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29.01.2023

{Gelesen}: Der Kult der Spinnenkönigin | S. A. Sidor


Autor: S. A. Sidor
Titel: Der Kult der Spinnenkönigin
Reihe: Arkham Horror (15)
Übersetzer: Bernd Perplies
Genre: Horror, Abenteuer
Verlag: Cross Cult, [01.12.2022]
Kindle-Edition: ASIN B09YMQYCVP, [438 Seiten]
auch im TB-Format erschienen
hier: gelesen auf dem Kindle Paperwhite
mein Dank geht an den Verlag und NetGalley.de 💚

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Inhaltsangabe (Amazon): 

Ein uralter Schrecken tief im Dschungel des Amazonas spinnt ein Netz von Albträumen, um die Seelen von Abenteurern und Forschern zu umgarnen. Als Andy van Nortwick, Reporter des Arkham Advertiser, mit der Post eine mysteriöse Filmrolle erhält, auf der eine einfache Notiz steht: »Maude Brion ist sehr lebendig!«, begibt er sich auf eine Reise, die ihn an den Rand des Wahnsinns führen wird. Brion, die berühmte Schauspielerin und Filmregisseurin, verschwand vor einem Jahr auf einer verunglückten Expedition in den Amazonas-Regenwald, um die Legende der Spinnenkönigin zu erforschen. Aufgestachelt durch die Aussicht auf seinen großen Durchbruch beschafft Nortwick die Mittel, um eine Rettungsmission zu starten. Er stellt ein Team von Forschern und einem begeisterten Völkerkundler zusammen, um Brion zurückzubringen und sich einen Namen zu machen. Doch tief im Dschungel des Amazonas verschwimmen die Grenzen zwischen unerschrockenen Abenteurern, Träumern und wahnsinnigen Fanatikern in einem Netz des Schreckens.

Meine Meinung: 

Arkham Horror ist ursprünglich ein Horror-Brettrollenspiel, das für Spieler ab 12 Jahren geeignet ist. Es spielt im H. P. Lovecraft-Universum, ausgehend von der Stadt Arkham. Aufgabe der Spieler ist es, die Tore zu Anderen Welten zu schließen, um die Welt zu retten.

Inzwischen gibt es wohl verschiedene Autoren, die eigene Storys basierend auf diesen Ausgangspunkten geschrieben haben. Lt. Goodreads ist das vorliegende Buch bereits Teil 15, wobei ich bei meinen Recherchen kaum noch andere Teile in deutscher Sprache finden konnte, und es ist auch kein Vermerk einer Reihe zu entdecken. Vielleicht sind einfach nur wenige Bücher bisher ins Deutsche übersetzt worden.

Bei vorliegender Geschichte verschlägt es einen jungen Reporter, der auf der Karriereleiter nach oben steigen will, und seine Gefährten nach Brasilien auf der Suche nach einer bekannten Schauspielerin, die trotz gegenteiliger Behauptung noch am Leben zu sein scheint.

Es gibt ein Tor zu einer Anderen Welt, die offen gehalten wird, so dass Wesen aus dieser schrecklichen in unsere Welt gelangen können. Furchtbare Erlebnisse führen die Gruppe immer tiefer in den Dschungel, und es stellt sich die Frage, ob die Gefährten es schaffen können, dieses Tor wieder zu schließen.

Durchaus spannend geschrieben entsteht eine Welt um 1926 herum, die mit Wendungen aufwartet und dem Leser den einen oder anderen Schauer über den Rücken jagen kann. Das Buch ist wie ein Abenteuerroman geschrieben, detailreich und mit Attributen, die das Fürchten lehren sollen.

Mir persönlich hat der gewisse Kick gefehlt. Es machte mir nichts aus, das Buch zur Seite zu legen, es zog mich nicht. Daher gebe ich 72/100 oder 07/10 Punkte.


31.12.2022

{Gelesen}: Winter auf Solupp | Annika Scheffel


Autorin: Annika Scheffel
Titel: Winter auf Solupp 
Magisches Insel-Abenteuer für Kinder ab 10 Jahren
Reihe: Solupp (2)
Genre: Kinderbuch, Abenteuer, märchenhaft
Verlag: Thienemann, [22.10.2022]
Kindle-Edition: ASIN B09X5FKW7S, [305 Seiten]
auch im HC- und HB-Format erschienen
hier: gelesen auf dem Kindle Paperwhite
mein Dank geht an NetGalley.de und den Verlag ♥

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Inhaltsangabe (Amazon): 

Sehnlich erwartet: Die Fortsetzung von Sommer auf Solupp, für Kinder ab 10 Jahren.

Der Winter auf Solupp ist wunderbar, findet Ema: das wild schäumende Meer, die sternschweren Dunkelstunden und das Versprechen von Schnee, das in der Luft liegt. Aber das Rätsel um ihre Herkunft lässt sie einfach nicht los. Nur gut, dass Emas Freundin Mari und ihre Geschwister nach Solupp zurückkehren. Zusammen mit Joon setzen Mari, Kurt und Bela alles daran, Ema bei ihrer Spurensuche zu helfen. Dabei tauchen sie einmal mehr und noch tiefer in die Geheimnisse der Insel ein.

Die Rückkehr nach Solupp beschert allen Leser*innen ein klirrend kaltes Inselglück.

Meine Meinung: 

Dieses wundervolle Kinderbuch möchte ich jedem abenteuerlustigen Kind ab 10 Jahren ans Herz legen - und den Eltern und Verwandten, die es ihnen schenken mögen. Ich habe es von der ersten bis zur letzten Minute genossen und sogar vor Rührung herzzerreißend geheult... für mich immer ein Indiz für etwas Außergewöhnliches. 

Schon das Cover macht Lust auf mehr: eine winterliche Idylle - Kinder bei einer Schneeballschlacht, der Hund im Vordergrund, illustriert von der wunderbaren Elsa Klever.

Die Autorin lässt den zweiten Band der Reihe zur Winterzeit spielen, einer Zeit, die ohnehin schon voller Magie steckt, doch hier hat sie noch eine ganze Menge mehr hineingesteckt und aus der Geschichte herausgeholt. In leicht verständlichen Worten spannend erzählt, finden wir uns auf einer geheimnisvollen Insel wieder, wo Kinder nicht in eine normale Schule zu gehen brauchen, dafür viel mehr fürs Leben lernen. Es ist Winter, kurz vor dem Jahreswechsel, und die Kinder Ema und Joon gehen auf ein großes Abenteuer zusammen mit ihren Freunden aus dem Sommer.

Doch nicht nur Magisches und Wunderbares widerfährt den Kindern, obwohl sie darauf hingewiesen werden, sich nicht in Gefahr zu begeben, tun sie das dann doch. Und sie lernen etwas dazu, werden erwachsener, bewältigen die 7 unlösbaren Aufgaben gemeinsam, um einen unmöglichen Wunsch wünschen zu können. Als der Kurzurlaub der Familie Fröhlich zu Ende geht und es ans Abschiednehmen geht, können sie sich kaum von einander trennen. Und dann geschieht ein letztes Wunder...

10/10 Punkte - einfach wunderbar!

Bücher der Reihe: 

  1. Sommer auf Solupp 
  2. Winter auf Solupp - gelesen 31.12.2022 - 10/10 Punkte

13.05.2021

{Gelesen}: Der Feuervogel | Daphne Niko

210513 SarahWeston4
Autorin: Daphne Niko
Titel: Der Feuervogel
Reihe: Sarah Weston (4)
Übersetzerin: Madeleine Seither
Genre: Archäologischer Thriller
Verlag: Luzifer, [23.04.2019]
Kindle-Edition: ASIN B07KZVHWZS, [364 Seiten]
auch im TB-Format erschienen
hier: gelesen auf dem Kindle Paperwhite
und über die Kindle-App

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Inhaltsangabe (Amazon):

Ein altes Holzkreuz aus der Zeit der Entdeckung Amerikas weist den Weg zu einer heiligen Stätte der Zuñi-Indianer, dem "Ort der Entstehung" – und einem sagenhaften Goldschatz, der dort verborgen liegt. Um jedoch zu verhindern, dass dieser Ort entweiht wird, wurde das Kreuz in vier Teile zerbrochen und in alle Himmelsrichtungen verstreut.

