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25.08.2018

{Gelesen}: Messer, Gabel, Schere, Mord | Ann Granger

180824 Markby4
Autorin: Ann Granger
Titel: Messer, Schere, Gabel, Mord
Reihe: Mitchell & Markby (4)
Übersetzer: Axel Merz
Genre: Englischer Krimi
Verlag: Bastei Entertainment, [17.03.2011]
eBook: 376 Seiten, ASIN B004T1P998
auch im TB- und gek. HB-Format erschienen
hier: gelesen via Skoobe über die Skoobe-App

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Inhaltsangabe (Amazon):

Mitchell & Markbys 4. Fall
Als der ehrgeizige Hotelier Eric Schuhmacher verkündet, dass er Springwood Hall, in der Nähe von Bamford gelegen, in ein nobles Landhotel umgestalten will, ist der Protest groß. Sowohl die Gesellschaft zur Bewahrung historischer Gebäude als auch die Leiterin des Tierheims, die Springwood Hall bisher nutzte, stellen sich gegen den Plan. Richtig prekär wird die Lage jedoch erst, als während der Eröffnungsfeier auf dem Grundstück die Leiche einer Frau gefunden wird. Meredith Mitchell und Chefinspektor Markby beginnen zu ermitteln ...

Meine Meinung:

Englische Krimis haben doch ein ganz besonderes Flair. Und auch dieser Fall war äußerst interessant. Wenn es meine Zeit erlaubt hätte, ich würde das Buch wohl in einem Rutsch durchgelesen haben. Doch leider war das diesmal nicht der Fall.

Allein schon die Tatsache, dass in einer ländlichen Gegend, wo Farmer leben, die um ihre Existenz kämpfen müssen, ein luxuriöses Hotel gebaut wird, was da so gar nicht hinzupassen scheint, inspirierte mich dazu, mehr über die Hintergründe zu erfahren. Zum Glück enttäuschte mich Ann Granger nicht. Und auch der Hotelier entpuppte sich dann doch zu einem Mann, mit dem man reden kann. Wenn man den hitzigen Diskussionen der Gesellschaft zur Bewahrung historischer Gebäude, die gleich zu Beginn den Leser in eine bestimmte Richtung zu schubsen schienen, unvoreingenommen zuhört, könnte man jedoch auf den Gedanken kommen, einen Feind vor sich zu haben, der mehr zerstören, denn erhalten will.

Und als dann noch die Leiche einer Frau im Kellergewölbe direkt auf der Einweihungsfeier des Hotels gefunden wird, kochen die verschiedensten Meinungen hoch, und es fällt Markby und Mitchell nicht leicht, die Hintergründe zu ermitteln und den Täter zu überführen.

Ich gebe zu, ich hatte ab der Hälfte so eine Ahnung, allerdings fehlte mir da noch das Motiv. Wirklich spannend hat die Autorin hier immer mal wieder eine Information in die Story hineingewoben, die langsam, aber sicher zum Erfolg führte. Mit einigen Wendungen und Spannungsbögen innerhalb der Story gespickt, hat mir dieses Buch sehr gut gefallen.

Ich gebe 09/10 Punkte und danke Skoobe.de für’s Leihen.

Zitat:

Sie hob eine zitternde Hand und deutete auf die zusammengebrochene Gestalt. “Und dann habe ich jemanden kommen gehört. Das waren Sie, aber das konnte ich ja nicht wissen. Ich habe mich schnell versteckt, dort drüben. Ich hatte Angst.”
Kapitel 3, S. 193/1394

180824 Markby4a

Bücher der Reihe:

1. Mord ist aller Laster Anfang – beendet 28.05.2018 – 08/10 Punkte
2. Fuchs, du hast die Gans gestohlen – rezensiert 03.05.2009 – 07/10 Punkte
3. Warte, bald ruhest auch du – beendet 17.06.2018 – 08/10 Punkte
4. Messer, Gabel, Schere, Mord – beendet 24.08.2018 – 09/10 Punkte
5. Wer andern eine Grube gräbt
6. Ein schöner Ort zum Sterben
7. Blumen für sei Grab
8. Kerzenlicht für eine Leiche
9. Ein Hauch von Sterblichkeit
10. Ihr Wille geschehe
11. Tote kehren nicht zurück
12. In dunkler Tiefe sollst du ruhn
13. Mord wirft lange Schatten
14. Der Fluch der bösen Tat
15. Und sei getreu bis in den Tod

11.08.2018

{Gelesen}: Das grauenvolle Grab | Jonathan Stroud

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Autor: Jonathan Stroud
Titel: Das grauenvolle Grab
Reihe: Lockwood & Co. (5)
Übersetzer: Katharina Orgaß, Gerald Jung
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Verlag: cbj, [27.11.2017]
eBook: 513 Seiten, ASIN: B0753G7JYR
auch im HC und HB-Format erschienen
Whispersync for Voice verfügbar
hier: gelesen via Skoobe auf dem iPad mini

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Inhaltsangabe (Amazon):

Lockwood & Co. lösen ihren schwierigsten und letzten Fall!
In ihrem letzten Abenteuer begeben sich die Agenten von Lockwood & Co. auf eine lebensgefährliche Mission: Sie brechen in das mit Sprengfallen gesicherte Mausoleum ein, in dem die legendäre Agentin Marissa Fittes ruht. Doch tut sie das wirklich?
Und das ist nur eine der alles entscheidenden Fragen, deren Antwort die blutjungen Agenten ergründen müssen. Erst dann können sich Lockwood & Co. ihren Widersachern, seien sie lebendig oder aus dem Reich der Toten, in einer letzten gewaltigen Auseinandersetzung stellen. Damit ihnen dies gelingt, müssen sie sich auf die Hilfe einiger völlig unerwarteter und ungeheuer unheimlicher Verbündeter einlassen. Grusel, Gänsehaut und Grabgelächter garantiert!

Meine Meinung:

Mein Dank geht an Skoobe und den Verlag, welcher Skoobe das Buch zum Leihen zur Verfügung gestellt hat! Und natürlich an den Autor, der so ein wundervolles Buch erdacht und niedergeschrieben hat. Was für eine prickelnde Fantasie! Einfach genial!

