 8871 
Nadeln: 2,25 Bambus
Anschlag: 2 x 12 M toe-up
Spitze: stumpfe Bandspitze
Muster: Kiellinie 
Ferse: nach Anleitung 
Bündchen: 2/2 er Rippe fortgesetzt, locker abgekettet 
Größe 44
Verbrauch: 81 g

Mehr Fotos gibts bei flickr und Ravelry zu sehen.

Die Highlands 05/2010 – Teil 3

Ein Grund, warum wir immer in die gleiche Gegend um Inverness fahren ist, dass wir dort auch Freunde besuchen. Das hat sich bei uns zu einer schönen Tradition entwickelt, dass wir zum einen immer bei Joe Lindsey, dem Targemaker, in North Kessock vorbei fahren, auch wenn der Laird bei den letzten Gelegenheiten kein neues Targe mehr gekauft hat. Übrigens liegt North Kessock NICHT auf der Black Isle... ich Dummie hatte nur das Hinweisschild im Kopf, dass es auf dieser Strecke zur Black Isle geht... – North Kessock liegt an der A9 direkt bei Inverness. Und dieses Mal haben wir sogar das erste Mal auch tatsächlich Delphine dort gesehen!!! Joe hat uns zu seinem Aussichtspunkt eingeladen, und wir hatten von dort oben einen wunderschönen Ausblick auf die Bucht. Einfach einmalig schön. Der kurze heftige Regenschauer trieb uns zwar dann doch in die kleine Gartenlaube, aber kurz danach schien auch schon wieder die Sonne

Außerdem besuchen wir in Ford Augustus auch jedes Mal Dave und Ken im Clansman Center und verfolgen Kens Show, obwohl der Laird sie schon fast selbst halten kann, so oft, wie er sie gesehen hat – weil ich auch hier keine Fotos gemacht habe, zeige ich euch noch einmal das aus 2008:

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Dies ist auch immer eine Gelegenheit für den Laird, seinen Kilt zu tragen.

Dieses Mal haben wir aber auch einen weiteren Besuch gemacht, und zwar bei Shippymolkfred Bislang nur über unsere Blogs haben wir uns nun auch “in echt” kennen gelernt. Ich hab sie auch sofort erkannt, denn sie hat sich seit ihrer Hochzeit irgendwie überhaupt nicht verändert...

Die Familie hat ein riesiges Anwesen und lebt völlig autark weit ab vom Schuss (die Kinder können also toben, ohne dass Nachbarn mit dem Besenstiel an die Decke klopfen!!!). Leider war der Herr des Hauses gerade dienstlich unterwegs und Shippy selbst hatte nicht viel Zeit, aber wir haben zumindest gemütlich beisammen gesessen, geklönt, Kaffee getrunken und ihre Kekse weg gegessen

Tja, liebe Shippy, für dich tut es mir ja Leid, dass es so gut wie gar nicht geregnet hat als wir in der Gegend waren... aber für uns war das absolut genial

Und du hast recht, im September sind wir wieder da... Vielleicht gibt es ja dann doch das ein oder andere, das wir für euch mitbringen können??? – Ein Foto vom Haus quasi auf den “Lieferanteneingang” habe ich gemacht, aber zeige es vorsichtshalber nicht. Bin mir nicht sicher, ob Shippy und ihr Lieblingsmann damit einverstanden wären... Dafür gibts später noch einen Beitrag über unsere erste Bergtour in diesem Urlaub...

