31.07.2010

Ausgehört: Rabennächte – Annika Bryn

Annika Bryn
Rabennächte
Schweden-Thriller
Länge: 11 Std. 56 Minuten (ungekürzt)
gelesen von: Andrea Aust

Bewertung:

Inhaltsangabe (Audible):

Der dritte fesselnde Thriller um die Kriminalkommissarin Margareta Davidsson.
Um sich von ihrer Schussverletzung zu erholen, fährt Kriminalkommissarin Margareta Davidsson auf die Insel Gotland, wo sie sich in einer Hütte nahe dem kleinen Dorf Buttle einquartiert. Doch noch am Hafen fällt Margareta eine junge Frau auf, die ängstlich einen Lastwagen beobachtet. Und als sie am Abend zu ihrer Hütte gelangt, macht sie einen grausigen Fund: Die Frau vom Schiff liegt tot am Waldrand. Weil die Polizei ihren Verdacht nicht ernst nimmt, beginnt sie, auf eigene Faust zu ermitteln, und stößt dabei auf düstere Dorfgeheimnisse. Sie befindet sich bereits in Lebensgefahr, denn ihre Gegner sind skrupellos - und einflussreich ...

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Dieser Schweden-Krimi oder Thriller (wo hört eigentlich ein Krimi auf und fängt ein Thriller an?) war spannend geschrieben. Das Richtige für längere Autofahrten oder als Untermalung beim mindless knitting (bei Mustern, wenn frau vor allem viel zählen muss, bekommt sie natürlich nicht immer alles mit vom Krimi...)

Lag es jetzt daran, dass ich den 3. vor dem 2. Teil gehört habe? oder an etwas anderem, aber ich habe viele Gedankengänge für zu sprunghaft empfunden und konnte auch nicht jede Empfindlichkeit vor allem der Protagonistin nachempfinden.

Die Rückblenden in eine Familiengeschichte vor 140 Jahren hat mir im Gegenzug sehr gefallen, wenn ich auch die Schlussfolgerungen der Nachfahrin nicht teile. Denn was hätte Ida denn anderes tun sollen als das, was sie sterbend tat? Aber ich tue mich ja ohnehin schwer, bei Verbrechern immer alles damit zu begründen, dass sie ja eine schreckliche Kindheit hatten... es gibt auch Menschen, die eine schwere Kindheit hatten und dennoch nicht zum Mörder werden. Für mich ist das keine Begründung, als Anwalt wäre ich eine absolute Fehlbesetzung.

Aber die Handlungsstränge mit ihren Rückblenden versetzten mich nach Schweden, und ich sah die Menschen vor mir, ob ich sie nun mochte, verstand oder nicht. Darum gebe ich 7/10 Punkte, also eine knappe 2.

Und nun, oh Leserschaft, habe ich mit dem 1. Band der Fantasy-Reihe “Die Gezeitensternsaga” begonnen – Der unsterbliche Prinz.

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