Dies ist nun der letzte Teil der wunderbaren Reihe um Lockwood & Co., die Jugendlichen Geisterjäger, die London sicherer machen und dafür so manche Blessuren einstecken müssen. Spannung ist durchweg garantiert, so dass wir Leser arg in Bedrängnis kommen, uns auch unseren Pflichten zu widmen und nicht das ganze gruselig schöne Abenteuer in einem Rutsch zu lesen.

Ich habe das Buch von Anfang bis Ende genossen und freue mich über den schönen, “runden” Schluss. Bei diesem Buch hat einfach alles gestimmt. Es ist das reinste Lesevergnügen und ist auf meine Liste der favorisierten Bücher gesprungen. Somit gebe ich 11/10 Punkte, denn es ist wirklich überirdische Spitze und eine unbedingte Leseempfehlung, natürlich dann als letztes der kompletten Reihe!

Zitat:

Geistergeschichte gefällig? Aber gern. Ich kenne da ein paar.
Wie wär’s mit der Geschichte von dem augenlosen blauen Gesicht, das sich an ein Kellerfenster drückte?
Kapitel 1, 1. Sätze

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Bücher des Autors:

+++ Bartimäus-Reihe +++
1. Das Amulett von Samarkand – rezensiert 28.06.2011 – 09/10 Punkte
2. Das Auge des Golem – rezensiert 01.07.2011 – 08/10 Punkte
3. Die Pforte des Magiers – rezensiert 05.07.2011 – 10/10 Punkte
4. Der Ring des Salomo – rezensiert 07.07.2011 – 09/10 Punkte

+++ Lockwood & Co.-Reihe +++
1. Die seufzende Wendeltreppe – beendet 19.02.2016 – 09/10 Punkte
2. Der wispernde Schädel – beendet 21.06.2016 – 09/10 Punkte
3. Die raunende Maske – beendet 19.10.2016 – 10/10 Punkte
4. Das flammende Phantom – beendet 15.01.2017 – 11/10 Punkte
5. Das grauenvolle Grab – beendet 09.08.2018 – 11/10 Punkte

28.07.2018

{Gelesen}: Mord ist nicht das letzte Wort | Alan Bradley

180727 Flavia8
Autor: Alan Bradley
Titel: Mord ist nicht das letzte Wort
Reihe: Flavia de Luce (8)
Übersetzer: Gerald Jung, Katharina Orgaß, Dr. Henning Böckemeier
Genre: Krimi, Jugendbuch
Verlag: Penhaligon, [25.04.2017]
eBook via Skoobe: [353 Seiten], ASIN: B01N4AW3Z4
auch im HC- und TB-Format erschienen
gelesen über die Skoobe-App auf dem iPad mini

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Inhaltsangabe (Amazon):

Einer gibt den Löffel ab – und Flavia ermittelt wieder!
Endlich kehrt Flavia vom Internat in Kanada zurück nach Buckshaw, nur um dort zu erfahren, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und keinen Besuch empfangen darf. Um ihren boshaften Schwestern zu entkommen, schwingt Flavia sich auf ihr Fahrrad: Sie soll für die Frau des Pfarrers eine Nachricht an den abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge überbringen. Doch niemand öffnet. Neugierig betritt Flavia die Hütte und ist überrascht, einen Stapel Kinderbücher im Zuhause des ruppigen Junggesellen zu entdecken. Und noch ein unerwarteter Fund steht Flavia bevor – denn an der Schlafzimmertür hängt, kopfüber gekreuzigt, der tote Mr. Sambridge …

Meine Meinung:

Warum die Art des Covers ab dem 7. Buch geändert wurde, ist mir ein Rätsel. Mir hat gerade die Aufmachung der ersten 6 besonders gut gefallen. Würden alle Bücher bei mir im Regal stehen, würde ich mich schon wieder ärgern, dass sie nicht so schön zusammenpassen. Schon deshalb habe ich sie mir dann nicht mehr im gedruckten Format gekauft.

Was die Idee, die Umsetzung, den Humor, die Entwicklung der Persönlichkeit gerade der Protagonistin anbelangt: Hut ab! Ich bin auch bei Band 8 wieder sehr begeistert, war gefangen in der Situation, begierig, mehr zu erfahren, wenn ich auch das ein oder andere bereits recht frühzeitig erahnte. Aber das Buch ist natürlich auch für Jugendliche geeignet.

Die Auflösung kam mir dann etwas zu abrupt. Da ließ uns der Autor nicht an Flavias Gedanken teilhaben, sondern wechselt von den vielen Fragen, die sich noch ergaben übergangslos zur Auflösung, als sie mit Inspector Hewitt spricht. Das ist aber auch das einzig, nicht unbedingt Negative, aber doch das Vergnügen etwas Beeinträchtigende, das ich bemerkt habe. Darum gibt es natürlich dennoch die volle Punktzahl: 10/10 Punkte.

Zitat:


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Bücher der Reihe:

  1. Mord im Gurkenbeet – beendet 13.12.2011 – 10/10 Punkte
  2. Mord ist kein Kinderspiel – beendet 01.01.2012 – 09/10 Punkte
  3. Halunken, Tod und Teufel – beendet 14.01.2012 – 09/10 Punkte
  4. Vorhang auf für eine Leiche – beendet 21.09.2013 – 08/10 Punkte
  5. Schlussakkord für einen Mord – beendet 26.02.2014 – 10/10 Punkte
  6. Tote Vögel singen nicht – beendet 07.11.2014 – 09/10 Punkte
  7. Eine Leiche wirbelt Staub auf – beendet 06.02.2017 – 10/10 Punkte
  8. Mord ist nicht das letzte Word – beendet 27.07.2018 – 10/10 Punkte
  9. Der Tod sitzt mit im Boot – beendet 20.07.2018 – 10/10 Punkte

11.01.2018

{Gelesen}: Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal-2 | R. McCammon