30.05.2010

Kurzrezi: Haut – Mo Hayder

Jetzt gab es nach dem Urlaub schon die ersten Schottlandbilder, meine Kurzeinschätzung über das ausgehörte Hörbuch und ein Paar fertig gestellte Socken zu sehen, und die Leseratten unter uns haben noch nichts Neues erfahren... tsss, das kann natürlich nicht so bleiben, darum gibt es heute noch einen Blogbeitrag mit einer Kurzrezi über ein gelesenes Buch von mir  

Mo Hayder
Haut
Psychothriller 
aus der Jack Caffery-Reihe
Goldmann
GB,  384 Seiten
ISBN: 3442311306

Bewertung:

Klappentext:

Als die Leiche einer als vermisst gemeldeten Frau in der Nähe von Bristol gefunden wird, deutet alles auf einen Selbstmord hin.Doch es gibt ein paar Auffälligkeiten, die Detective Inspector Caffery misstrauisch werden lassen. Und tatsächlich bleibt es nicht bei einer Toten. Während Caffery zusammen mit der Polizeitaucherin Flea Marley versucht, die Hintergründe der mysteriösen Selbstmorde zu erforschen, lässt ihn auch ein zweites Rätsel nicht los: die Suche nach einem unheimlichen Wesen, dem man Zauberkräfte zuspricht und das selbst Caffery Angst einjagt. Und es scheint ihn zu verfolgen. Aber nicht nur er ist in einem Alptraum gefangen. Auch Flea gerät in einen unheilvollen Strudel von Ereignissen, als sie im Kofferraum ihres Wagens eine Tote entdeckt - eine Frau, nach der die Polizei von Bristol fieberhaft sucht...

Dies ist der zweite Roman mit Flea Marley und ein weiterer in der Jack Caffery-Reihe (Der Vogelmann, Die Behandlung, Ritualmord, Haut). Vom Vogelmann war ich ja absolut begeistert, auch Die Behandlung war richtig klasse, die Romane ohne Jack Caffery, die Mo Hayder dazwischen schrieb, waren dann nicht so das Wahre, so dass sie sich wohl doch an eine Fortsetzung mit ihrem Ermittler Jack Caffery gemacht hat. Ihre Protagonistin Flea Marley allerdings ist mir nicht so ganz suspekt. Jack hat ja schon so seine Probleme, weil er den Tod seines Bruders nicht verwunden hat (wobei seine Leiche nie aufgetaucht ist...), aber Flea ist noch einen Zacken schärfer. Die Polizeitaucherin hat beide Eltern verloren, die während eines gewagten Tauchmanövers wohl selbstverschuldet starben und einen Bruder, der... sagen wir mal “sehr eigenartig” ist. Und sie selbst scheint auch so ihre Probleme zu haben. Jedenfalls hat sie sich mir gegenüber unsympathisch gemacht, als sie willentlich Spuren verwischt...

Nicht alles war nachvollziehbar für mich, und mir ist auch nicht ganz klar, wo die Autorin mit uns noch hin will, aber alles in allem war es ein spannender Thriller und daher von mir die Note 2 wert. Nebenbei bemerkt hatte ich schon manchmal eine Gänsehaut, weil mir die Gegend um Bristol nicht ganz unbekannt ist...

Die ersten Kiellinien-Socken... (14/2010)

(bis auf die letzten 7 Runden exklusive Abnadeln noch vor Aufbruch in den Urlaub gestrickt) sind einfach zu groß geworden. Es lag nicht nur an den übernommenen 70 Maschen aus der Anleitung (ich dachte mir, dass es sich vielleicht sehr zieht und ich daher mehr Maschen benötigen würde), auch nicht nur daran, dass ich anstelle der meist verwendeten 2,25er Nadeln meine neuen KnitPro in 2,5 verwandt habe und auch nicht nur daran, dass die Wolle von Opal irgendwie dicker ausgefallen ist, trotzdem Gewicht und Lauflänge absolut identisch zu anderen 75/25er Garnen war. Aber alles zusammen genommen hat es dann wohl doch den Ausschlag gegeben, dass die Socken trotzdem ich nicht nur die “Zwischenrunden” nach der Spitze weg gelassen habe, sondern auch mit weniger Zunahmen als sogar gekürzt vorgeschlagen in die Ferse gegangen bin, keine 44, sondern eine “geräumige” 45 ergaben.

