18.08.2015

{Gehört}: Eisige Schwestern | S. K. Tremayne

Autor: S. K. Tremayne
Titel: Eisige Schwestern
Genre: Psychothriller
Übersetzer: Susanne Wallbaum
Verlag: Knaur TB, [04.05.2015]
TB, 400 Seiten, 14,99 €
ISBN: 3426516357
Kindle-Edition: 12,99 €
Audible GmbH, [04.08.2015]
Spieldauer: 10 Std., 25 Min (ungekürzt)
Sprecher: Vera Teltz
Regulärer Preis: 17,95 €
im Premium-Abo 16,71 € oder 1 Guthaben
im Flexi-Abo: 9,95 €

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Audible):

Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia, die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt.
Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2015 Droemersche Verlagsanstalt. Übersetzung von Susanne Wallbaum (P)2015 Audible GmbH

Meine Meinung:

Das Thema hat mich interessiert, und mir war gleich klar, dass auf der schottischen Insel ein Albtraum ablaufen muss, wenn ein Zwillingsmädchen auf tragische Weise ums Leben kommt, während das andere dabei ist. Auch nach einem Jahr hat ein 7jähriges Kind das Trauma noch nicht verwunden. Und so kam es, wie es kommen musste, denn Kinder können so grausam sein.

Das Buch ist in der Ich-Form als Sarah geschrieben. Wir werden als Leser oder Hörer also gleich in die Rolle der Mutter geschoben. Und das hat mir ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet, denn ich konnte die Gedanken der Mutter, die über längere Strecken oft nervig waren, nicht immer nachvollziehen. Somit war ich etwas irritiert, denn die Assoziation zur Mutter geriet erheblich ins Schwanken. Später begriff ich, warum, aber da war es schon zu spät, um wieder “auf den Zug aufzuspringen”.

Viele gälische Begriffe durchziehen das Buch. Ich hatte das Gefühl, dass sich Vera Teltz zumindest einige davon vorher in Lautschrift angesehen hat. Sie brachte den Psychothriller sehr gut zu Gehör.

Von mir gibt es 07/10 Punkte.

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