Als Sarah Weston und Daniel Madigan während ihrer Ausgrabungen auf eines der Teile jenes Holzkreuzes stoßen, wollen sie das Rätsel lösen und den "Ort der Entstehung" finden.

Doch sie sind nicht die Einzigen, die diesem geheimnisvollen Ort nachjagen. Ein obskurer Minenbetreiber setzt alles daran, den "Ort der Entstehung" zuerst zu finden, denn offenbar birgt die Kultstätte noch ein weitaus größeres Geheimnis, als die Abenteurer ahnen.

Zusammen mit den letzten Hopi-Indianern kämpfen Sarah Weston und ihre Freunde dafür, das Geheimnis der heiligen Stätte und das Vermächtnis der Ureinwohner zu bewahren …

Meine Meinung:

Dieses Buch war für mich wieder einmal ein Überflieger. Hier stimmte einfach alles: tolle Idee, super umgesetzt, spannend, geheimnisvoll, weise und tief berührend, so dass ich an einigen Stellen wieder zu meinen Taschentüchern greifen musste, da kann man über die vom Korrektorat nicht gefundenen Flüchtigkeits- und Tippfehler leichter hinwegsehen.

Besonders berührt hat mich auch die Lebensweise der Navajo gepaart mit der tiefen Verbundenheit zum Land und den Überlieferungen der Vorfahren. Andere Völker und ihre Sitten haben mich von je her fasziniert, und auch den Beruf eines Archäologen erachte ich als außerordentlich spannend, wenn auch sehr gefährlich. Da ich selbst Sicherheit vorziehe, stehle ich mich nur über solche Bücher in diese besondere abenteuerliche Welt und wurde von Daphne Niko mit allen 4 Bänden sehr gut unterhalten.

Jedes Mal holt sie mich in eine andere Welt und zeigt mir wunderbare Dinge, während ich vor Spannung kaum zu atmen wage und erleichtert bin, wenn meine Protagonisten am Ende doch am Leben bleiben.

Ich gebe die volle Punktzahl !!!

210513 SarahWeston4a

Bücher der Autorin:

  1. Der zehnte Heilige – gelesen/gehört 01.06.2016 – 08/10 Punkte
  2. Das Rätsel Salomons – gelesen 18.02.2021 – 09/10 Punkte
  3. Das Orakel - gelesen 15.04.2021 – 10/10 Punkte
  4. Der Feuervogel – gelesen 13.05.2021 – 10/10 Punkte
  • Das Urteil

15.04.2021

{Gelesen}: Das Orakel | Daphne Niko

210415 Orakel
Autorin: Daphne Niko
Titel: Das Orakel
Reihe: Sarah Weston (3)
Genre: Thriller, Abenteuer, Archäologie
Übersetzerin: Madeleine Seither
Verlag: Luzifer, [16.07.2020]
Kindle-Edition: ASIN B01NBPD3B0, [372 Seiten]
auch im TB-Format erschienen
hier: gelesen auf dem Kindle Paperwhite
und über die Kindle-App

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Inhaltsangabe (Amazon):

Sarah Weston findet ein verloren geglaubtes griechisches Artefakt – und entdeckt eine Verschwörung zum Bau einer ultimativen Terrorwaffe.
In Delphi, jener Stadt in den Bergen, die von den griechischen Göttern zum Mittelpunkt der Erde bestimmt wurde, lässt ein neuheidnischer Kult mit sorgfältiger Genauigkeit antike Rituale zu Ehren des Gottes Apollon wiederaufleben und spricht Suchenden aus aller Welt Orakel aus.
Als Antiquitäten aus einem Museum im nahegelegenen Theben gestohlen werden, werden die britische Archäologin Sarah Weston und ihr amerikanischer Partner Daniel Madigan in eine Handlung verstrickt, die weit über harmlose Rollenspiele hinausgeht. Jemand benutzt das Orakel von Delphi als Deckmantel für einen Informationsaustausch, mit verheerenden Folgen für die westliche Welt.
Vom Drahtzieher des Kults gegeneinander ausgespielt befinden sich Sarah und Daniel in einem Wettlauf gegen die Zeit und ihre eigenen persönlichen Dämonen um die Entdeckung der Hinweise, welche die Menschen der Antike hinterlassen haben. Ihre Mission: Den ursprünglichen Nabelstein aufspüren, auf welchem eine vergessene pythagoreische Formel ausführlich jene Naturereignisse beschreibt, die zum Zusammenbruch des minoischen Reichs führten.
Aber werden sie ihn rechtzeitig finden, um den ultimativen Terrorakt verhindern zu können?

Meine Meinung:

Fast schon unmöglich, so ist diese Story noch spannender als die vorangegangene, fiebern wir Leser mit den uns inzwischen ans Herz gewachsenen Protagonisten und versuchen mit unserem geringen Wissen mitzuhalten, wenn sich überaus intelligente Bösewichte Dinge einfallen lassen, die nicht nur uns, sondern auch die Welt erschüttern könnten.

Daniel kommt an seine physischen und psychischen Grenzen, und selbst Sarah ist sich so manches Mal nicht sicher, wem sie noch vertrauen kann. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Und es ist spannend mitzuerleben, auf welche Weise die beiden Archäologen dieses Mal siegen. Und dass sie siegen würden, war schon deshalb klar, weil es einen 4. Band der Reihe gibt ;)

Mir hat das Verschlingen dieses Buches sehr viel Freude gemacht. Ich habe nichts zu bemängeln und gebe gern die volle Punktzahl und eine uneingeschränkte Kaufempfehlung :)

210415 OrakelA

Bücher der Autorin:

  1. Der zehnte Heilige – gelesen/gehört 01.06.2016 – 08/10 Punkte
  2. Das Rätsel Salomons – gelesen 18.02.2021 – 09/10 Punkte
  3. Das Orakel - gelesen 15.04.2021 – 10/10 Punkte
  4. Der Feuervogel

18.02.2021

{Gelesen}: Das Rätsel Salomons | Daphne Niko

210218 SarahWeston2
Autorin: Daphne Niko
Titel: Das Rätsel Salomons
Reihe: Sarah Weston (2)
Genre: Abenteuer, Thriller, Archäologie
Übersetzerin: Madeleine Seither
Verlag: Luzifer, [18.06.2020]
Kindle-Edition: ASIN B01GJGB0O8, [384 Seiten]
auch im TB-Format erschienen
hier: gelesen auf dem Kindle Paperwhite und der Kindle-App

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Inhaltsangabe (Amazon):

Erleben Sie ein weiteres spannendes Abenteuer mit Sarah Weston und Daniel Madigan in dieser rasanten, fesselnden Geschichte, welche Sie dieses Mal nach Israel, Saudi-Arabien und Indien entführt.
Cambridge Archäologin Sarah Weston und der amerikanische Anthropologe Daniel Madigan arbeiten an der Qaryat al-Fau Ausgrabungsstätte in Saudi-Arabien, als sie eine mysteriöse Schriftrolle geschrieben in Form eines Rätsels finden. Während sie versuchen, die Schriftrolle zu bestimmen und zu entschlüsseln – eine Aneinanderreihung von Katastrophen, darunter ein gewaltiges Feuer –, wird ihr Camp überfallen und die Schriftrolle gestohlen.
Sarah und Daniel folgen einer Reihe von Hinweisen, die nach Indien, Jerusalem und in die judäische Wüste führen, wo sie die Wahrheit über die Schriftrolle entdecken: Sie ist eine Art Karte, geschrieben von König Salomon, und führt zu einer alten Handschrift, die eine erstaunliche Offenbarung enthält.
Aber Sarah und Daniel sind nicht die einzigen, die nach der alten Schrift suchen. Trent Sacks, ein privilegierter junger Brite, hat viele Jahre damit verbracht und ein Vermögen investiert, um dieses Manuskript zu finden. Der Mann glaubt, dass er der letzte Nachkomme Davids und König Salomons ist, und er wird vor nichts zurückschrecken, die alten Relikte zu sammeln, um der Welt zu beweisen, dass er der wahre Messias ist.
Auf ihrer Reise durch die Welt des Okkulten, menschlicher Gier, geopolitischer Konflikte, judäischer Mystik und biblischer Archäologie, finden sich Sarah und Daniel im Wettlauf gegen die Zeit und einen gewaltigen Feind wieder, um eine mächtige alte Nachricht aufzudecken, die explosive Auswirkungen auf das moderne Israel haben könnte. Aber ist die Welt bereit für eine solche Offenbarung?

