11.11.2008

Ihr glaubt es kaum

aber ich habe eben stundenlang mit Stöpseln in den Ohren im Wohnzimmer gesessen und habe Ausgebrannt von Andreas Eschbach ausgehört. Ich muss sagen, dies ist wieder mal ein richtig gutes Buch, wie ich es eigentlich von Andreas Eschbach auch nicht anders erwartet habe.

Vor Jahren habe ich ein Buch von ihm gelesen, das nannte sich Die Haarteppichknüpfer. Das war spannend und völlig anders als so ziemlich jedes Buch, das ich davor gelesen habe. Damals schon hat mich die Fantasie und die Schreibe dieses Autors fasziniert. Als nächstes kam Das Jesusvideo und nun das. Der Autor hat eine Vorstellung von der Welt, wie sie sich verändert, wenn plötzlich die Ölreserven zur Neige gehen, die sich sehr realistisch anhört. Da in unserer heutigen Welt alles auf das Öl und Produkte aus Öl - denken wir nur an Wärme, Energie das Transportsystem und Plastikartikel - aufgebaut ist, bricht die Welt, wie wir sie heute kennen, zusammen. Das totale Chaos entsteht, Menschen müssen wieder lernen, ohne weite Teile der Technologie zurecht zu kommen, viele Arbeitsplätze fallen einfach weg... und mittendrin wird die Geschichte von Markus Westermann erzählt, der den uralten amerikanischen Traum von unbegrenzten Möglichkeiten träumt und durch so manche Höhen und Tiefen geht.

Zeitweise war ich ein wenig an den Roman Malevile von Robert Merle erinnert, und so denke ich, dass auch von diesem Buch eine Menge haften bleiben wird.

Von mir gibt es Punkte - absolut empfehlenswert!

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