180110 Hexe2x
Autor: Robert McCammon
Titel: Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (2)
Reihe: Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
Genre: Historischer Kriminalroman, Horror, Mystery
Übersetzerin: Nicole Lischewski
Verlag: Luzifer-Verlag, [04.10.2017]
Kindle-Edition: 500 Seiten, ASIN: B06Y3JJJVT
auch im HC-Format erschienen
hier: via Skoobe – VIELEN DANK !!!
gelesen auf dem iPad mini

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Inhaltsangabe (Amazon):

… In Fount Royal gehen noch weitaus rätselhaftere Dinge vor. Wer ermordete Rachels Ehemann? Wer wäre imstande, eine ganze Stadt zu paralysieren? Und wer würde davon profitieren, wenn die Hexe verbrannt würde?
Es tobt tatsächlich ein Kampf zwischen Gott und Teufel, zwischen Gut und Böse in dieser Stadt, und selbst die Unschuldigen sind nicht länger sicher. Schon bald muss sich Matthew Corbett mit Herz und Hirn dem wahrhaftigen Bösen stellen, das in Fount Royal umgeht …

Meine Meinung:

einfach brillant

Das erste Buch war nach dem ersten Drittel schon so spannend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte, doch Buch 2 hielt mich von Anfang an in Atem, und ich kann es kaum anders sagen, machte die Story zu einer “runden Sache”, ohne lose Fäden, ohne offene Fragen, und brachte mich zudem am Ende dazu, mehrmals in die Kleenex-Box zu langen.

Mir gefällt der Schreibstil des Autors (und die Übersetzung) unheimlich gut, um genau zu sein, ist er sogar genau mein Ding. Geschliffen, mit Andeutungen, Humor und Begriffen gespickt, die mir gefallen, die mich in die Zeit kurz vor dem Jahr 1700 katapultieren und nicht mehr loslassen.

Auch die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet. Jede Figur vermittelt den Eindruck, authentisch zu sein, die Denk- und Handlungsweise jedes einzelnen ist absolut nachvollziehbar und auch der Schauplatz ist brillant gewählt, die Story passt in die Zeit wie die Faust aufs Auge.

Matthew wird mit seinen 20 Jahren in diesem Buch zum Mann, in jeglicher Hinsicht. Es ist schade, dass er seinen Weg nun an anderem Ort allein weiterbeschreiten wird. Zwar ist diese Story zu einem Abschluss gebracht, aber das Ende impliziert, dass es eine Fortsetzung geben könnte, eine Fortsetzung vom Leben und Wirken Matthews. Ich hoffe darauf, denn Robert McCammon hat sich mit diesem Zweiteiler bereits auf meine Favoritenliste katapultiert.

Für mich ist der Abschluss der Geschichte um die Hexe von Fount Royal ein Überflieger und 11/10 Punkte wert. Mein Dank geht an Skoobe.de, wo ich das Buch leihen durfte.

Gewählt habe ich ein Zitat, das meine Vorliebe für Schottland unterstreicht:

Zitat:

180110 Hexe2a

Bücher der Reihe:

  1. Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (1) – beendet 08.01.2018 – 09/10 Punkte
  2. Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (2) – beendet 10.01.2018 – 11/10 Punkte
180110 Hexe2

13.08.2017

{Gelesen}: Die achte Wächterin | Meredith McCardle

170813 Wächterin

Autorin: Meredith McCardle
Titel: Die achte Wächterin
Reihe: Die Zeitenspringer-Saga (1)
Übersetzerin: Diana Bürgel
Genre: Fantasy, Jugendbuch, Zeitreise
Verlag: Piper ebooks, [11.05.2015]
Kindle-Edition: 414 Seiten, ASIN: B00Q2OST1A
auch als TB verfügbar
gelesen auf dem iPad mini

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oder bei Skoobe leihen Thumbs up 


Inhaltsangabe (Amazon):

Wer auf eine geheime Spezialschule der Regierung geht, den sollte eigentlich nichts mehr wundern. Dennoch fällt die junge Amanda aus allen Wolken, als eine mysteriöse Geheimorganisation sie rekrutiert und vorzeitig vom College holt. Noch viel unglaublicher ist jedoch, dass diese Organisation namens Annum Guard echte Zeitreisen unternimmt! Seit Jahren optimiert sie unsere Vergangenheit. Bisher bestand sie aus sieben Wächtern, doch nun soll ein achtes Mitglied hinzukommen - Amanda. Wieso ausgerechnet sie ausgewählt wurde, ist ihr schleierhaft. Tatsache ist jedoch: Ist man einmal in der Organisation, bleibt man dort für immer. Amanda muss lernen, bei Annum Guard klarzukommen - mit den Zeitreisen, der furchtbaren Zicke Yellow und mit dem mysteriösen Blue. Doch Amanda kommt einer gefährlichen Verschwörung auf die Spur ...

Meine Meinung:

Ich weiß gar nicht mehr, wer mir die Zeitenspringer-Saga ans Herz gelegt hat, weil ich allein das Thema Zeitreisen schon äußerst spannend finde und so einige Romane darüber gelesen habe (z.B. die Edelstein-Trilogie, “Die Frau des Zeitreisenden”, “Der Orden der weißen Orchidee”, “Zeitenzauber”, “Das Jesus-Video”, “Zeitsplitter”…), es ist auf jeden Fall schon einige Zeit her. Letztens habe ich bei Skoobe.de entdeckt, dass ich die Bücher leihen kann und habe mich nun kurz entschlossen an den ersten Band gewagt.

Anfangs war ich mehrmals versucht, das Buch abzubrechen, so abwegig und überhaupt nicht nachvollziehbar habe ich empfunden, wie Amanda ausgewählt und behandelt wird, völlig im Dunklen gelassen und mit 16 Jahren lebensgefährliche Aufträge für die Regierung übernehmen soll. Letzten Endes hat sich meine Meinung dann aber doch noch sehr verbessert, und so kann ich guten Gewissens – mit einigen Abstrichen wie gesagt – 08/10 Punkte vergeben.

anfangs unglaubwürdig, spannend, mit kleinen Fehlern

Das Cover zeigt uns einen Schattenriss einer Pflanze – so ganz genau kann ich nicht erkennen, um welche es sich handelt, aber da ich ohnehin kein großer Pflanzenkenner bin, macht das wohl nichts. Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass dies eine “Iris” darstellen soll, denn sonst hätte das Cover mit dem Buch eigentlich keine Verbindung. Mich hat es weder angesprochen, noch das Gegenteil ausgelöst.