Meine Meinung:

Ein spannender Roman, der auf interessante Weise die Bibel, archäologische Funde, menschliche Gier und Überheblichkeit sowie Abenteuer verbindet. Und das Cover ist einfach genial, findet ihr nicht?

Fesselnd geschrieben, dabei detailreich und gut recherchiert, mit faszinierenden Figuren und dem gewissen Etwas, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ab und an waren einige Handlungen bzw. Personen vorhersehbar, das mag aber auch daran liegen, dass ich mit Leichtigkeit in die Handlung eingetaucht bin und alles miterlebt habe und ein bisschen mehr wusste, worauf ich achten muss, als die unmittelbar betroffenen Figuren.

Sarah ist eine toughe Frau, die weiß, was sie will und sich nicht vorschreiben lässt, was sie sagen und tun darf. Doch nicht in jedem Land haben die Frauen die gleichen Rechte wie die Männer, und so eckt sie natürlich sofort an, als sie ungefragt spricht. – Dies ist das zweite Buch in der bislang 4teiligen Reihe. Ich bin auf das nächste Abenteuer gespannt.

09/10 Punkte.

210218 SarahWeston2a

Bücher der Autorin:

  1. Der zehnte Heilige – gelesen/gehört 01.06.2016 – 08/10 Punkte
  2. Das Rätsel Salomons – gelesen 18.02.2021 – 09/10 Punkte
  3. Das Orakel
  4. Der Feuervogel

- Das Urteil

28.08.2020

{Gelesen}: Die Stadt der stillen Feuer | Florian Clever

200825 Mesrée2
Autor: Florian Clever
Titel: Die Stadt der stillen Feuer
Reihe: Mesrée-Saga (2)
Genre: Fantasy, Märchen, Abenteuer
Verlag: Independently published, [03.02.2020]
Kindle-Edition: ASIN B0841NGS7H, [Angabe auf 342 Seiten geändert]
auch im TB-Format erschienen
hier: gelesen auf dem Kindle Paperwhite und der Kindle-App

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Inhaltsangabe (Amazon):

25 Jahre nach dem Angriff wilder Wüstenstämme geißelt eine neue Krise die Stadt Mesrée: Der Monsun scheint endlos, eine Sintflut droht. Schlimmer noch, ein mysteriöser Schatten geht um – Häuser brennen, Menschen verschwinden. Der Stadtherr Sajit sieht seiner Pensionierung entgegen. Doch die Zielgerade zum ruhigen Lebensabend wird für ihn zur Hölle auf Erden. Kann Sajit Mesrée ein zweites Mal vor dem Untergang retten?
Dieser in sich abgeschlossene Roman bietet Ihnen Fantasy mit einem Hauch von 1001 Nacht.
Im zweiten Band der Mesrée-Saga, der unabhängig von Teil 1, DIE STADT DER STILLEN WASSER, gelesen werden kann, scheint der leibhaftige Teufel in das Volk im Bahir-Delta gefahren zu sein. Ein schleichender Schrecken hat Mesrée im Würgegriff, und Sajit, der langjährige Ratsvorsitzende, sieht es nicht. Zu viele übermächtige Probleme halten Sajit in Atem, bis es fast zu spät ist. Hin und her gerissen zwischen Pflichtgefühl und Verzweiflung nimmt er den Kampf auf. Doch der Kreis von Sajits Vertrauten ist geschrumpft, und die Schlinge um Mesrée zieht sich in aller Stille zu.

Meine Meinung:

Schon beim ersten Band der zweiteiligen Reihe war ich fasziniert. Ich liebe Märchen, und wenn sie nach langem verzweifelten, oft aussichtslosen Kampf dennoch gut ausgehen, zudem Parallelen zur realen Welt aufweisen, dann freue ich mich und hoffe, dass es im Hier und Jetzt auch so sein wird.

In Mesrée hat alles einen Hauch von 1001 Nacht. Ich sehe die farbenfrohen Kleidungsstücke bildhaft vor mir, erfreue mich an diesem einfachen Leben und dem Miteinander und Füreinander, lasse mich hinreißen, ebenso einen Mokka (wobei es bei mir dann doch ein Espresso ist) und eine Dattel zu genießen, verfolge die Schrecknisse, in diesem Fall auch die endlosen politischen Debatten, eingegangene Kompromisse, die niemals reichen, die vorhandenen Löcher zu stopfen und die Seuche einzudämmen, fühle mich an unsere heutige Corona-Situation erinnert und bin mir doch im Inneren sicher, dass Sajit und Hath zusammen das Kind schon schaukeln werden. Wobei es mal wieder ganz eng wird…

Ein bisschen Detektivarbeit ist auch mit dabei, der Schreibstil spannend und bildhaft, die Figuren detailreich und die Erzählperspektive wechselnd. Ein rundum gelungenes Werk, das ich irgendwann nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Man kann die beiden Bücher unabhängig von einander lesen, dennoch bin ich froh, bereits das erste Buch gelesen zu haben, denn so sind mir viele Personen bekannt, Hath, der Beschützer der Stadt und Sajit sind in beiden Büchern die Hauptpersonen, wobei eigentlich viele Helfer wichtig und dabei sind. So mussten wir uns von Rati verabschieden, was mir wirklich sehr leid tat. Ich habe den großen Kerl sehr gern gemocht.

Ich gebe die volle Punktzahl und werde mir mit Sicherheit weitere Bücher des Autors auf den Kindle ziehen. Ich empfehle die 2teilige Reihe jedem Fantasy- und Märchenliebhaber sehr gern!

200825 Mesrée 2a

Mesrée-Saga

1. Die Stadt der stillen Wasser – gelesen 02.05.2020 – 09/10 Punkte
2. Die Stadt der stillen Feuer – gelesen 25.08.2020 – 10/10 Punkte

02.05.2020

{Gelesen}: Die Stadt der stillen Wasser | Florian Clever

200502 Mesrée1
Autor: Florian Clever
Titel: Die Stadt der stillen Wasser
Reihe: Mesrée-Saga (1)
Genre: Fantasy, Märchen, Abenteuer
Verlag: Amazon Media EU, [21.09.2019]
Kindle-Edition: ASIN B07XBRFCMG, [398 Seiten]
auch im TB-Format erschienen
hier: gelesen auf dem Kindle Paperwhite und der Kindle-App

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Inhaltsangabe (Amazon):

»Der Wüstendrache hat seinen Hort verlassen. Und er geizt nicht mit seinem Feuer.«
Die Stadt Mesrée leidet unter einer langen Dürre. Schlimmer noch, ein kriegerisches Wüstenvolk zieht gegen die stolzen Mauern. Während die Eliten Mesrées zittern, kommt der Ratsschreiber Sajit mit einer mythischen Macht in Berührung. Einer Macht, die Mesrée nun dringend braucht, denn auch hinter dem Angriff der Wüstensöhne steckt mehr, als das Auge zunächst sieht. Sajit aber fühlt sich als Sandkorn in dem Sturm, der über seine Heimat hereinbricht. Er will keine Macht, er will nur Misha retten, seine Geliebte.
Dieser in sich abgeschlossene Roman bietet Ihnen Fantasy mit einem Hauch von 1001 Nacht.
Gefahr, Liebe, Freundschaft. Magie und blitzende Krummsäbel. Intrigen und Verrat. Schlummernde Geheimnisse. Und viele Überraschungen, gute wie böse. Es erwarten Sie heißer Wüstenwind und kühle Zisternen. Vergoldete Dächer und ärmliche Gossen. Und ein Held, der eigentlich keiner ist, ganz sicher aber nie einer werden wollte.

Meine Meinung:

Die Inhaltsangabe hälft, was sie verspricht. Dies ist ein Ausflug in die orientalischen Nächte von 1001 Nacht. Der Zauber der Wüste mit seinen gegensätzlichen Wesen hält mich auch jetzt noch gefangen, ich bin fasziniert und freue mich auf die bereits in meiner Bibliothek befindliche Fortsetzung der Saga.

