17.02.2013

Kurzrezi: Verhängnisvolles Schweigen – P. Robinson

cover


Peter Robinson
Verhängnisvolles Schweigen
Inspektor Alan Banks’ 4. Fall

Britischer Krimi
Ullstein, 15.07.2009
TB, 398 Seiten, 8,95 €
gelesen in der Leselotte

Bewertung:

Klappentext:

In einem Tal im idyllischen Norden Englands findet ein Wanderer den bereits verwesenden Leichnam eines Mannes. Niemand kennt den Toten. Als sich herausstellt, dass der Mann ermordet wurde, beginnt Inspector Banks zu ermitteln. Bald stößt der erfahrene Polizist auf eine Spur, die ihn in die Vergangenheit der Gegend zurückführt - und damit zu zwei weiteren bislang ungeklärten Fällen.

Dieses Buch habe ich gestern begonnen und heute ausgelesen. Das allein sagt schon alles, oder? Es hat mich nicht losgelassen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich auf dem Holzweg war und einen anderen Mann für den Mörder hielt.

In diesem Buch kommt Einiges zusammen: eine naive, völlig falsch erzogene und schöne junge Frau, bei der die Psyche schwer gelitten hat, ein Kerl, der dies ausnutzt und sie benutzt, die Distanz zwischen Ober- und Unterschicht, politische Ansätze, ein Dorf, das irgendwie zusammenhält, eine wundervolle Landschaft, die berühmte Leiche im Keller und zudem immer neue Leichen…

Inspector Banks führt uns außerdem nach Canada, als er einer Spur folgt und räumt mit einigen Vorurteilen auf. Dieser Fall hat es in sich, ist ziemlich verzwickt, aber Banks gibt nicht auf!

In diesem Buch wird viel geraucht und getrunken. Auch so ein Klischee eines britischen Polizisten. Die Lebenserwartung kann demzufolge nicht besonders hoch sein. Wenn die Polizisten nicht im Dienst sterben, dann an Lungenkrebs oder Leberzirrhose bzw. Nierenversagen… Allerdings muss ich schon zugeben, dass so ein Bitter wirklich gut schmeckt!

Ich gebe diesem Buch 09/10 Punkte.


Welches Buch als nächstes in meine Leselotte wandern wird, weiß ich noch nicht. Ich habe mich heute Morgen kurz entschlossen, das begonnene Hörbuch FÜNF von Ursula Poznanski abzubrechen und stattdessen das eBook zu lesen. Ich komme einfach nicht mit der Sprecherin klar. Die Stimme, die sie Stefan Gerlach gibt (auch wenn er “Übung braucht” und möglicherweise noch Azubi sein könnte – ich habe erst 80 Minuten gehört und weiß es noch nicht besser) ist einfach katastrophal. Auch Beatrice’ Stimme gefällt mir nicht. Sie ist eine Polizistin, Mutter und alles andere als ein “Blödchen”, hätte also meiner Meinung nach eine etwas tiefere und nicht so eine hohe Piepsstimme verdient.

Also habe ich mal 2 eBooks in der Mache. Ob ich aber tatsächlich abwechselnd lese oder nacheinander, das wird sich zeigen.

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