Es geht um Zeitreisen, um die Möglichkeit, die Vergangenheit zu “verbessern”, nicht zu verändern, wie immer wieder betont wird, wobei ich genau wie Amanda meine, dass eine Verbesserung durchaus auch eine Veränderung beinhaltet. Und um eine Geheimorganisation der Regierung, die so geheim ist, dass noch nie jemand von ihr gehört hat. Es geht um Jugendliche mit gefährlichen Aufträgen und eine Verschwörung, die Amanda im Begriff ist aufzudecken, weil sie eben nicht ohne zu hinterfragen einfach Befehle ausführt.

Geschrieben wurde in der ersten Person Singular, meiner bevorzugten Perspektive, weil ich mich so genau in der Person des Protagonisten wiederfinde und mich leichter in der Situation zurechtfinden kann. Die Sprache der Jugendlichen ist authentisch, angepasst, die Charaktere allerdings nicht immer glaubhaft dargestellt, mit einer gehörigen Prise Egoismus, aber auch Draufgängertum und Action.

Auch die Idee ist interessant und gut umgesetzt; die Autorin behält über die vielen Zeitreise-Sprünge, welche selbstredend auch die Zukunft verändern, den Überblick und lässt uns durch ihre durchaus guten Recherchen an den Veränderungen teilhaben. Ich gebe zu, dass ich über die Amerikanische Geschichte im Einzelnen nicht so sehr gut Bescheid weiß. Natürlich wusste ich von der Ermordung Kennedys, aber vom Boston Massaker hatte ich nur mal am Rande ein bisschen mitbekommen.

Die Story ist spannend geschrieben, hat zwar ein paar Logikfehler, aber liest sich einfach so weg wie frisch geschnitten Brot. Ich kann sie also auch empfehlen und werde auch den zweiten Band lesen.

Von mir gibt es verdiente 08/10 Punkte.

OT:

Nachdem meine geliebte Statistik-App “ReadMore” nicht mehr funktionierte, hatte ich lange Zeit keine LeseApp auf dem iPhone. Nun habe ich durch Zufall über Twitter eine neue entdeckt und sofort geladen. Diese Statistiken sind die ersten, die ich euch über die App zeige. Ich werde sie nun bei allen Büchern, die ich lese, nutzen.

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Zitat:

“Ich weiß schon, wie die Mode der frühen Kolonialzeit aussieht, und sie ist furchtbar. Einengend und furchtbar.”

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Bücher der Reihe:

1. Die achte Wächterin – beendet 13.08.2017 – 08/10 Punkte
2. Die Farbe der Zukunft

26.07.2017

{Gelesen}: Der Turm | Stephen King

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Autor: Stephen King
Titel: Der Turm
Reihe: Der dunkle Turm (7)
Übersetzer: Wulf Bergner
Genre: genreübergreifend
Verlag: Heyne [17.04.2008]
eBook, 1025 Seiten
ASIN bei Amazon: B004OL2BVM
gelesen via Skoobe – vielen Dank!
auf dem iPad mini und iPhone
Whispersync for Voice verfügbar
auch als TB und HB erhältlich

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Inhaltsangabe (Amazon):

Der neue große Roman von Stephen King ist gleichzeitig das grandiose Finale seines Zyklus um den Dunklen Turm. Sein Held Roland, der Revolvermann, und seine Gefährten sind am Ende eines langen Weges angekommen.
Über dreißig Jahre hat Stephen King an seinem Opus magnum im Geiste und auf Papier gefeilt und geschrieben. Nun steht sein Held, der Revolvermann Roland, vor dem „Dunklen Turm“, wo seine Suche endet. Mit „Der Turm“ liefert Stephen King das große Finale eines Romanzyklus, der schon jetzt als moderner Klassiker gilt und in einem Atemzug mit „Der Herr der Ringe“ genannt werden muss.

Meine Meinung:

spannend, faszinierend, fantastisch

Das ist es also nun, das Ende der Reihe, der sich schließende Kreis, der Neuanfang. Wie wir schon auf dem Cover den durch ein Rosenmeer watenden Revolvermann sehen können, hat seine lange Suche endlich ein Ende. Hier bewahrheitet sich wie selten sonst so gekonnt, dass der Weg das Ziel ist, Veränderung nötig und gut und es wie der Autor selbst zugibt, manchmal besser ist, das Ende nicht zu kennen, sondern zu erdenken, zu erträumen, sich vorzustellen oder es ganz einfach dabei zu belassen.

Doch natürlich gehöre ich auch zu den Lesern, die wissen wollten, was Roland in seinem Turm findet und selbstredend bis zum allerletzten jedes der Worte des Meisters aufgesogen haben. Und jetzt im Nachhinein muss ich zugeben, dass ich auf der anderen Seite auch mit dem ersten “Schluss” zufrieden gewesen wäre. Dennoch – der Kreis schließt sich, das Ende ist der Anfang. Plausibel, nachvollziehbar, verwirrend, erschreckend – alles zusammen. Der reinste Wahnsinn!

Stephen King bezeichnet die dunkle Turm-Reihe als sein persönliches Lebenswerk, und sie ist zweifellos etwas ganz Besonderes, nicht nur, weil er sich selbst hineingeschrieben hat, sondern, weil sie in sich geschlossen, nach all den Jahren des Schreibens am Ende völlig rund ist und einen zufrieden zurücksinken und nachsinnen lässt.