So viele Persönlichkeiten haben in diesem Buch eine detailreiche Bestimmung bekommen, sich entfalten dürfen, uns zeigen können, wie vielfältig die Menschen sind und dass es nicht immer auf die Großen und Starken, die Mächtigen, ankommt, sondern auf die Kleinen, oft ganz Einfachen, diejenigen, die zu schätzen und zu behüten wissen, denen Freundschaft etwas bedeutet, und die bereit sind, für etwas zu kämpfen, was aussichtslos scheint, ihnen aber unendlich wichtig ist.

Und dieses Buch zeigt uns auch wieder auf, wie wichtig und wertvoll Wasser ist, dass wir es nicht verschwenden sollten, sondern achtsam damit umgehen. Auch wenn wir hier bei weitem nicht solch extreme Trockenperioden haben wie andernorts, so wissen wir doch um die Menschen, die weite Wege zurücklegen müssen, um für sich und die Familie Wasser heranschaffen zu können. Verschwendung ist bei ihnen kein Thema, wohl aber oft genug bei uns.

Ein märchenhaftes Buch mit einem ganz eigenen magischen Zauber und mir 09/10 Punkte wert.

Ach, und was für ein wunderschönes Cover! In dem Buch gibt es auch eine Karte von Mesrée und im Anschluss ein Glossar.

200502 Mesrée1a

Mesrée-Saga

1. Die Stadt der stillen Wasser – gelesen 02.05.2020 – 09/10 Punkte
2. Die Stadt der stillen Feuer

01.05.2020

{Gehört}: Der Weg des Schamanen | Vasily Mahanenko

200427 Survival1
Autor: Vasily Mahanenko
Titel: Der Weg des Schamenen
Reihe: Survival Quest (1)
Übersetzer: (keine Angabe)
Genre: Science Fiction, Abenteuer, VR
Verlag: Lübbe Audio, [21.12.2018]
Sprecher: Thomas Balou Martin
Spieldauer: [11 Std., 42 Min], ungekürzt
hier: gehört über die Audible-App

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Inhaltsangabe (Audible):

Längst ist es möglich, sein ganzes Leben in Onlinespielen zu verbringen, während der Körper in Überlebenskapseln versorgt wird. Sie lassen die Spieler fühlen, was der Charakter im Spiel fühlt: Hunger, Müdigkeit, Schmerz - nur gedrosselt durch sensorische Filter. Für Daniel Mahan gilt dies nicht. Er bekommt alle Empfindungen in voller Stärke übermittelt. Denn Mahan wurde zu acht Jahren Haft in dem Spiel Barliona verurteilt, wo er Zwangsarbeit in den Minen leisten muss. Jeder Tag ist eine Qual, bis er von der ultimativen Queste erfährt, die ihm erlauben würde, von der Mine ins Hauptspiel zu wechseln...

©2018 Bastei Lübbe (P)2018 Lübbe Audio

Meine Meinung:

Die permanente Reise als Gefangener in der virtuellen Welt von Barliona nimmt ihren Anfang. Vasily Mahanenko lässt uns von Beginn an sehen, fühlen und spüren, was Daniel Mahan tut. Und so überleben wir in dieser virtuellen Welt, bekommen Attribute, leveln unseren Beruf auf und bestreiten Abenteuer.

Für alle Fans von Virtuellen Rollenspielen ist dies sicherlich etwas Außergewöhnliches. Mich hat allerdings gestört, dass ständig die im Spiel eingeblendeten Aufzählungen von Treffern, Punkten, Leveln etc. aufgelistet wurden. Das war mir eindeutig zu viel und hat meinen Hörgenuss nachhaltig beeinflusst, so dass ich mir keinen weiteren Teil kaufen werde. Aber es war faszinierend, wie Mahan nach und nach mit seinen Mitstreitern die Oberhand bekam. Natürlich endet das Buch mit einem Cliffhanger.

Der Sprecher allerdings hat herausgeholt, was ging und verdient meinen uneingeschränkten Respekt.

Ich gebe 07/10 Punkte.

Bücher der Reihe:

  1. Der Weg des Schamanen – gehört 27.04.2020 – 07/10 Punkte
  2. Der dunkle Schamane
  3. Das Geheimnis des dunklen Waldes (erscheint im Mai 2020)

08.11.2017

{Gelesen}: Comeback mit Backpack | Gitti Müller

171107 Backpack1
Autorin: Gitti Müller
Titel: Comeback mit Backpack
Genre: Reisebeschreibung, Abenteuer
Verlag: Piper ebooks, [02.05.2017]
Kindle-Edition: 272 Seiten, ASIN: B072NY9FFL
auch broschiert verfügbar
Vielen Dank an den Verlag und NetGalley.de 
gelesen auf dem Kindle Paperwhite und über die Kindle-App

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Inhaltsangabe (Amazon):

1980 zog Gitti Müller als Backpackerin in die Welt. Mit einem One-Way-Ticket gelangte sie an den Amazonas, erkundete die Anden und lauschte den Wellen am Pazifikstrand. Fünfunddreißig Jahre später schultert sie erneut den Rucksack in Richtung Südamerika … Familie und Freunde halten die Idee für verrückt, doch unbeirrt macht sie sich auf, ihren Traum ein zweites Mal zu verwirklichen. Mitreißend und offenherzig schildert sie, wie sie als 24-Jährige ohne Google Maps und Smartphone ahnungslos in Militärdiktaturen stolperte, sich im Urwald verlief oder Travellerschecks unter die Kleidung klebte, und spiegelt daran augenzwinkernd ihre Erfahrungen von heute. Berichtet von generationsübergreifenden Begegnungen in Hostels und verrät, wie faszinierend das Alleinreisen als Frau immer noch sein kann. Ein leidenschaftlicher Beweis, dass die große Freiheit kein Verfallsdatum kennt.

Meine Meinung:

interessant, inspirierend, abenteuerlich

Dieses Mal hat mich tatsächlich das Cover derart angesprochen, um mir die Inhaltsangabe durchzulesen und NetGalley um ein Leseexemplar zu bitten, denn ich selbst wandere unheimlich gern und war im letzten Juni in Schottland auf dem WHW unterwegs – mit 10kg-Rucksack auf dem Rücken. In gewisser Weise fühlte ich mich also persönlich angesprochen, denn auch ich habe meinen 50. Geburtstag schon hinter mir.

Gitti Müller selbst strahlt uns vom Cover entgegen, ihr Glück direkt zeigend, mit dem Rucksack auf dem Rücken, und eben keine 24 mehr. Seit sie in eben diesem Alter zum ersten Mal mit Rucksack und kleinem Budget nach Südamerika aufbrach, ist sie mehrmals wieder dort gewesen. Dieses Areal scheint sie genauso anzuziehen wie mich die Highlands. Jeder hat eben so seine Lieblingsgefilde, in denen er sich sofort zuhause fühlt und sogar so etwas wie “Heimweh” verspüren kann, wenn man nicht dort ist.

Mehrere Parallelen habe ich beim Lesen bei uns beiden entdeckt. Yoga scheint der absolut richtige Sport für Frauen in unserem Alter zu sein, und um sich wohl zu fühlen, braucht es kaum Komfort, es braucht die richtige Gesellschaft und einfach “Gegend”. Wer weiß nicht, wie man sich fühlt, wenn man nach einer größeren Tour auf einem Gipfel angekommen ist und ins Tal, in die Umgebung schaut und vor Staunen und Glück nicht weiß, was man zuerst fotografieren soll?

Man steigt in günstigen Hostels und ähnlichem ab und kommt während des Wanderns und dort mit vielen Menschen unterschiedlichsten Alters in Berührung und tauscht sich mit einer Selbstverständlichkeit aus, die beispiellos ist.

Und auch, was das Smartphone angeht, sind wir einer Meinung. Keine Erfindung der Neuzeit ist dermaßen universell und inzwischen kaum noch aus dem Alltag wegzudenken, wie das Smartphone. In Sekundenschnelle kann man nicht nur seine Lieben daheim kontaktieren, man kann auch eben mal nachschlagen, was einem unterwegs interessant vorkommt, rasch noch eine Unterkunft buchen und ähnliches.

