22.05.2017

{Gelesen}: Das Friedmann-Haus | Peter Martin

170522 Friedmannhaus

Autor: Peter Martin
Titel: Das Friedmann-Haus
Genre: Mystery-Thriller
Verlag: beTHRILLED, [01.04.2017]
durch NetGalley.de – VIELEN DANK !!!
Kindel-Edition: 310 Seiten, ASIN: B01MZG2ATA
auch als Taschenbuch verfügbar

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Inhaltsangabe (Amazon):

Aus diesem Haus verschwinden Menschen. Plötzlich. Spurlos.
Jan, ein junger, erfolgloser Berliner Blogger und Szenejournalist, zieht ins Friedmann-Haus ein. In diesem denkmalgeschützten, aber leicht verwitterten Schmuckstück in Schöneberg haben sich in den letzten Wochen drei Personen scheinbar in Luft aufgelöst: Der Hausmeister, dessen Tageszeitung man aufgeschlagen auf dem Tisch fand. Eine alte Dame, deren Tee noch auf dem Herd kochte. Und eine Studentin, die ihren angeschalteten Laptop zurückließ. Die Polizei konnte keinen Hinweis auf ein Verbrechen finden ...
Jan will dem Geheimnis des Friedmann-Hauses auf die Spur kommen und darüber in einem Blog berichten. Aber auch er hat Geheimnisse, und sein Interesse am Friedmann-Haus hat sehr persönliche Gründe. Als die Vermissten wieder auftauchen, nur um fast sofort wieder zu verschwinden, wird die ganze Sache immer unheimlicher - und gefährlicher!
Ein temporeicher, atmosphärischer Thriller, in dem es vielleicht nicht für alles eine natürliche Erklärung gibt ...

Meine Meinung:

Cover und Kurzbeschreibung haben mich fast augenblicklich in meinen Bann gezogen. Als gebürtige Berlinerin fühle ich mich noch enger in die Geschichte hineingezogen, weil ich vieles kenne und quasi dokumentarisches Bildmaterial vor meinem inneren Auge abläuft. Ich erwartete Spannung und ein bisschen Gänsehaut und wurde nicht enttäuscht.

Der erfolglose Journalist Jan versucht, einem Rätsel auf den Grund zu gehen und das Geheimnis hinter den drei verschwundenen Menschen im Friedmann-Haus zu lüften. Dass ihm das nicht leicht fällt, liegt auf der Hand, denn es hemmen ihn nicht nur die anfangs zugeknöpften Mitbewohner und ein polizeilicher Ermittler, auch seine eigene Natur, die eher schüchtern und mutlos ist.

Die Charaktere sind in meinen Augen überspitzt dargestellt, denn es scheinen durchweg gestörte Menschen in diesem Haus zu wohnen, was einfach übertrieben sein MUSS. Zudem rast der Autor mit uns durch seine Geschichte, obwohl so viel Potential darinnen steckt, dass man bei der einen oder anderen Idee gern noch etwas länger verweilt hätte. Da hätte es für mich gern etwas ausführlicher sein dürfen.

Alles in allem ist dies eine nette Geschichte für zwischendurch mit einigen Überraschungsmomenten und einem leichten Gruselfaktor, der sich gern etwas länger hätte ausbreiten dürfen.

Ich gebe 08/10 Punkte.

Zitat:

Stolz und ernst, eine Hand hinter dem Rücken verschränkt, präsentierte er einige große und geheimnisvoll wirkende Maschinen.
Pos. 2166/3235, Kapitel 48, bei 67 %

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Über den Autor:

Peter Martin stammt aus Hamburg und hat schon einige Berufe (u.a. Fußmodel) ausprobiert und verdient seit 1996 seinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Drehbüchern und Romanen. – Dies ist der erste Roman von ihm, den ich gelesen habe.

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