Die Lektüre hat mich kurz bevor Roland den Turm erreicht sogar noch zu Tränen rühren können. Und was war ich froh, dass es viele Welten gibt…

Muss ich wirklich noch etwas zum Schreibstil Stephen Kings sagen? Er ist einzigartig. Nicht nur, dass King es versteht, eine andere Welt vor unseren Augen entstehen zu lassen – er tut dies mit neuen Begriffen, mit erdachten Handlungen und allem Drum und dran –, er kann uns ein Zweiglein auf etlichen Seiten beschreiben, ohne dabei langweilig zu werden und uns durch seine Fantasie und Vorstellungskraft führen, ohne dabei in Klischees abzudriften oder gerade bei mir und meiner Abneigung gegen Vampirbücher Ablehnung zu erzeugen. Ganz im Gegenteil. Ich hänge an seinen Lippen und lasse mich von ihm durch seine Geschichten tragen und erfreue mich ihrer, versuche, sie so lange wie möglich zu genießen und bin dann traurig, dass sie dann am letzten Wort angekommen, gelesen ist.

Für mich ist dieser Abschluss der Reihe die volle Punktzahl wert: 10/10 Punkte.

Wie gut, dass es noch ein Buch gibt, das eigentlich zwischen Band 4 und 5 gehört, und “oh Gänsehaut” von David Nathan gelesen wird Open-mouthed smile - das hab ich mir doch glatt auf mein iPhone geladen Smile

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Zitat:

Pere Don Callahan war einst der katholische Geistliche einer Kleinstadt gewesen – Jerusalem’s Lot hatte sie geheißen –, die auf keiner Landkarte mehr existierte. Das kümmerte ihn jetzt nicht mehr viel. Begriffe wie Realität hatten aufgehört, für ihn eine Rolle zu spielen.
Kapitel 1, Erster Absatz

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Bücher der Reihe:

1. Schwarz – beendet 22.05.2016 – 07/10 Punkte
2. Drei – beendet 21.06.2016 – 09/10 Punkte
3. Tot. – beendet 18.07.2016 – 09/10 Punkte
4. Glas- beendet 25.10.2016 - 06/10 Punkte
5. Wolfsmond – beendet 24.02.2017 – 09/10 Punkte
6. Susannah – beendet 26.05.2017 – 09/10 Punkte
7. Der Turm – beendet 26.07.2017 – 10/10 Punkte
8. Wind

10.05.2017

{Gelesen}: Der gläserne Fluch | Thomas Thiemeyer

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Autor: Thomas Thiemeyer
Titel: Der gläserne Fluch
Reihe: Chroniken der Weltensucher (3)
Genre: Jugendbuch, Abenteuer, Fantasy
Verlag: Loewe, [01.06.2013]
Kindle-Edition: 480 Seiten, ASIN: B00CZDKPZA
geliehen via Skoobe 
gelesen auf dem iPad mini
auch als HC und gekürztes HB verfügbar

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Inhaltsangabe (Amazon):

Auf dem Gipfel des Bandiagara-Massivs in Französisch-Sudan, dem heutigen Mali, entdeckt der Völkerkundler Richard Bellheim im Oktober des Jahres 1893 die seit Jahrhunderten verlassene Stadt der Tellem. Die Hauptstadt eines Volkes, das einst aus der Sahara in diese Gegend gekommen war und das - so sagt man - über erstaunliche astronomische Kenntnisse verfügte.
Zurück in Berlin hält Bellheim wenige Wochen später einen Vortrag an der Universität, zu dem auch Carl Friedrich von Humboldt geladen ist. Doch Richard Bellheim erkennt seinen alten Studienfreund nicht mehr. Seit er aus Afrika zurückgekehrt ist, ist er vergesslich und völlig wesensverändert - und er scheint Glas zu essen.
Bellheims Ehefrau Gertrud bittet Humboldt nachzuforschen, was ihrem Mann in Afrika widerfahren sein kann. Und so machen Humboldt, Oskar, Charlotte und Eliza aufs Neue die Pachacútec, ihr Luftschiff, klar, um dem Geheimnis des gläsernen Fluches auf die Spur zu kommen.

Meine Meinung:

Die Weltensucher sind für mich wie ein Ausflug mit Jules Verne, abenteuerlich, fantastisch, spannend, und alles bei gut recherchiertem historischen Hintergrund. In diesem dritten Band reisen wir mit unseren Freunden in deren Luftschiff nach Mali und entdecken Erstaunliches.

Mehrere Handlungsstränge finden vor Ort zusammen, da treffen alte Bekanntschaften aufeinander und so mancher sieht plötzlich klarer. Manches war für mich leicht vorhersehbar, aber da es sich um ein Jugendbuch handelt und in einem gut lesbaren Schreibstil geschrieben ist, nahm dies dem Lesevergnügen nichts.

Mir hat der dritte Band gut gefallen. Ich bedanke mich bei Skoobe für die Möglichkeit des Leihens und kann die Reihe allen abenteuerlustigen Lesern wirklich empfehlen, egal welchen Alters.

Ich gebe 08/10 Punkte.

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Zitat:

Im schummrigen Licht des Tempels sah er, wie der Sand von lauter grünen Kristallen durchdrungen wurde. Sie krochen umeinander, wuselten hierhin und dorthin, als wären sie lebendig.
Prolog

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Bücher des Autors:

Bücher der Mystery-Thriller-Reihen:

1. Medusa – rezensiert 21.04.2014 – 10/10 Punkte
2. Nebra – rezensiert 29.05.2014 – 07/10 Punkte
3. Valhalla – rezensiert – 11.04.2014 – 10/10 Punkte
4. Babylon – beendet 11.04.2016 – 11/10 Punkte

5. Reptilia – rezensiert 14.07.2014 – 09/10 Punkte
6. Magma – rezensiert 14.09.2014 – 11/10 Punkte
7. Korona – rezensiert 24.03.2015 – 10/10 Punkte
8. Devil’s River – rezensiert 14.06.2015 – 07/10 Punkte

Jugendbücher des Autors:

Chroniken der Weltensucher
1. Die Stadt der Regenfresser – beendet 07.10.2016 – 08/10 Punkte
2. Der Palast des Poseidon – beendet 14.12.2016 – 09/10 Punkte
3. Der gläserne Fluch – beendet 09.05.2017 – 08/10 Punkte
4. Der Atem des Teufels
5. Das Gesetz des Chronos