In den 80ern war ich nicht unterwegs, ich habe eine Familie gegründet, und kann deshalb auch nur vermuten, wie schrecklich es gewesen sein muss, sich nur über die geschriebene Post mitteilen zu können, die oft wochenlang unterwegs war oder sogar verloren gegangen ist. Gerade als Mutter weiß man, was es heißt, sein Kind ziehen zu lassen. Und wenn man dann über viele Wochen nicht weiß, wie es ihm geht, ob alles in Ordnung ist oder Gefahr besteht… grauenvoll!

Mir hat diese Reisebeschreibung gut gefallen. Als Journalistin weiß Gitti natürlich, wie man formuliert und wann es geraten ist, einen Szenewechsel einzubauen. Dennoch empfand ich ihre Beschreibung stellenweise als etwas langweilig. Vielleicht, weil viel politischer Hintergrund aus den 80ern mitgeteilt wird und es sich um eine Gegend handelt, die mich nicht so interessiert. Wie auch immer – es lohnt sich, dieses Buch zu lesen.

Ich gebe 07/10 Punkte.

Zitat:

Eines Morgens ist die Idee plötzlich da. Ich liege noch im Bett, gerade aufgewacht, die Haare wirr, die Lider schwer, und denke: Montevideo.
Erste Sätze, 1. Seite

171107 Backpack2

10.05.2017

{Gelesen}: Der gläserne Fluch | Thomas Thiemeyer

170509 Chroniken3b

Autor: Thomas Thiemeyer
Titel: Der gläserne Fluch
Reihe: Chroniken der Weltensucher (3)
Genre: Jugendbuch, Abenteuer, Fantasy
Verlag: Loewe, [01.06.2013]
Kindle-Edition: 480 Seiten, ASIN: B00CZDKPZA
geliehen via Skoobe 
gelesen auf dem iPad mini
auch als HC und gekürztes HB verfügbar

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Inhaltsangabe (Amazon):

Auf dem Gipfel des Bandiagara-Massivs in Französisch-Sudan, dem heutigen Mali, entdeckt der Völkerkundler Richard Bellheim im Oktober des Jahres 1893 die seit Jahrhunderten verlassene Stadt der Tellem. Die Hauptstadt eines Volkes, das einst aus der Sahara in diese Gegend gekommen war und das - so sagt man - über erstaunliche astronomische Kenntnisse verfügte.
Zurück in Berlin hält Bellheim wenige Wochen später einen Vortrag an der Universität, zu dem auch Carl Friedrich von Humboldt geladen ist. Doch Richard Bellheim erkennt seinen alten Studienfreund nicht mehr. Seit er aus Afrika zurückgekehrt ist, ist er vergesslich und völlig wesensverändert - und er scheint Glas zu essen.
Bellheims Ehefrau Gertrud bittet Humboldt nachzuforschen, was ihrem Mann in Afrika widerfahren sein kann. Und so machen Humboldt, Oskar, Charlotte und Eliza aufs Neue die Pachacútec, ihr Luftschiff, klar, um dem Geheimnis des gläsernen Fluches auf die Spur zu kommen.

Meine Meinung:

Die Weltensucher sind für mich wie ein Ausflug mit Jules Verne, abenteuerlich, fantastisch, spannend, und alles bei gut recherchiertem historischen Hintergrund. In diesem dritten Band reisen wir mit unseren Freunden in deren Luftschiff nach Mali und entdecken Erstaunliches.

Mehrere Handlungsstränge finden vor Ort zusammen, da treffen alte Bekanntschaften aufeinander und so mancher sieht plötzlich klarer. Manches war für mich leicht vorhersehbar, aber da es sich um ein Jugendbuch handelt und in einem gut lesbaren Schreibstil geschrieben ist, nahm dies dem Lesevergnügen nichts.

Mir hat der dritte Band gut gefallen. Ich bedanke mich bei Skoobe für die Möglichkeit des Leihens und kann die Reihe allen abenteuerlustigen Lesern wirklich empfehlen, egal welchen Alters.

Ich gebe 08/10 Punkte.

170509 Chroniken3a

Zitat:

Im schummrigen Licht des Tempels sah er, wie der Sand von lauter grünen Kristallen durchdrungen wurde. Sie krochen umeinander, wuselten hierhin und dorthin, als wären sie lebendig.
Prolog

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Bücher des Autors:

Bücher der Mystery-Thriller-Reihen:

1. Medusa – rezensiert 21.04.2014 – 10/10 Punkte
2. Nebra – rezensiert 29.05.2014 – 07/10 Punkte
3. Valhalla – rezensiert – 11.04.2014 – 10/10 Punkte
4. Babylon – beendet 11.04.2016 – 11/10 Punkte

5. Reptilia – rezensiert 14.07.2014 – 09/10 Punkte
6. Magma – rezensiert 14.09.2014 – 11/10 Punkte
7. Korona – rezensiert 24.03.2015 – 10/10 Punkte
8. Devil’s River – rezensiert 14.06.2015 – 07/10 Punkte

Jugendbücher des Autors:

Chroniken der Weltensucher
1. Die Stadt der Regenfresser – beendet 07.10.2016 – 08/10 Punkte
2. Der Palast des Poseidon – beendet 14.12.2016 – 09/10 Punkte
3. Der gläserne Fluch – beendet 09.05.2017 – 08/10 Punkte
4. Der Atem des Teufels
5. Das Gesetz des Chronos

Das verbotene Eden
1. Eden I
2. Eden II
3. Eden III

Evolution
1. Die Stadt der Überlebenden
2. Der Turm der Gefangenen

16.12.2016

{Gelesen}: Der Palast des Poseidon | Thomas Thiemeyer

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Screenshot vom iPad mini
Autor: Thomas Thiemeyer
Titel: Der Palast des Poseidon
Reihe: Chroniken der Weltensucher (2)
Genre: Jugendbuch, Abenteuer, Fantasy
Verlag: Loewe, [01.06.2010]
HC: 480 Seiten, 9,95 €, ISBN: 3785565763
Kindle Edition: 480 Seiten, 8,99 €, ASIN: B00CZDKQ1S
als Audio-CD erhältlich
gelesen via Skoobe auf dem iPad mini

klick zu Amazon.de

Inhaltsangabe (Amazon):

Ein griechisches Frachtschiff kämpft sich durch die schwere See vor der Inselgruppe Santorin. Steuerbord leitet der Leuchtturm von Therasia den Kapitän sicher durch die tückische Meeresströmung zwischen den beiden Hauptinseln Thera und Therasia. Doch plötzlich blinkt das Leuchtfeuer nicht mehr rechts, sondern links vom Bug des Schiffes, dann wieder rechts, dann sind auf einmal zwei Lichter zu sehen. Als würden die feurigen Augen von Skylla, dem Ungeheuer, über das Meer blicken. Und dann erhebt sich ein riesiger Fangarm mit eisernen Klauen und umklammert das Schiff.
Kurz darauf ist der Frachter verschwunden. Spurlos. Wie schon etliche Schiffe zuvor, die diese Stelle kreuzten.
Nur wenige Wochen nach seiner aufsehenerregenden Rückkehr aus der Stadt der Regenfresser nimmt Carl Friedrich Donhauser, genannt Humboldt, den Auftrag an, nach den verschwundenen Schiffen zu suchen. Zu diesem Zweck chartert er das modernste Forschungsschiff seiner Zeit, die Calypso, und damit eine der aufregendsten Erfindungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts: die erste Bathysphäre der Welt, eine Tauchkugel, die es möglich macht, sich mehrere Stunden unter Wasser aufzuhalten. Aber dann müssen Humboldt und seine Gefährten viel länger unter der Wasseroberfläche bleiben als geplant. Mehr als 300 Meter unter dem Meer machen sie eine unglaubliche Entdeckung ...
"Der Palast des Poseidon" ist der zweite Band der Chroniken der Weltensucher-Reihe. Der Titel des ersten Bandes lautet "Die Stadt der Regenfresser.
Mehr Infos rund ums Buch unter: www.weltensucher-chroniken.de

Meine Meinung:

Hatte ich beim ersten Buch der Reihe noch erwähnt, dass mich Schreibstil und Art der Abenteuer an Jules Verne erinnern, den ich in meiner Jugend mit großer Leidenschaft gelesen habe, so ist dies nun kein bloßer Vergleich mehr, denn in Band zwei läuft er uns quasi buchstäblich über den Weg. Zudem sind einige seiner Vorstellungen in die Unterwasserstadt eingeflossen.

