26.06.2013

Ausgehört: Joyland – Stephen King

Stephen King
Joyland
Roman
Random House Audio, 2013
Dauer: 9 Std., 4 Min (ungekürzt)
gelesen von David Nathan
Download: 13,95 € oder im
Flexi-Abo: 9,95 €
gehört über die Audible-App

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Audible):

Auf verhängnisvolle Weise kreuzen sich in einem kleinen Vergnügungspark die Wege eines untergetauchten Mörders und eines Kindes. Und mitten im sich überschlagenden Geschehen steht ein junger, unschuldiger Student und weiß: Irgendwann ist es mit der Unschuld vorbei. Irgendwann hört jeder Spaß auf.

Um sich sein Studium zu finanzieren, arbeitet Devin Jones während der Semesterferien im Vergnügungspark Joyland an der Küste von North Carolina. Drei Dinge sind es, die ihn im Laufe des Sommers 1973 vor allem beschäftigen: Seine große Liebe Wendy gibt ihm per Brief den Laufpass. In der Geisterbahn Horror House soll es spuken, nachdem dort ein Mädchen ermordet wurde. Und er fragt sich, welches Geheimnis sich wohl hinter der schönen jungen Frau mit ihrem behinderten Sohn verbirgt, an deren Strandvilla er jeden Tag vorbeikommt. Vom unbekümmerten Schaustellerleben in Joyland fasziniert, verlängert Devin seinen Aufenthalt. Mit seinen neugierigen Nachforschungen tritt er jedoch eine Lawine von Ereignissen los, bei denen es schließlich um Tod oder Leben geht ...

Stephen King hat nicht nur Horrorbücher wie den “… Friedhof der Kuscheltiere” geschrieben. Aus seiner Feder stammt auch “The Green Mile” und “Der Anschlag”. So kann man eigentlich nicht behaupten, dies wäre kein “typischer King”. Für mich ist ein “typischer King” ein Roman, der eine lange Einleitung hat, die Spannung allmählich aufgebaut wird, und irgendein mystisches Element enthalten ist. Außerdem mag ich seinen Schreibstil, ich fühle mich immer direkt angesprochen, wenn er erklärende Episoden aus der Vergangenheit seiner Protagonisten in den Erzählfluss einstreut und finde immer eine Figur, mit der ich mich identifizieren kann.

Devon ist ein sympathischer junger Mann, welcher mit gerade 21 Jahren im Jahre 1973 auf der Schwelle zum Erwachsensein steht. Und wie er aus der Ich-Perspektive erzählt, war dies sein schönstes, aber auch sein schrecklichstes Jahr. Und so erzählt er uns von der Zeit in Joyland, wo er sich das Geld für sein Studium erarbeitet, den Verlust seiner ersten großen Liebe verkraften muss, zeitweise Selbstmordgedanken hat (aber diese natürlich nie ernsthaft in Erwägung zieht und mich damit an meine eigene Pubertät erinnert, als die Leidenschaft noch alles war und ich entweder totunglücklich war oder Alles himmelhochjauchzend wunderbar fand), ein Held sein kann und den allerersten Sex erlebt. Auch gefährlich wird es für ihn.

Am Ende habe ich weinen müssen, so ergriffen war ich.

David Nathan ist auch hier wieder die absolut beste Sprecherwahl. Es ist einfach wunderbar, wie er sich in jede Figur, jede Situation scheinbar spielend hinein findet, mit seiner Stimmenvielfalt sogar Charakterzüge “malt”. Es ist unglaublich! Und wäre nicht diese eine Sache gewesen, über die ich gestolpert bin (gespoilert wird nicht), und die ich auch mit dürftiger, nachgefolgter Erklärung nicht ganz nachvollziehen kann – es wären 10/10 Punkte geworden.

So gebe ich 09/10 Punkte und mag als King-Fan diesen neuesten Roman aus seiner Feder 

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