16.10.2014

{Gehört}: Aquarius | Thomas Finn


Thomas Finn
Aquarius
Mystery-Thriller
Piper Verlag, 13.10.2014
TB, 416 Seiten, 16,99 €
Kindle-Edition: 12,99 €
Audible GmbH, 13.10.2014
Spieldauer: 13 Std., 46 Min (ungekürzt)
Sprecher: Oliver Rohrbeck
Regulärer Preis: 24,95 €
im Premium-Abo 1 Guthaben
im Flexi-Abo: 9,95 €

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Audible):

Bei den Bergungsarbeiten an einer alten Seemine geschieht ein Unglück: Die Mine explodiert. Als Berufstaucher Jens Ahrens wieder zu Bewusstsein kommt, findet er sich in einem Keller wieder, gefangen mit anderen Männern, die unter Drogen gesetzt und so wehrlos gemacht wurden. Nur mit Mühe kann er sich befreien und flüchtet nach Egirsholm, eine kleine, wohlhabende Küstensiedlung.

Diese aber wird zum Schauplatz rätselhafter Todesfälle. Menschen ertrinken - und das sogar auf der Landstraße oder in ihrem Haus! Etwas geht vor sich, in das Jens so schnell und tief hinab gesogen wird, dass er sich nicht mehr entziehen kann. Das Meer ist unruhig. Und es ist wütend...

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2014 Piper Verlag GmbH (P)2014 Audible GmbH

Meine Meinung:

Thomas Finn ist immer für eine Überraschung gut. Während ich für den “… Funke[n] des Chronos” 09/10 Punkte gab, erhielt “Weißer Schrecken” nur 6 Punkte von mir. Bei diesem Hörbuch pendle ich mich bei 8 Punkten ein, denn die Story hat mir sehr gut gefallen. Es geht im Großen und Ganzen um den Mythos der Meerjungfrau oder Sirene, und der Autor führt uns an und in das Meer, wo Jens einigen Dingen auf den Grund geht und herausfindet, was es mit dem Geheimnis von Egirsholm auf sich hat.

Action und Spannung sind reichlich vorhanden: Entführungen, in abgeschlossenen Räumen ertrunkene Personen und eine geheime Organisation. Jens und die Polizistin Meike gehen im Alleingang einigen Hinweisen nach und geraten immer wieder in Gefahr.

Zwei Personen waren mir von Anfang an suspekt, und am Ende waren sie auch nicht das, was sie zu sein vorgaben. Da ist es Thomas Finn nicht gelungen, mich aufs Glatteis zu führen. Das tat aber der Spannung keinen Abbruch.

Zitat:

»Hallo?« Er erblickte eine Gestalt, die aus den Dünen kommend auf ihn zulief. Eine Frau? Sie mochte Mitte vierzig sein, relativ hager, mit kurzem rotem Haar, durch das der warme Seewind fuhr. In ihrer Hand hielt sie eine Schaufel und ... verwundert betrachtete sie ihn.
»Können Sie mir helfen?« Jens kämpfte wieder mit dem Gleichgewicht. »Ich brauche dringend ein Telefon. Und vermutlich auch einen Arzt. «
Die Frau lächelte. Dann hob sie den Spaten und schlug zu.

Zum Sprecher:
Ganz ehrlich? Oliver Rohrbeck hat mir hier nicht gefallen. Seine Lesung fand ich übertrieben, die Stimmen-Nuancierung für alte Frauen einheitlich und nervig, die meisten Männer las er mit tief verstellter Stimme, die ich ihm nicht abkaufe, und irgendwie wirken bis auf die Protagonisten irgendwie alle Figuren arrogant und von oben herab. Das Singen sollte er ebenso lassen. Da lässt sich doch bestimmt eine Tonband-Aufnahme abspielen…

Wäre die Story nicht so spannend gewesen, hätte ich womöglich abgebrochen. Ich gebe 08/10 Punkte.

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