06.01.2013

Kurzrezi: Das Schneemädchen – E. Ivey

cover


Eowyn Ivey
Das Schneemädchen
Abenteuer, Alaska um 1920
Rowohlt
HC, 464 Seiten, 19,95 €
Kindle-Edition: 16,99 €
ASIN: B009ZG53MU
auf dem Kindle Paperwhite gelesen

Bewertung:

Inhaltsangabe (Amazon):

Alaska, in den 1920er Jahren: Mabel und Jack konnten keine Kinder bekommen. Um den Schmerz und die Enttäuschung hinter sich zu lassen, haben sie an der Zivilisationsgrenze Alaskas ein neues, einfaches Leben als Farmer begonnen. Doch Trauer und der harte Überlebenskampf in der erbarmungslosen Natur schaffen zwischen den beiden, die sich innig lieben, eine scheinbar unüberbrückbare Distanz.Als der erste Schnee fällt, überkommt Mabel für kurze Zeit eine fast kindliche Leichtigkeit. Eine Schneeballschlacht mit Jack entspinnt sich, und sie bauen vor ihrer Hütte zusammen ein Kind aus Schnee…

Das Genre für dieses Buch zu bestimmen, fällt nicht leicht. Es ist etwas Besonderes. Mit kaum mehr historischen Elementen als die Eckpfeiler der Besiedlung Alaskas im frühen 20. Jahrhundert bietet es Einiges an zum Ausdruck gebrachter Liebe zu diesem Land, der Wildnis und Natur, der schweren Arbeit der frühen Siedler, um das Land urbar zu machen und erzählt von Träumen, Sehnsüchten, einem scheinbar wahr gewordenen Märchen und einem Wesen so schön wie herabfallender Schnee.

Mit viel Sinn für Einzelheiten erzählt die Autorin eine Geschichte, die ans Herz geht, bewegt und nachhallt.

Anfangs wusste ich nicht, wo die Autorin mit mir hin wollte und war noch nicht so begeistert wie zum Ende hin. Und auch oder gerade weil Faina ein Geheimnis bleibt, bin ich nun überwältigt und brauche noch ein wenig, um das Gelesene zu verarbeiten.

Ich gebe 10/10 Punkte. Vielen Dank für dieses Leseerlebnis!

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