Tja nu, so ist das halt. Eben ein Lerneffekt . Zum Glück hat sich Cornelia erboten, diese Socken für ihren Mann zu nehmen und dafür für meinen Sohn welche zu stricken.

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Dies sind nun also die fertigen ersten Kiellinien-Socken.

Sockendaten

Material: Opal 75/25 – Veronica die Wilde – Regenwaldkollektion – Farbe 2047, Partie 6 
Nadeln: 2,5 KnitPro 
Anschlag: 2x15 M toe-up
Spitze: stumpfe Bandspitze
Muster: Kiellinie
Ferse: nach Anleitung 
Bündchen: 3/2er Rippe weiter geführt, locker abgekettet 
Größe 45 (29 cm Fußlänge)
Verbrauch: 98 g bei schön langem Schaft

Diese Art, Socken zu stricken hat mir sehr gefallen. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie eine sehr gute Passform haben. Überhaupt war schon die Art der toe-up-Spitze eine Offenbarung für mich. Da kann man mal sehen, dass man immer wieder Neues dazu lernen kann, selbst wenn man schon etliche Jahre Socken strickt (und sowieso schon am liebsten toe-up) ... Ich bin begeistert. Und drum habe ich noch mehr Socken á la Kiellinie (allerdings nicht mehr in 3/2er Rippe) gestrickt bzw. noch in Planung. Doch dazu später mehr.

Die Highlands 05/2010 – Teil 2

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Schottland und Schlösser gehören irgendwie zusammen. Wer nach Schottland fährt, wird sich bestimmt auch das eine oder andere Schloss ansehen. Die bekanntesten haben wir uns schon während früherer Aufenthalte angesehen, wie z.B. das Urquhart Castle oder das Dunvegan Castle. Diesmal stand als erstes das Dunrobin Castle auf unserer to-do-Liste. Ein richtiges Märchenschloss. Und sehr gut erhalten und gepflegt, wie auch die Parkanlagen beweisen

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Es gibt hier auch eine Falknerei und hinter diesem schmiedeeisernen Tor geht es gepflegt weiter – vermutlich zu einem Privatstrand am Meer...

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Leider war es verboten, vom Inneren des Schlosses Fotos zu machen, und so habe ich mir das Buch in deutscher Sprache gekauft, um ein wenig mehr über das Schloss, seine Bewohner und Herren sowie deren Leben zu erfahren.

Der Eintritt hier war im Gegensatz zu dem für das Edinburgher Schloss direkt ein Schnäppchen, und dafür wurde einem sogar eine Falkenvorführung geboten, man konnte das Museum besuchen (leider war auch dort das Fotografieren verboten, und dabei hätte ich so gern ein Wapiti-Geweih digital mitgenommen...), den weitläufigen Park entlang flanieren und sehr viele Zimmer besichtigen.

Beachtlich fand ich, dass die Gutsfamilie hier nicht nur ein Speisezimmer hatte, sondern NATÜRLICH auch ein Frühstückszimmer. Irre...

Überhaupt gehört zu einem guten schottischen Frühstück eigentlich zuerst ein Porridge (Haferbrei) und anschließend ein reichhaltiges “gekochtes” Essen bestehend aus mindestens Bohnen in Tomatensoße, Eiern und Pilzen, wobei eigentlich noch gegrillte Tomaten, Würstchen, Schinken und manchmal auch Black Pudding dazu gehören. Toast oder ein Brötchen dazu, und man hat eine gute Grundlage, um den Tag bis zum Abendessen ohne Magenknurren zu überstehen.

Ich konnte nicht widerstehen. Bis auf den Porridge und die fleischigen Zutaten habe ich gern morgens auf das “gekochte” Frühstück zurück gegriffen. Lecker! Abends haben wir dann auch mehrmals Fish & Chips gegessen, nur selten gekocht. Wenn schon, denn schon, hab ich mir gesagt . Nur die Würstchen sind mir zu wenig gewürzt und der Black Pudding irgendwie zu trocken. Und ohne Senf krieg ich den dann nicht so richtig runter...