Die Charaktere sind uns bereits aus Band 1 vertraut, und sie haben sich noch nicht wirklich weiter entwickelt, ist doch erst eine kurze Zeitspanne vergangen, seit sie von ihrem ersten Abenteuer von den Regenfressern zurück gekommen sind.. Es wird deutlich, aus welchem Grund der Wissenschaftler ausgerechnet Oskar in sein Team aufgenommen hat, einen Jungen, der ihn versucht hat zu bestehlen. Und auch die beiden Jugendlichen Charlotte und Oskar werden sich ihrer Gefühle zueinander bewusst. Doch ist nie alles so einfach, wie erhofft.

Auch Spannung ist wieder reichlich vorhanden, trachtet doch ein Assassine den 4 Freunden nach dem Leben…

Dies ist ein Buch voller Abenteuer, Fantastischem, Entdeckergeist, Mut und Faszination und wahrlich nicht nur für Jugendliche geeignet. Ich selbst habe jede Seite genossen und freue mich schon sehr auf den Folgeband, der allerdings noch einigen anderen Büchern den Vortritt lassen muss. Meine Leseliste ist lang…

Von mir gibt es verdiente 09/10 Punkte

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Zitat:

“Kapitän Vogiatzis befehligte die Kornelia am Tag ihres Untergangs. Er entkam der Katastrophe nur mit knapper Not. Der Rest der Besatzung versank in den Fluten. Er sagt, ein Seeungeheuer habe ihn angegriffen, eine Behauptung, der weder mein Vater noch mein Großvater Glauben schenken. Sie beschuldigen ihn stattdessen, zu viel getrunken und das Schiff gegen die Klippen gesteuert zu haben.”
Kapitel 4, bei 9 %

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Bücher des Autors:

Bücher der Mystery-Thriller-Reihen:

1. Medusa – rezensiert 21.04.2014 – 10/10 Punkte
2. Nebra – rezensiert 29.05.2014 – 07/10 Punkte
3. Valhalla – rezensiert – 11.04.2014 – 10/10 Punkte
4. Babylon – beendet 11.04.2016 – 11/10 Punkte

5. Reptilia – rezensiert 14.07.2014 – 09/10 Punkte
6. Magma – rezensiert 14.09.2014 – 11/10 Punkte
7. Korona – rezensiert 24.03.2015 – 10/10 Punkte
8. Devil’s River – rezensiert 14.06.2015 – 07/10 Punkte

Jugendbücher des Autors:

Chroniken der Weltensucher
1. Die Stadt der Regenfresser – beendet 07.10.2016 – 08/10 Punkte
2. Der Palast des Poseidon – beendet 14.12.2016 – 09/10 Punkte
3. Der gläserne Fluch
4. Der Atem des Teufels
5. Das Gesetz des Chronos

Das verbotene Eden
1. Eden I
2. Eden II
3. Eden III

Evolution
1. Die Stadt der Überlebenden
2. Der Turm der Gefangenen (erscheint am 02.01.2017)

09.10.2016

{Gelesen}: Die Stadt der Regenfresser | Thomas Thiemeyer

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Autor: Thomas Thiemeyer
Titel: Die Stadt der Regenfresser
Reihe: Chroniken der Weltensucher (1)
Genre: Jugendbuch, Abenteuer, Fantasy
Verlag: Loewe, [01.06.2013]
HC: 400 Seiten, neu ab 44,00 €, gebraucht ab 6,45 €, ISBN: 3785565747
Kindle-Edition: 448 Seiten, 8,99 €, ASIN: B00CZCVIY8
als Audio-CD erhältlich
gelesen via Skoobe auf dem iPad mini

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Inhaltsangabe (Amazon):

Eine Stadt in der Vertikalen, 3000 Meter über dem Meeresspiegel.
Ein vergessenes Volk, bedroht durch eine unheimliche, archaische Macht.
Und eine kleine Truppe von Abenteurern aus der alten Welt, zu allem entschlossen.
Dies ist die Geschichte des Carl Friedrich Donhauser, der sich selbst Humboldt nannte. Zusammen mit seinen Gefährten bereiste er die letzten noch nicht erforschten Orte der Erde. Er entdeckte vergessene Völker, schloss Freundschaften mit den fremdartigsten Geschöpfen, hob unvorstellbare Schätze und erlebte die haarsträubendsten Abenteuer. Viele seiner Entdeckungen und Erfindungen gehören noch heute zu unserem täglichen Leben. Warum er aber selbst in Vergessenheit geriet, das wird wohl immer ein Geheimnis bleiben.
"Die Stadt der Regenfresser" ist der erste Band der Chroniken der Weltensucher-Reihe.

Meine Meinung:

Endlich komme ich nun dazu, auch die Jugendbücher des Autors zu lesen und habe mit der Weltensucher-Reihe begonnen, welche bereits vollständig erschienen ist und mich ein wenig an die Romane von Jules Verne erinnert, die ich in meiner Kindheit mit großer Begeisterung verschlungen habe.

Der erste Band führt die wild zusammengewürfelten Abenteurer nach Peru in den Colca Cañon zu einem ganz erstaunlichen, in den Wolken lebendem Volk, furchterregenden Kreaturen und den ersten Luftfahrtschiffen.

Die Idee zu dieser Reihe finde ich einfach wundervoll. Die Bücher lesen sich genauso fantastisch, wie ich es von Jules Verne gewohnt bin, und es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Charaktere wachsen einem sofort ans Herz, und man möchte am liebsten an der Expedition teilnehmen. Und im übertragenem Sinne tun wir das natürlich auch, denn die Schilderungen sind plastisch, detail- und facettenreich, der Spannungsbogen allein schon wegen des Themas Entdeckungen von Anfang an vorhanden, und die eigene Abenteuerlust wird entflammt.

Mir hat das Buch gut gefallen. Ich hoffe auf noch Außergewöhnlicheres in den nächsten Bänden, wie ich es von den Mystery-Thrillern gewohnt bin und gebe 08/10 Punkte.

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Zitat:

Von dem Augenblick an, als Oskar den Mann zum ersten Mal sah, wusste er, dass mit ihm etwas nicht stimmte. Die Erscheinung schlug ihn sofort in seinen Bann. Einmal abgesehen von der beeindruckenden Größe – der Kerl war vielleicht eins neunzig groß und breit wie ein Schrank –, seinem hohen, schlanken Zylinder, dem pechschwarzen Ledermantel und den eisenbeschlagenen Stiefeln, war es vor allem der prächtige Spazierstock, der seine Aufmerksamkeit erregte.
Teil 1, Wie Wiege der Rätsel, Kapitel 1

Bücher des Autors:

Bücher der Mystery-Thriller-Reihen:

1. Medusa – rezensiert 21.04.2014 – 10/10 Punkte
2. Nebra – rezensiert 29.05.2014 – 07/10 Punkte
3. Valhalla – rezensiert – 11.04.2014 – 10/10 Punkte
4. Babylon – beendet 11.04.2016 – 11/10 Punkte

5. Reptilia – rezensiert 14.07.2014 – 09/10 Punkte
6. Magma – rezensiert 14.09.2014 – 11/10 Punkte
7. Korona – rezensiert 24.03.2015 – 10/10 Punkte
8. Devil’s River – rezensiert 14.06.2015 – 07/10 Punkte

Jugendbücher des Autors:

Chroniken der Weltensucher
1. Die Stadt der Regenfresser – beendet 07.10.2016 – 08/10 Punkte
2. Der Palast des Poseidon
3. Der gläserne Fluch
4. Der Atem des Teufels
5. Das Gesetz des Chronos

Das verbotene Eden
1. Eden I
2. Eden II
3. Eden III

Evolution
1. Die Stadt der Überlebenden

09.08.2015

{Gelesen}: Ein Sommer und vier Tage | Adriana Popescu

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Autor: Adriana Popescu
Titel: Ein Sommer und vier Tage
Genre: Jugendroman, Erste Liebe
Verlag: cbj, [27.07.2015]
TB, 320 Seiten, 12,99 €
ISBN: 3570171493
Kindle-Edition: 320 Seiten, 9,99 €
ASIN: B00XPDH12E
gelesen [via Skoobe auf dem iPad Mini]

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Sommer, Sonne, Strand und jede Menge Amore
Sich mal so richtig verknallen! Das wär‘s, denkt sich die 16-jährige Paula, der ihr wohlbehütetes Leben manchmal ganz schön auf die Nerven geht. Lernen, lernen, lernen und dann Karriere machen, das kann doch nicht alles sein! Paula würde viel lieber ferne Länder bereisen, ein richtiges Abenteuer erleben und sich mal so richtig, richtig verlieben. Als sie während der Busfahrt nach Amalfi ins Sommerferienlager versehentlich an einer norditalienischen Raststätte zurückgelassen wird – ausgerechnet mit dem süßesten Typen der Gruppe –, packt sie die Gelegenheit beim Schopf und lässt sich für vier köstliche, völlig losgelöste Tage mit ihm allein durch Italien treiben … Tanzen im Mondschein am Strand all inclusive.