Das verbotene Eden
1. Eden I
2. Eden II
3. Eden III

Evolution
1. Die Stadt der Überlebenden
2. Der Turm der Gefangenen

15.08.2015

{Gelesen}: Bird Box | Josh Malerman

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Autor: Josh Malerman
Titel: Bird Box – Schließe deine Augen
Übersetzer: Fred Kinzel
Genre: Horror, Thriller
Verlag: Penhaligon Verlag, [16.03.2015]
HC, 320 Seiten, 19,99 €
ISBN: 3764531215
Kindle-Edition: 321 Seiten, 15,99 €
ASIN: B00R6TYC8Y
Whispersync verfügbar, HB dazu nur 5,95 €
ungekürzte HB-Version bei Audible: 17,95 €/16,71 €/9,95€
gelesen [via Skoobe auf dem iPad mini]

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Ich sehe was, das du nicht siehst - und es ist tödlich...
Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen aus aller Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen – in einer Welt, die von vier Wänden und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet …

Meine Meinung:

Es fängt ganz sachte an. Malorie, eine junge Frau mit zwei vierjährigen Kindern lebt allein in einem heruntergekommenen, verdreckten Haus, völlig abgeschnitten von der Außenwelt. Sie hat im Haus alles abgedunkelt und geht nur mit Augenbinde heraus. Nun beschließt sie, das Wagnis einzugehen und zusammen mit ihren Kindern in einem kleinen Kahn 20 Meilen den Fluss hinunter zu rudern, mit verbundenen Augen, hinein in eine unbekannte Zukunft.

Es wird die Geschichte von Malorie erzählt, beginnend mit der Erkenntnis, dass sie schwanger ist. Wir wechseln immer zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart während des “Umzugs” auf dem Fluss und erfahren so langsam, was geschehen ist, ohne jedoch jemals nähere Angaben zu den “Wesen” zu erhalten.

Die ersten etwa 45 % des Buches lesen sich noch wie eine spannende Erzählung, für mich jedoch nicht so spannend, dass ich nicht hätte aufhören können, zu lesen. Auch der Horror hielt sich noch entspannt zurück. Aber dann nimmt das Buch an Fahrt auf, denn die Zustände spitzen sich zu, und es fällt schwer, das Buch zur Seite zu legen.

Ganz besonders der Umstand, dass wir die ganze Zeit im Unklaren gelassen werden, wer oder was diese “Wesen” sind, wie sie aussehen und was sie wollen, macht diese Story so erschreckend, denn wie soll man sich wehren und schützen, wenn man nicht genau weiß, wogegen – und vor allem, wenn man noch nicht einmal sieht, gegen wen man kämpft? Und anders herum war genau das der Punkt, der mich daran hinderte, das Buch in vollen Zügen zu genießen, denn mir fehlte da das Visuelle für das Kopfkino.

Die Vielschichtigkeit der vergleichsweise wenigen Charaktere ist hervorragend skizziert – so unterschiedlich sind die Menschen, so verschieden ihre Gedanken, Gefühle und Taten. Alle Personen bekamen ein Gesicht, und das obwohl sie größtenteils mit Augenbinden herumliefen.

Nach reiflicher Überlegung gebe ich 08/10 Punkte, eine 2+, denn letzten Endes hat mir das Buch doch richtig gut gefallen. Hätte ich bei 39 % noch nicht gedacht Zwinkerndes Smiley

Birdbox

Der erste Absatz:

Malorie steht in der Küche und überlegt.
Ihre Hände sind feucht. Sie zittert und tippt mit dem großen Zeh nervös auf den rissigen Fliesenboden. Es ist noch früh, die Sonne lugt wahrscheinlich gerade eben über den Horizont. Sie beobachtet, wie ihr dürftiges Licht die schweren Vorhänge vor dem Fenster in eine weichere Schattierung von Schwarz verwandelt, und denkt:
Das war Nebel.

09.08.2015

{Gelesen}: Ein Sommer und vier Tage | Adriana Popescu

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Autor: Adriana Popescu
Titel: Ein Sommer und vier Tage
Genre: Jugendroman, Erste Liebe
Verlag: cbj, [27.07.2015]
TB, 320 Seiten, 12,99 €
ISBN: 3570171493
Kindle-Edition: 320 Seiten, 9,99 €
ASIN: B00XPDH12E
gelesen [via Skoobe auf dem iPad Mini]

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Sommer, Sonne, Strand und jede Menge Amore
Sich mal so richtig verknallen! Das wär‘s, denkt sich die 16-jährige Paula, der ihr wohlbehütetes Leben manchmal ganz schön auf die Nerven geht. Lernen, lernen, lernen und dann Karriere machen, das kann doch nicht alles sein! Paula würde viel lieber ferne Länder bereisen, ein richtiges Abenteuer erleben und sich mal so richtig, richtig verlieben. Als sie während der Busfahrt nach Amalfi ins Sommerferienlager versehentlich an einer norditalienischen Raststätte zurückgelassen wird – ausgerechnet mit dem süßesten Typen der Gruppe –, packt sie die Gelegenheit beim Schopf und lässt sich für vier köstliche, völlig losgelöste Tage mit ihm allein durch Italien treiben … Tanzen im Mondschein am Strand all inclusive.

Meine Meinung:

Dies ist ein wunderbarer Jugendroman einer Ersten Liebe, gleichzeitig Abenteuer- und Reiseroman und dürfte uns allen unter die Haut gehen.

In der ersten Person geschrieben, befinden wir uns sofort als Paula in der Geschichte und erleben mit ihr und durch sie unsere Erste Liebe zu Lewis und Italien, finden Parallelen zu unserer eigenen Geschichte und fühlen geradezu das prickelnde Glück, das einen überfällt, wenn es das erste Mal “Wumm” bei beiden macht.