In besagte Museum gibt es nicht nur etliche Jagdtrophäen zu bewundern, eine Galionsfigur der Jacht “Catania” und aus der ganzen Welt zusammengetragener Objekte und Sammlerstücke, dort kann man auch Piktensteine sehen. Ich hab ja was übrig für die keltischen Verschnörkelungen...

29.05.2010

Ausgehört: Feuerklingen (The First Law II) – J. Abercrombie

Joe Abercrombie
The First Law
2. Buch – Feuerklingen
Fantasy
gesprochen von David Nathan
Dauer: 4 Teile – gesamt 24 Std, 27 Min
(ungekürzt)

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Audible):

Für Logan, den Barbarenkrieger, der eigentlich nur seine Ruhe haben will, und den zynischen Großinquisitor Glokta, der eigentlich durch nichts zu erschüttern ist, hat die Begegnung mit einer lebenden magischen Legende alles verändert. Und so finden sie sich plötzlich im Zentrum kriegerischer Geschehnisse wieder, bei denen es um nichts Geringeres als die Zukunft des Reichs geht. Plötzlich werden offene Rechnungen eingefordert, uralte Geheimnisse aufgedeckt und über allem weht die Magie aus den Anfängen der Zeit...

Während sich die Schlinge immer enger um Herrschende wie Untertanen zieht, reist Bayaz, der erste der Magi, in die verlassene Ödnis rund um die alte Ruinenstadt Adua. Zu seinem Gefolge zählen neben seinem Zauberlehrling Quai noch Ferro, eine verhasste Mörderin, Neunfinger, ein gefürchteter Kämpfer, und Luthar, Emporkömmling der Unionstruppen. Gemeinsam könnten sie die Menschheit retten, wenn sie einander nur nicht so hassen würden...

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Das zweite Buch gefällt mir ebenso gut wie das erste. Mittlerweile habe ich mich an die Protagonisten gewöhnt, und ich mag nicht nur Glokta, dessen Gedanken so gänzlich anders als sein Auftreten sind immer mehr, sondern habe zu fast jedem der Mitstreiter Sympathien aufgebaut. Ich bin so gespannt, wie es weiter geht. Darum habe ich kein anderes Hörbuch zwischen geschoben, sondern heute gleich als erste “Amtshandlung” das dritte Buch im Zuge meines Abos gekauft und herunter geladen. Ihr wisst also, was ich nun beim Stricken und Autofahren höre...

Die Highlands 05/2010 – Teil I

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Damit ihr nicht zu lange auf die ersten Fotos warten müsst, hab ich eben mal rasch eine kleine Auswahl zusammen gestellt.

Nachdem wir auf der Hinfahrt in Preston Halt gemacht und im Holiday Inn abgestiegen sind (man hat auch hier mal rasch die Preise drastisch angezogen, so dass wir uns für September eine andere Alternative suchen werden), seht ihr hier unser Zuhause für die nächsten 9 Nächte Unser Zelt ist schön geräumig, und man kann hier im Vorraum sogar kochen, wenn es draußen stürmt oder wie aus Kannen gießt...

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Das Schöne in der Natur ist – man kann herrliche Sonnenuntergänge hautnah erleben... – quasi direkt vor unserem Zelteingang

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denn wir haben in Bunchrew am Beauly Firth “geankert” mit Blick auf die Kessock-Bridge (leider sind die Fotos mit der Beleuchtung bei Nacht nicht so gut geworden, da braucht die Bearbeitung länger, damit wir etwas davon haben...

Alles geht einmal zu Ende...

so auch leider unser Urlaub.

Wir sind wieder da! Allerdings haben wir noch längst nicht alles ausgepackt, und es läuft auch gerade mal die erste von mindestens 3 Maschinen Wäsche.