Meine Meinung:

Dies ist ein wunderbarer Jugendroman einer Ersten Liebe, gleichzeitig Abenteuer- und Reiseroman und dürfte uns allen unter die Haut gehen.

In der ersten Person geschrieben, befinden wir uns sofort als Paula in der Geschichte und erleben mit ihr und durch sie unsere Erste Liebe zu Lewis und Italien, finden Parallelen zu unserer eigenen Geschichte und fühlen geradezu das prickelnde Glück, das einen überfällt, wenn es das erste Mal “Wumm” bei beiden macht.

Nicht nur die Städte und Sehenswürdigkeiten Italiens, das besondere Flair und Gerüche werden hervorragend beschrieben, sondern auch die Gefühle der beiden Jugendlichen – und ich war sofort wieder dort, obwohl ich gerade die Orte besucht habe, die erwähnt, aber nicht bereist wurden, wie der Gardasee und Parma. Ich war Paula, sah und fühlte und konnte mich nicht losreißen, so dass ich kurzerhand bis weit nach meiner Schlafenszeit las, bis ich jedes Wort aufgesogen hatte…

Das Buch ist spannend geschrieben mit einigen Überraschungen. Dass ich sofort wusste, was die Szene beim Kauf der Schneekugel zu bedeuten hatte, hat mich nicht gestört. Es war ja kein Krimi. Auch die Dummheiten etwas später habe ich Paula verziehen, wenn ich selbst auch nie Derartiges tun würde.

Ein Tag – ein Buch: Das gibt es auch nicht allzu häufig bei mir ;)

Ganz klarer Fall für einen Überflieger und damit 11/10 Punkte wert!

Zitate:

Ein Glück ist das Atmen in unserem Organismus vorprogrammiert, sonst müsste mich spätestens jetzt jemand daran erinnern.

Meine Schritte führen mich in die Abteilung mit Büchern, weil die mich magisch anzieht. Egal, wo ich bin, wenn es Bücher zu kaufen gibt, muss ich einfach kurz hinschauen.


Sommer4

31.05.2015

{Gehört}: Das Blut des Teufels | J. Rollins


Autor: James Rollins
Titel: Das Blut des Teufels
Genre: Thriller, Abenteuer, Mystery
Übersetzer: Alfons Winkelmann
Verlag: Blanvalet TB, [19.05.2014]
TB, 544 Seiten, 9,99 €
ISBN: 3442378230
Kindle-Edition: 8,99 €
Random House Audio, [23.05.2014]
Spieldauer: 15 Std., 50 Min (ungekürzt)
Sprecher: Gordon Piedesack
Regulärer Preis: 25,95 €
im Premium-Abo 24,16 € oder 1 Guthaben
im Flexi-Abo: 9,95 €
Bewertung: 
Inhaltsangabe (Audible):
Fast fünfhundert Jahre alt ist die Mumie, die der Archäologe Henry Conklin in einer Höhle hoch oben in den peruanischen Anden gefunden hat. Rasch stellt sich heraus, dass es sich bei seinem sensationellen Fund nicht um einen Inka, sondern um die Überreste eines spanischen Priesters handelt. Und die Mumie ist seltsam präpariert: Ihr Schädel wurde mit einer Substanz gefüllt, die aussieht wie reines, flüssiges Gold und verheerende Eigenschaften besitzt...

©2014 Blanvalet Taschenbuch. Übersetzung: Alfons Winkelmann (P)2014 Random House Audio
Meine Meinung:

Am 21. Mai habe ich dieses Hörbuch bereits fertig gehört, hatte aber vor dem Urlaub nicht mehr die Zeit, es zu rezensieren, nun muss ich mein Gedächtnis bemühen. Nach den vielen schönen Erlebnissen keine leichte Aufgabe ;)

Für Liebhaber von mystisch-actionreichen Abenteuer-Romanen ist dieser Autor sicherlich nicht unbekannt. James Rollins schreibt einen packenden Stil, man fühlt sich wie bei einem Indianer Jones-Film ohne kreischende Frauen, dafür aber mit Massen an Spinnen, schrecklichen Kreaturen, fantastischen Inka-Fallen, ja sogar die Nanotechnologie findet hier Raum. Wirklich gute Unterhaltung, bei der einem nie langweilig wird.

Die Charaktere sind ausreichend plastisch mit genügend Hintergrundinformation, um Sympathien und Antipathien aufbauen und sich in die Story hineinziehen lassen zu können, die Geschichte spannend erzählt, vielleicht manchmal ein bisschen zu vorhersehbar.

Mit dem Sprecher Gordon Piedesack bin ich nicht so ganz glücklich, mir fehlte da ein bisschen mehr “Schauspielkunst” in der Stimme, es wirkte ein wenig leiernd, zu wenig Unterschied zwischen den einzelnen Personen…, ein anderer Sprecher wie Sascha Rotermund hätte mir sicherlich besser gefallen.

Von mir gibt’s im Ganzen 08/10 Punkte.


Obwohl James Rollins nicht zu diesem Buch befragt wurde, ist das Interview dennoch interessant und gibt ein wenig Einblick in das Schreiben dieses Autors. Er kommt sehr sympathisch rüber :)

14.07.2014

{Gelesen}: Reptilia | Thomas Thiemeyer

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Thomas Thiemeyer
Reptilia
Abenteuer-Roman, Wissenschafts-Thriller
Knaur eBook, 2010
HC und broschiert, 400 Seiten, derzeit nur gebraucht erhältlich
Kindle-Edition: 7,99 €
ASIN: B004WOTW4U
gelesen via Skoobe.de

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Mitten im afrikanischen Urwald, auf dem Grunde eines Sees, verbirgt er sich: Mokélé M’Bembé, der sagenumwobene letzte Saurier. Emily Palmbridge war auf der Jagd nach ihm – und ist seither verschwunden. Aber wo verliert sich ihre Spur?
Als der junge Genetiker David Astbury von Emilys verzweifelter Mutter um Hilfe gebeten wird, fliegt er mit einem Expeditionsteam in den undurchdringlichen Dschungel des Kongo. Bald stößt er auf Spuren grausamer Kämpfe und beginnt Emilys Motive zu begreifen: Mokélé besitzt Fähigkeiten, die von unschätzbarem Wert für die Menschheit sind, und David muss das Tier um jeden Preis vor seinem rachedurstigen Team schützen. Er wird es nur schaffen, wenn ein Wunder geschieht.

Reptilia, Thomas Thiemeyer

Meine Meinung:

Wer gern Abenteuerromane mit guten Protagonisten nach Indianer Jones-Manier mag, der ist bei den Büchern von Thomas Thiemeyer gut aufgehoben. Allesamt sind sie spannend und haben eine großartige Idee dahinter. Angefangen hatte ich das Lesen seiner Bücher mit den Romanen um die Hauptfigur und Archäologin Hannah Peters, und bin nun bei den Romanen ohne sie angelangt.

In Reptilia schreibt Thomas Thiemeyer aus der Ich-Perspektive als Genetiker David Astbury und nimmt sich das Thema Genetik vor. Im Jahre 2007 gerade ein heißes Thema. Emily Palmbridges Projekt umfasste die Erforschung höher entwickelten Lebens, doch plötzlich scheint sie verschollen, und David macht sich zusammen mit einem von Lady Palmbridge zusammengestellten Team auf den Weg, um einesteils sie zu finden und andererseits die Forschung voranzutreiben. Doch was sie finden, bringt David dazu, das Ganze noch einmal zu überdenken.