Nicht nur die Städte und Sehenswürdigkeiten Italiens, das besondere Flair und Gerüche werden hervorragend beschrieben, sondern auch die Gefühle der beiden Jugendlichen – und ich war sofort wieder dort, obwohl ich gerade die Orte besucht habe, die erwähnt, aber nicht bereist wurden, wie der Gardasee und Parma. Ich war Paula, sah und fühlte und konnte mich nicht losreißen, so dass ich kurzerhand bis weit nach meiner Schlafenszeit las, bis ich jedes Wort aufgesogen hatte…

Das Buch ist spannend geschrieben mit einigen Überraschungen. Dass ich sofort wusste, was die Szene beim Kauf der Schneekugel zu bedeuten hatte, hat mich nicht gestört. Es war ja kein Krimi. Auch die Dummheiten etwas später habe ich Paula verziehen, wenn ich selbst auch nie Derartiges tun würde.

Ein Tag – ein Buch: Das gibt es auch nicht allzu häufig bei mir ;)

Ganz klarer Fall für einen Überflieger und damit 11/10 Punkte wert!

Zitate:

Ein Glück ist das Atmen in unserem Organismus vorprogrammiert, sonst müsste mich spätestens jetzt jemand daran erinnern.

Meine Schritte führen mich in die Abteilung mit Büchern, weil die mich magisch anzieht. Egal, wo ich bin, wenn es Bücher zu kaufen gibt, muss ich einfach kurz hinschauen.


Sommer4

21.04.2014

[Gelesen] – Medusa | Thomas Thiemeyer

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Thomas Thiemeyer
Medusa
Hannah Peters (1)
Mythischer Thriller
Knaur, 19.11.2010
TB, 365 Seiten, 10,99 €
Kindle-Edition: 9,99 €
ASIN: B004WOTX3A
eBook gelesen via Skoobe.de

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Eine todbringende Steinskulptur mitten in der Sahara. Ein Rätsel, älter als die Menschheit. Eine Forschergruppe, verschollen in einem Höhlenlabyrinth. Und eine Frau, die als Einzige die kryptischen Zeichen zu deuten vermag ...
Thomas Thiemeyer entführt seine Leser zu einem der geheimnisvollsten Flecken der Erde, ins Aïr-Gebirge des Niger, wo tief in der Erde das steinerne Auge der Medusa ruht und auf Entdeckung wartet.

Osterzeit – Lesezeit. Und somit habe ich meine Freizeit für ein weiteres Buch nutzen können. Zwar habe ich mit dem 3. Band der Reihe um die Archäologin Hannah Peters letztens begonnen, aber da die Bücher in sich abgeschlossen sind, machte es eigentlich nichts, dass ich den 1. Band erst danach las. Zumindest hatte ich den Vorteil, dass ich wusste, dass die Protagonisten überleben würden.

Seit jeher üben besondere Fleckchen Erde einen besonderen Reiz auf mich aus, und wenn es auch nur aus der Ferne ist. Die Sahara ist ein solches Gebiet, zudem Mythen, Ausgrabungen, Geheimnisse, Schätze… Aus diesem Grund habe ich mir auch immer die Indianer Jones-Filme angesehen, obwohl mich die kreischenden Frauen darin genervt haben.

“Medusa” ist ein für mein persönliches Kopfkino besserer Indi-Film, ohne die nervenden Frauen, die erst stark tun und dann doch den Helden brauchen. In “Medusa” bekommt die Frau Hannah Peters das, was den selbstbewussten, begabten und selbstlosen Frauen unter uns zusteht: Respekt und die Auszeichnung, es wert zu sein. Näher möchte ich nicht auf den Inhalt eingehen, denn sonst verrate ich schon zu viel.

Mir hat das Buch sehr gefallen, das Konzept, die Recherchen, das Fazit und all die Charaktere – Hut ab! Sehr gut ausgearbeitet, glaubhaft vermittelt, mit dem genau richtig bemessenen Schuss Legende und Mystik gewürzt, spannend von der ersten bis zur letzten Seite in auktorialer Erzählweise.

Von mir eine klare Empfehlung und die volle Punktzahl wert: 10/10 Punkte.

Medusa | Thomas Thiemeyer -eBook

19.04.2014

[Gelesen] – Die Bestimmung: Letzte Entscheidung | V. Roth

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Veronica Roth
Die Bestimmung (3)
Letzte Entscheidung

Dystopie, Jugendbuch
cbt, 24.03.2014
HC, 513 Seiten, 17,99 €
Kindle-Edition: 13,99 €
Spiegel-Bestseller HC 17/2014, Platz 10
ASIN: B00HUPRU74
gelesen via Skoobe.de

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Die Fraktionen haben sich aufgelöst und Tris und Four erfahren, dass ihr ganzes Leben eine Lüge ist: Es gibt eine Welt außerhalb ihrer Stadt, außerhalb des Zauns. Für Tris und Four steht fest, dass sie diese neue Welt erkunden wollen. Gemeinsam. Doch sie müssen erkennen, dass die Lüge hinter dem Zaun größer ist, als alles, was sie sich vorstellen konnten, und die Wahrheit stellt ihr Leben völlig auf den Kopf. Als Tris dann auch noch die letzte Entscheidung treffen muss, kommt alles ganz anders als gedacht ... Der atemberaubende Abschluss der Trilogie.

Meine Meinung:

Ich gebe zu, dass ich mehrmals etwas verwirrt war, weil die Autorin plötzlich nicht nur aus Tris’ Sicht in der Ich-Form schrieb, sondern auch aus der Tobias’. Und leider unterschied sich die Denk- und Ausdrucksweise der beiden nicht von einander, so dass ich oft urplötzlich feststellen musste, dass ich eine völlig falsche Vorstellung hatte, wenn ich weiter in der Person von Tris dachte. Das war ein wenig unglücklich gemacht.

Sonst bietet der Abschluss der Trilogie eigentlich alles, was ich mir vorgestellt habe. Wir kämpfen für und erfahren die Wahrheit, wir durchleben Schwächen und Stärken und müssen uns mit den Protagonisten immer wieder aufs Neue entscheiden. Und die Entscheidungen gehen eigentlich immer um Leben und Tod. Die Liebe spielt eine große Rolle und wozu ein Mensch alles fähig ist.