Gerade habe ich meinen PC gestartet, diverse updates gemacht und bin dabei, mir das 3. Buch der Trilogie von Joe Abercrombie The First Law von Audible herunter zu laden. Die Moderationsfunktion habe ich ausgeschaltet, die vielen lieben Kommentare von euch frei gegeben, aber zum Antworten komme ich erst später. Auch die in dreistelliger Anzahl eingegangenen Emails!!! werde ich erst nach und nach lesen und beantworten können. Habt also bitte ein bisschen Geduld mit mir. Da sind ja dann auch noch so einige Fotos zu bearbeiten

In diesem Sinne...

See you later...

15.05.2010

Wir sind dann mal weg...

Die Klamotten sind gepackt, das Zelt, Schlafsäcke und Co. sind im Kofferraum, Kocher und Kochgeschirr, Getränke für unterwegs (Brote werden dann morgen noch geschmiert), Bücher und Strickzeug... nun habe ich es doch nicht mehr geschafft, den zweiten Socken fertig zu stellen. ungefähr den halben Schaft habe ich noch vor mir und werde ihn wohl morgen auf der Fahrt beenden können. Das ist der Vorteil des Beifahrers, wenn das Navi den Weg weist

Morgen frühstücken wir erst noch bei SchwieMu und fahren dann ganz in Ruhe los. Die Fähre haben wir erst am späten Nachmittag gebucht. Somit kommen wir dann auch erst spät in Preston an, unserer ersten Station, wo wir im Holiday Inn absteigen werden. Nach dem ersten echten britischen Frühstück mit Spiegeleiern und gegrillten Tomaten (hmmmm, yummie) geht es dann weiter Richtung Inverness. Wir werden wohl diesmal auf einem anderen Campingplatz absteigen, damit wir weniger Fahrerei für unsere ersten Bergtouren haben. Zwischendrin, wenn wir mal ausruhen möchten, werden wir dann bei Shippymolkfred einen Kaffee-Stop einlegen außerdem werden wir Joe, dem Targemaker und natürlich unseren Freunden in Ford Augustus einen Besuch abstatten... Kinder, wir haben Urlaub!!! Und wir haben uns den sowas von verdient – jawoll! Jetzt brauchen wir nur noch nicht zu kaltes und bitte vorwiegend trockenes Wetter! Noch so einen verregneten Urlaub wie den letzten brauchen wir nicht wirklich...

Ich sag dann mal tschüß... bis bald wieder  Ach ja – wie vorher schon stelle ich wieder auf moderieren. Also bitte nicht wundern, wenn eure Kommentare vorerst nicht erscheinen... Wenn ich sie lese, schalte ich sie frei.

14.05.2010

Freitagsfüller # 59

klick zu Barbara

1. Wenn ich mir einen faulen Tag mache, dann habe ich viel Zeit zum Lesen und Stricken. Vielleicht auch Bloggen, aber mache sonst nur das Nötigste.

2. Nach Beendigung eines Projekts, egal welcher Art,  fühle ich mich sehr produktiv.

3. Ich mag kleine gemütliche Cafés und große Buchhandlungen ;).

4. In diesem Sommer möchte ich gern etwas Zeit zum in-der-Sonne-Liegen haben .

5. Ich bin für Neues immer begeisterungsfähig, und weil mir die Foren nicht so viel gegeben haben und mir im Gegenzug viele Blogs gefielen, (darum) habe ich auch angefangen zu bloggen.

6. Rot ist eine sehr schöne Farbe, die von Leidenschaft zeugt, und orange birgt die beginnende Leidenschaft schon in sich, steht aber noch nicht vollständig in Flammen. Ich liebe beide Farben.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Geburtstagsfeier bei meiner SchwieMu (bin gerade davon nach Hause gekommen), morgen habe ich die Vorbereitungen für den Urlaub geplant (wir haben noch einiges zu packen und zu verstauen) und Sonntag möchte ich nach einem kaiserlichen Frühstück bei meiner SchwieMu ganz entspannt mit meinem Laird unsere Urlaubsreise in die Highlands antreten...