Der größte Teil der Handlung spielt im Kongo. Thomas Thiemeyer versteht es, uns die Umgebung, die Besonderheiten und auch die dort lebenden Menschen näher zu bringen. Ein Schuss Fantasy, Thrill und Mystik (manchmal auch ein wenig unglaubwürdig) runden den Cocktail ab. Schlussendlich hat der Roman auch eine mahnende Botschaft. – Sehr gut skizziert fand ich auch den Charakter des Großwildjägers.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Ich gebe 09/10 Punkte.

06.07.2013

Kurzrezi: Coogans Fluch – L. Nietsch

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Lothar Nietsch
Coogans Fluch
Abenteuer, Mystik
Amazon Media EU
Kindle-Edition: 3,92 €
am 17.07.2012 kostenlos
geschätzte 251 Seiten via Amazon
nach Lesezeit berechnete 315 Seiten von mir
gelesen auf dem Kindle Paperwhite und dem iPad Mini
ASIN: B004U74GAY

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon:

Alaska 1910.
Getrieben vom Verlangen nach Rache und geleitet vom Geist seiner Schwester, folgt der riesenhafte Jäger Jonathan McLeary dem Mörder seiner Familie quer durch die USA. Die Jagd führt ihn bis nach Fairbanks in Alaska, aber er weiß nicht, dass er und sein Widersacher längst Spielfiguren der Mächte um das Schicksal eines Letzten seines Volkes geworden sind. Für ihn scheint nach über zwanzig Jahren die Jagd in den Ausläufern der Alaska Range endlich ihr Ende zu finden. Bis er die Fährte eines mysteriösen und in der Gegend um Fairbanks gefürchteten Wolfs kreuzt: Coogans Fluch.

Meine Meinung

Der Autor hat eine Menge Ideen, ihm fehlt es auch nicht an Talent, diese umzusetzen, um spannende Romane zu kreieren, allerdings fehlt da noch das gewisse Etwas. Und, was ganz wichtig ist: ein gutes Lektorat, denn dieser Roman strotzt vor Fehlern. Vor allem die Grammatik hapert. Hier nur ein Beispiel:

2013-07-06 14:37:02

Was es mit “ich will ihm den Weg verlegen” auf sich hat, habe ich ergoogelt –> “ich will ihm den Weg versperren”. Mag eine sprachliche Eigenheit sein, verwirrte mich aber dennoch. Der Schreibstil ist zwar spannend, aber mir nicht flüssig genug. Er erinnert mich teilweise zu sehr an einen Bericht, trotz der Dialoge.

Daher kann ich leider nicht mehr Punkte geben, obwohl mich die Story gefesselt und fasziniert hat. Ein Abenteuer-Roman á la Jack London, raubeinige Männer in Alaska, Schlittenhunde, Goldrausch und eine indianische Legende, die von Schicksal spricht.

Die Charaktere einiger Protagonisten sind gut ausgearbeitet, andere weniger; über Jonathan erfahren wir nach und nach in Rückblenden mehr über einige Begebenheiten in seiner Vergangenheit und können seinen Zorn und Gier nach Rache besser nachvollziehen.

Wirklich identifizieren konnte ich mich mit keiner der Personen, am ehesten vielleicht noch mit Sally, möglicherweise, weil sie die einzige Frau in dieser Story ist. Aber dafür weiß ich eigentlich zu wenig über sie.

Das Ende erinnert an einen Cliffhanger, vielleicht ist eine Fortsetzung geplant?

Eine überarbeitete Fassung wäre durchaus lesenswert. Für die mir vorliegende gebe ich 06/10 Punkte.

28.04.2013

Ausgehört: In eisige Höhen – Jon Krakauer

Jon Krakauer
In eisige Höhen
Drama am Mount Everest von 1996
Dauer: 10 Std., 48 Min (ungekürzt)
gelesen von Christian Brückner
Steinbach Sprechende Bücher, 2011
Download: 20,95 € oder im
Flexi-Abo: 9,95 €
hier: 9 CDs (Amazon) – 13,91 €
ISBN: 3869740647

Bewertung:

Inhaltsangabe (Audible):

Von der amerikanischen Zeitschrift "Outside" beantragt, nahm Jon Krakauer an einer Mount Everest Expedition teil, um über die Auswüchse des kommerziellen Bergsteigens zu berichten. Auf dieser Expedition im Frühjahr 1996 ereignete sich die schlimmste Katastrophe, die je auf dem "Dach der Welt" geschah: 12 Menschen aus einer Gruppe von 33, zum Teil "Grenzgänger" auf der Suche nach dem ultimativen Abenteuer und dem absoluten Kick, fanden dabei ihren Tod.

Man muss schon ziemlich verrückt sein, wenn man den Mount Everest besteigen will. Allein schon, wenn ich mir bei den tollsten Bedingungen die extreme Kälte vorstelle, verkrieche ich mich lieber ganz schnell unter eine wärmende Decke. Aber gut: Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Während es mir völlig reicht, die kleineren Munros in den Highlands zu besteigen (bei den größeren Touren gebe ich dann auch auf…, dafür bin ich einfach nicht fit genug), brauchen andere den Kick, ganz nach dem Motto: Schneller, Höher, Weiter!

Jon Krakauer berichtet in seinem Roman nicht nur von zuvor stattgefundenen Mount Everest-Besteigungen, so dass ich ob der vielen Namen irgendwann völlig durcheinander war und nicht mehr so genau wusste, ob er gerade von einer früheren Expedition oder der nämlichen erzählt, von ihm erfahren wir auch, was es kostet, bei so einer Expedition dabei sein zu können. Mal ganz davon abgesehen, dass man mit großer Wahrscheinlichkeit mit einigen Erfrierungen rechnen darf… Etliche Tausend Euro darf man dafür blechen, um da oben frieren zu dürfen!

Ja, und dann geschieht, womit niemand gerechnet hat. Es bricht ein Unwetter los.

Eigentlich habe ich mir das Hörbuch angehört, um zu erfahren, was denn nun wirklich damals da oben geschah, dass so viele Menschen den Tod fanden, obwohl doch die Bergführer als die besten und zuverlässigsten galten. Aber um ganz ehrlich zu sein, weiß ich jetzt nicht sehr viel mehr als vorher. Es gab ein Unwetter, irgendwie litten wohl alle unter dem Höhenkoller oder einer ähnlichen Krankheit und trugen eine Vielzahl von Erfrierungen davon, man sah Halluzinationen, reagierte falsch, das Gehirn versagte…

Furchtbar! Nur leider kam zu keinem Zeitpunkt Spannung auf. Das mag daran liegen, dass Jon Krakauer nicht nur zwischen den einzelnen Expeditionen bis zur 7. CD hin und her fitschte, er erwähnte ganz zu Anfang auch einen Umstand, der erst auf der 8. CD im Zeitfluss stattfand. Ich war irgendwann ganz durcheinander.

Meiner Meinung nach hätte man aus diesem Hörbuch einmal wirklich eine extrem gekürzter Version schaffen können. So was wie ein Hörspiel vielleicht, das 1,5 Stunden dauert? – Auch die ganzen Zitate, die dieses Hörbuch enthält, hätten getrost entfernt werden dürfen. – Ich weiß, ich bin normalerweise Verfechterin der ungekürzten Hörbücher, aber in diesem Fall wäre es eine Bereicherung gewesen, die Längen herauszuschneiden, die nichts mit dieser Expedition zu tun hatten und hätte dann wahrscheinlich auch zu einer besseren Bewertung geführt…

Eines ist mir nach wie vor klar: Mich kriegt keiner auch nur in die Nähe dieses Berges!!!

Noch ein Wort zum Sprecher: Christian Brückner (die Synchronstimme von Robert De Niro) liest dieses autobiographische Drama so gut man es kann. Ich glaube nicht, dass ein anderer Sprecher mehr heraus hätte holen können, und es war mal eine nette Abwechslung zu den anderen namhaften Sprechern.

06/10 Punkte für dieses reale Drama.