19.05.2013

Kurzrezi: Nur, wenn du mir vertraust – D. Crombie

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Deborah Crombie
Nur, wenn du mir vertraust
Krimi
Duncan Kincaid & Gemma James (9)
TB, 478 Seiten, 9,90 €
gelesen in der Leselotte
Kindle-Edition: 8,99 €
Goldmann Verlag, 2004
ISBN: 3442453097

Bewertung:

Klappentext:

Inspector Gemma James fährt mit ihrer besten Freundin Hazel nach Schottland, um dort ein erholsames Wochenende zu verbringen. In der Pension angekommen, treffen die beiden Frauen auf Donald Brodie, mit dem die verheiratete Hazel anscheinend mehr als nur eine Freundschaft verbindet.

Am darauf folgenden Abend kommt es zum erbitterten Streit zwischen Hazel und Brodie. Als Brodie kurz darauf tot auf einer Wiese am Fluss gefunden wird, muss sich Gemma fragen, inwieweit sie Hazel vertrauen kann…

Ein raffinierter psychologischer Krimi, der vor der düsteren Kulisse des schottischen Hochmoors spielt

»Es war ein wunderschönes Land, dachte Gemma, ein Land, das einen in seinen Bann schlug und nicht so schnell wieder losließ.«

Normalerweise wäre ich gestern oder spätestens heute Morgen wieder nach Schottland aufgebrochen und würde unseren Mai-Urlaub in den Highlands verbringen, die Natur, die tolle Luft, die netten Menschen genießen und nur zum Lesen kommen, wenn es regnet.

Und da ich nun auf Balkonien weile, habe ich beschlossen, mir die Highlands eben herzuholen. Der Vorteil ist, dass ich viel mehr zum Lesen komme . Und so habe ich übers Wochenende mal eben den Krimi verschlungen, der im Hochmoor spielt, an Orten, die mir bekannt sind, und ganz nebenbei auch Whisky verkostet und das “Heimweh” geschürt und gleichermaßen bekämpft…

Duncan Kincaid und Gemma James sind mir ja schon seit Jahren treue Weggefährten, wenn ihre Fälle auch sonst in England zu lösen sind. Inzwischen hat sich auch ihre private Beziehung weiterentwickelt, und sie arbeiten nun in verschiedenen Dienststellen, um Berufliches und Privates nicht zu vermengen. Ich mag die beiden, die sich so gut ergänzen und gemeinsam jedes Rätsel lösen, und sei es noch so verzwickt wie hier in Schottland.

Ich konnte das Buch jedenfalls kaum aus der Hand legen, und habe buchstäblich in jeder freien Minute gelesen. Für mich war es an diesem Wochenende genau die richtige Lektüre: ein spannender Krimi, ein Ausflug in die Highlands, in eine Destille und das Lösen eines Rätsels, das in der Vergangenheit seinen Anfang nahm.

Ich gebe 09/10 Punkte.

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