13.05.2010

Gesingelt – die erste Kiellinien-Socke in XXL

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für ganz groß HIER klicken

Wie hier schon geschrieben, ist die Socke größer geworden als erwartet. Daher hatte ich einige Mühe, sie auf Brett und 38er Fuß zu drapieren, um ordentliche Fotos zu bekommen. Die Fotos an sich habe ich dann auch nicht bearbeitet.

Die liebe Cornelia hat mir den Vorschlag gemacht, diese Socken für ihren Mann zu nehmen und im Gegenzug für meinen ein Paar zu stricken. Und da sage ich doch nicht nein . Eine Mail ist an dich unterwegs, Süße!

Wer noch mehr Fotos vom ersten Socken und dem Muster sehen möchte, kann dies über meinen account bei flickr tun (die neuesten Fotos bzw. im Ordner “Socken”). Auch bei Ravelry sind die Fotos bereits verknüpft.

Die Idee der Kiellinie ist jedenfalls super. Ich werde künftig nur mit schmaleren Rippen stricken oder vielleicht sogar eine Zopfvariante wählen... da sind ja so einige Möglichkeiten.

Drei am Donnerstag # 18

klick zu Kirstin

1 . Was waren deine ersten Worte?

Mein allererstes “Wort” war “dadei” – was auch immer ich damit zum Ausdruck bringen wollte. Leider habe ich das vergessen. Meine Eltern haben dieses “Wort” allerdings zum Anlass genommen, mich “Heidedadeida” zu nennen... *kopfschüttel* Außerdem war ich sowas von bestechlich... Winkte einer mit einem Keks, kam ich angerannt. tssss... Heute bedarf es da schon etwas Raffinierterem, wobei ich einem guten Essen gegenüber immer noch äußerst anfällig bin.

2. Was möchtest du dieses Jahr unbedingt noch tun?
Schreib doch mal die drei wichtigsten Dinge auf.

Unbedingt in diesem Jahr, möglichst sogar im Juni noch, möchte ich zu meiner Mutti fahren. Da sie eine ganze Ecke von mir entfernt wohnt, ist das immer eine komplette Planung wert mit Übernachtung und allem Drum und Dran. Und daran scheitert es dann auch meist, denn ich brauche dann ein komplettes Wochenende von Samstag Morgen ganz früh bis Sonntag ganz spät am Abend. Am besten eignet sich dann so eine Fahrt eigentlich, wenn man entweder den Freitag oder den Montag noch frei hat... aber das kann ich haken. Allerdings hat meine Ma im Juni Geburtstag – also sollten wir das auch irgendwie schaffen...

Ansonsten habe ich eigentlich keine Pläne, die ich “unbedingt” noch tun möchte. Klar möchte ich den einen oder anderen gern besuchen... aber die jüngste Vergangenheit hat mir gezeigt, dass ich ständig mit allem rechnen sollte und deshalb keine großen Pläne mehr mache. Solange sich keine Katastrophen anbahnen, bin ich glücklich und zufrieden.

3. Macht es die Tatsache, dass du etwas vorher noch nie getan hast,
reizvoller oder weniger reizvoll, sich darauf einzulassen?

Oh, das kommt darauf an. Wenn es das Stricken betrifft, dann reizt es mich kolossal, und es zieht mich, eine neue Variante auszuprobieren. Wenn es an meine körperlichen Möglichkeiten geht, dann scheue ich eher davor zurück. Je älter ich werde, desto weniger traue ich mir zu. Meine Bereitschaft, mich einer Gefahr auszusetzen, nimmt stetig ab. Und gerade Dinge, die ich noch nie getan habe, lasse ich dann besser ganz. – Werde ich etwa alt???