Handlungsort ist nun nicht mehr nur die Stadt Chicago, sondern auch die sogenannte Randzone und der ehemalige O’Hare Airport.

Das Ende hat mich dann völlig umgehauen. Und ich habe eine ganze Packung Tatüs verbraucht, so sehr hat es mich mitgenommen. Ich muss jetzt die Trilogie auch erst mal sacken lassen. Heute beginne ich kein neues Buch mehr…

Sehr emotional geschrieben, spannend, aber diesmal mit einigen Längen. Zurückblickend kann ich sagen, dass mir die Trilogie gut bis sehr gut gefallen hat.

Ich gebe 08/10 Punkte für Band 3.

Die Bestimmung (3)

22.09.2013

Kurzrezi: Cotton Reloaded 10 – P. Mennigen

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Peter Mennigen
Projekt Omega
Cotton Reloaded (10)

Kult-Serie in neuem Gewand
Bastei Entertainment, 11.07.2013
Kindle-Edition: ca. 109 Seiten, 1,99 €
ASIN: B00CBYLIHW
hier: geliehen via Skoobe
gelesen auf dem iPad mini

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Digitale Romanserie. Folge 10.
Einmal jährlich gibt der Präsident ein Bankett für Mitglieder von Militär, Polizei und Geheimdienst, die sich um die Nation verdient gemacht haben. Darunter erstmals auch Agent Cotton. Auf der Terrasse wird Cotton von einer Frau angesprochen. Joan Fallon wird von einem Unbekannten erpresst. Es geht dabei nicht um Geld, sondern um Staatsgeheimnisse, die ihr Mann hütet - der Stabschef des Weißen Hauses. Joan hat eine dunkle Vergangenheit, von der nicht einmal ihr Mann weiß: In jungen Jahren spielte sie in Sexfilmen mit. Cotton macht sich auf eine Undercover-Ermittlung im New Yorker Pornomilieu, zusammen mit seiner attraktiven Kollegin Philippa Decker ...
COTTON RELOADED ist das Remake der erfolgreichen Kultserie und erscheint monatlich in abgeschlossenen Folgen als E-Book. Nächste Folge am 08.08.2013.

Cotton Reloaded 10

Ich weiß nicht, wie es anderen Lesern dieses Remakes der Kultserie geht, aber ich finde, langsam ist die Luft raus… Ist so ähnlich wie bei “Ein Colt für alle Fälle”, der beliebten TV-Serie aus den 80ern. Ich habe sie gern gesehen damals, ebenso wie “Das A-Team”, aber heute? – Da fällt mir so einiges auf, das nicht passt oder wie glatt immer alles läuft. Da fehlt mir das Mitfiebern, auch wenn – wie in diesem Fall – auf dem Höhepunkt der Spannung fast in Sekundensequenzen vom Tatort zu dem durch die Stadt joggenden Jerry Cotton gewechselt wird, so dass der Leser hofft, dass er noch rechtzeitig eintrifft, bevor… – aber selbstverständlich trifft er noch rechtzeitig ein. Und das Wissen darum verringert automatisch die Spannung. Schade.

Die Serie ist toll aufgezogen und die kurzen Episoden auch durchaus interessant und spannend gehalten, aber mir als Liebhaberin dicker Schmöker oft halt etwas kurz. Da fehlt mir eine Menge Drumherum, wenn ihr versteht, was ich meine…

Ich weiß auch gar nicht, wie viele Leser sich diese Serie tatsächlich kaufen, die es als eBook oder Hörbuch gibt – ich habe sie mir über Skoobe.de nur geliehen. Und ich denke, dass nun die Zeit für mich gekommen ist, mich davon zu verabschieden.

Übrigens: Plan B wäre mein Plan A in diesem Fall hier gewesen. Aber dann wäre ja die Episode schon nach 20 Seiten vorbei ;)

Trotz allem gebe ich 7/10 Punkte, denn wenn ich auch die Story selbst etwas an den Haaren herbei gezogen empfand (eben, weil das Drumherum fehlte), so machten Jerry und Phil ihre Sache nicht schlecht.

31.08.2013

Der digitale August

Im August bin ich leider meinem gedruckten SuB (Stapel ungelesener Bücher) nicht auf den Pelz gerückt. Ich schiebe das jetzt einfach mal auf die Urlaubszeit, denn das ist auch der Grund, warum es so wenig Hörbücher waren, denn ich höre ja fast ausschließlich während langer Autobahnfahrten, wenn ich selbst fahre, so wie andere Musik. Aber ich habe natürlich dennoch etwas gehört und gelesen.

Fangen wir mit dem Gehörten an:

Hugh Howey
Silo
Science Fiction
HörbucHHamburg HHV GmbH, 2013
Dauer: 16 Std., 02 Min (ungekürzt)
gelesen von Peter Bieringer
Download: 27,90 € oder im
Flexi-Abo: 9,95 € bei Audible.de
gehört über die Audible-App

Bewertung:

>>>Hier geht’s zu meiner Rezension<<<

Alex Berg
Dein totes Mädchen
Thriller
Audible GmbH, 2013
Dauer: 9 Std., 16 Min (ungekürzt)
gelesen von Detlef Bierstedt
Download: 19,50 € oder im
Flexi-Abo: 9,95 €
gehört über die Audible-App

Bewertung:

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Kathy Reichs
Durch Mark und Bein
Tempe Brennan (4)
Thriller
Random House, 2002
Box mit 5 CDs (gekürzt)
gelesen von Hansi Jochmann
ASIN: B00006JCM1
ab 5,99 €
gehört: digitalisiert über das iPhone
und gelesen via Skoobe auf dem iPad mini

Bewertung:   und 

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Daniel Suarez
Daemon: Die Welt ist nur ein Spiel
Daemon (1)

Sci-Fi-Thriller
Dauer: 16 Std., 35 Min (ungekürzt)
gelesen von Matthias Lühn
Download: 26,00 € oder im
Flexi-Abo: 9,95 €
gehört auf dem iPhone über die Audible-App

Bewertung:

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Und machen dann mit dem Gelesenen weiter: