13.07.2017

{Gehört}: Metro 2035 | Dmitry Glukhovsky

170713 Metro2035
Autor: Dmitry Glukhovsky
Titel: Metro 2035
Reihe: Metro (3)
Übersetzer: M. David Drevs
Genre: Science Fiction, Dystopie
Verlag: Random House Audio (Audible), [18.04.2016]
Sprecher: Oliver Brod
Spieldauer: 1.320 Minuten (ungekürzt)
auch als TB und eBook erhältlich
Whispersync for Voice verfügbar

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Inhaltsangabe (Audible):

Seit ein verheerender Atomkrieg zwanzig Jahre zuvor die Erde verwüstet hat, haben die Menschen in den Tiefen der Metro-Netze eine neue Zivilisation errichtet. Doch die vermeintliche Sicherheit der U-Bahn-Schächte trügt: Zwei Jahre nachdem Artjom die Bewohner der Moskauer Metro gerettet hat, gefährden Seuchen die Nahrungsmittelversorgung und ideologische Konflikte drohen zu eskalieren. Die einzige Rettung scheint in einer Rückkehr an die Oberfläche zu liegen. Aber ist das überhaupt noch möglich? Wider alle Vernunft begibt sich Artjom auf eine lebensbedrohliche Reise durch eine Welt, deren mysteriöses Schweigen ein furchtbares Geheimnis birgt...

©2015 / 2016 Dimitry Glukhovsky / Heyne. Übersetzung von M. David Drevs (P)2016 Random House Audio

Meine Meinung:

verwirrend, langweilig, ohne erkennbaren Sinn

Die Covergestaltung der Reihe – zumindest bei den Hörbüchern – ist einheitlich eintönig: Man erhält im Dunklen offenbar einen Einblick in denselben Tunnel, es könnte aber auch ein Blick auf eine verschlossene Luke sein. Die unterschiedlichen Farbstrahlen darum deuten für mich eine Verstrahlung an. Das fällt sofort ins Auge, ist einprägsam und düster.

Als ich Band 1 der Reihe hörte, war ich noch richtig begeistert und stellte mir ein interessantes Ende vor, eines, das diese vielen Hörstunden in den Schatten stellt.

Es geht in dieser Reihe um so vieles. Nicht nur die russische Mentalität wird sehr gut wiedergegeben, es wird auch eine Art des Überlebens nach einem Atomkrieg aufgezeigt, wie Menschen verschiedenster Couleur miteinander leben und sich verwirklichen können, trotz all der Einbußen, und am Beispiel von Artjom auf der Suche nach anderen Überlebenden sein können, nach der Wahrheit, nach der Freiheit und einem Weg, der einem nicht vorgeschrieben wird.

Der Sprecher Oliver Brod ist überhaupt das Beste an dem Ganzen, denn er spricht nicht nur die vielen russischen Namen ohne zu holpern, er gibt auch jedem Charakter eine eigene Stimme und bringt so Leben in diese Dunkelheit.

Während ich also den ersten Band richtig gut fand, hatte ich beim zweiten schon meine Schwierigkeiten, mich der ständigen Szenenwechsel wegen überhaupt zurecht zu finden und finde mich im dritten so vielen Löchern im Plot gegenüber, dass ich nicht nur stark gelangweilt und überaus verwirrt bin, sondern auch den Sinn in dieser Fortführung suche. Es macht fast den Anschein, als habe der Schriftsteller selbst seinen roten Faden verloren und wisse nicht mehr so recht, wo er eigentlich hin wollte. Da gibt es ellenlange Dialoge, die aus fast nur angefangenen Sätzen bestehen! Und auch das Ende hat mich überhaupt nicht befriedigt, vielmehr war ich froh, endlich durch zu sein. Und leider hat sich meine Hoffnung nicht erfüllt. Ich sehe immer noch keinen Sinn in diesem dritten Teil und empfinde die Hörstunden als Zeitverschwendung. Zum Glück konnte ich bei Audible dieses mir nicht gefallene Hörbuch gegen ein neues eintauschen. Dafür danke ich herzlich!

Ich gebe nach reiflicher Überlegung des hervorragenden Einlesens des großartigen Sprechers wegen 04/10 Punkte.

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Bücher der Reihe:

1. Metro 2033 – rezensiert 03.09.2014 – 09/10 Punkte
2. Metro 2034 – beendet 18.12.2016 – 07/10 Punkte
3. Metro 2035 – beendet 13.07.2017 – 04/10 Punkte

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