12.05.2010

Kiellinie – das Lernprojekt

Nach dem zweiten Anlauf bin ich jetzt beim ersten Socken über die Ferse drüber weg – ein Foto folgt morgen, wenn das Licht wieder besser ist. Das Prinzip habe ich nun verstanden und herausgefunden, dass mein Maß ein anderes ist als das in der Anleitung... Die Socken, die ich gerade stricke – obwohl mit deutlich weniger Runden als angegeben – sind für meinen Sohn zu groß. Mit einer Fußlänge von 29 cm ist das eher eine 45. Auch sind die benötigten 70 M zu weit (hätte sein können, dass das Muster nicht so dehnbar ist – aber ist es). Und dabei habe ich ein gängiges 4fädiges Sockengarn von Opal und ein Nadelspiel 2,5 in Benutzung...

Allerdings hat bei mir eine Größe 38/39 auch eine Fußlänge von 25 cm und keine 23...

Nun wie auch immer, zwar hat mein zweiter Ex Größe 45, und er wäre mehr als erfreut... aber das ginge nun wirklich zu weit. Ich werde wohl eher nach Fertigstellung eine Tauschaktion starten. Es gibt doch bestimmt ein paar Männer mit einer Fußlänge von 29 cm, die sich über wärmende Socken freuen würden, oder?

... das nächste Mal stricke ich die Kiellinie nur mit einem 2/2er Rippenmuster... da hat frau dann mehr Spielraum...

Inside 7 am Mittwoch

klick zu Annelie

gestern... bin ich in einem zwar hübschen, aber dünnen Blüschen zur Dienstreise gefahren und habe dann gebibbert. Heute habe ich dafür meinen neuen Wisteria-Pulli an und schon ein paar tolle Komplimente geerntet ;) - uhund, ich friere nicht soooo stark

eines meiner Lieblingsdinge ist... eine Strickjacke. Sehr oft zieh ich eine über meine Kleidung

ich hätte gern... etwas mehr Wärme. Ich habe zwar die Heizung im Rücken und auch auf 5 hochgedreht, aber so richtig bollert das Teil nicht. Außerdem wird ständig die Türe aufgerissen und jemand kommt rein gefegt... Nicht wirklich toll

mir fehlt... der Frühling... ich möchte ihn zurück, bitte!

rein rechnerisch... habe ich in 160 Minuten Feierabend :D

aufgeschoben... wurde mein Flug nach England bis Ende Oktober

ich werde gleich... einen frischen Tee kochen... So langsam kommt die Erkältung doch richtig raus und ich bin am Schniefen :(

11.05.2010

Socken 14/2010 – Kiellinie, die etwas andere Form

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klick für ganz groß

Dies ist der zweite Anlauf. Beim ersten Mal war ich schon eine Ecke weiter, als ich merkte, dass etwas nicht stimmen kann... In der Original-Anleitung der Kiellinie stand etwas von einem toe-up-Anschlag von 15 Maschen. Gemeint war offensichtlich der Anschlag von 15 M auf jeder Seite, also 30 M, denn erst jetzt komme ich annähernd auf die Maße, die erreicht werden sollen. Und um dann 70 M zum Ende der stumpfen Bandspitze hin zu bekommen, darf ich beim letzten Mal nicht nur auf dem Oberfuß, ich muss auch auf der Sohle zunehmen... Außerdem scheine ich lockerer zu stricken, denn ich brauche 4 anstelle von 5 Reihen für 1 cm.

OK, dies werden die ersten Socken sein, bei denen ich tatsächlich ständig rechnen und messen muss. Aber ich bin gespannt. Wenn ich es richtig mache und diese meinem Sohn passen, dann werde ich wohl mehr Socken nach dieser Art stricken. Ihr wisst ja, dass ich ein Faible für das toe-up-Stricken habe, und außerdem mag ich knifflige und neue Methoden.

Überhaupt habe ich jetzt den ultimativen toe-up-Anschlag gelernt... Gefunden habe ich ihn HIER

So, bevor ich mich wieder auf das Sofa setze und an meinem Socken weiter stricke, möchte ich mich noch ganz herzlich für eure lieben Kommentare bedanken! Ihr seid Spitze!!!

10.05.2010

Das Foto an der Frau

gibt’s heute gleich zweimal ;)

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zum einen der Flowery Lines-Pulli

Pullidaten

Material: “Rosalie” Farbverlaufsgarn von Melanie – der Rest
Nadeln: 6,0 Acryl von KnitPro 
Muster: “Flowery Lines” von Birgit Freyer 
Größe M – etwas modifiziert, damit das Garn reicht
Verbrauch: 175 g

und das geschenkte T-Shirt von 3DSupply

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09.05.2010

Abgenadelt: Flowery Lines-RVO mit kurzem Arm

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Gerade eben bin ich fertig geworden mit meinem Drüberiehpulli. Dummerweise habe ich das Teil gleich anschließend feucht festgesteckt, so dass ich erst später genau wiegen kann, wie schwer er geworden ist. Und leider, leider hat ein klitzekleines Bisschen gefehlt, um den Halsausschnitt mit dem dunkelsten Ton zu umhäkeln... ich musste dafür ein wenig von dem Ärmelgarn nehmen. Aber sonst ist der Pulli so geworden, wie ich mir das gedacht habe. Sowie er trocken ist, werde ich mich in ihm fotoknipsen lassen. Dann gibts auch die Datenbox.

Unser Tag in Niedersachsen

Eben bin ich wieder zuhause angekommen, aber da ich noch nicht gleich schlafen kann, kann ich auch ebenso gut die Fotos zu Picasa hochladen und ein kurzes Posting schreiben ;)

Der Tag verlief allerdings etwas anders, als wir geplant hatten. Als erstes wollten wir die Wassermühle in Nettlingen besichtigen. Zwar war uns bewusst, dass der Deutsche Mühlentag erst am Pfingstmontag ist und wir von daher auf frisch gebackenes Brot verzichten müssten, nicht gerechnet hatten wir allerdings damit, dass in Nettlingen die Bürgersteige bereits mittags hochgeklappt werden. Absolut tote Hose! Doch nun waren wir einmal da, und so machten wir auch zwei Fotos von der Mühle, leider absolut ohne action...

Nun, sagten wir uns, fahren wir halt nach Derneburg und sehen uns das dortige Schloss an. Doch dieses Schloss wird nicht nur restauriert, es befindet sich auch in Privatbesitz und die Tore waren geschlossen.

Inzwischen hatten wir Hunger, und so gingen wir in die Gutsschenke des Fürsten zu Münster in Astenbeck und speisten zu Mittag. Hier ein kleiner Vorgeschmack – die Vorsuppe: Spargelcremesuppe (meine Tochter nahm Bärlauchsuppe mit Lachsklößchen)

Also gut, sagten wir uns nach einem wunderbaren Gaumenschmaus (Rinderroulade auf Birnenkartoffeln einerseits und Rehmedaillons auf Pfifferlingrahm-Tagliatelle andererseits), fahren wir halt nach Elze ins Heimatmuseum und erfahren mehr über den Deutschen Mühlentag. Doch das Heimatmuseum wird ebenso restauriert und hat zudem leider nicht allzu oft auf. 3 Versuche – 3 Fehlschläge. Doch wir haben alles bildlich dokumentiert und hatten trotz allem viel Spaß.

Was blieb, war die Fahrt zum Schloss Marienburg, wo wir noch ein Dessert bzw. ein Stück Torte zu uns nahmen und jeweils 2 warme Getränke, nachdem wir um das Schloss herum spaziert und ein wenig durchgefroren waren. Wir sammelten den angehenden Koch ein, der Montag 24 Jahre alt wird, und ich brachte meine Ableger nach Hause in ihre Wohnungen, um dann die Heimfahrt anzutreten...

Ein schöner Tag ist nun zu Ende.

Hier der Link zum gesamten Album von heute bei Picasa:

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