28.06.2013

Kurzrezi: Alison Wonderland – H. Smith

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Helen Smith
Alison Wonderland
Roman
AmazonCrossing, 2012
TB, 197 Seiten, 9,99 €
Kindle-Edition: 3,99 €
am 12.02.2013 0,99 €
gelesen auf dem Kindle Paperwhite
ASIN: B009CXBNCA

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Nachdem Alison Temple entdeckt, dass ihr Ehemann sie betrügt, macht sie das, was eine sitzen gelassene Frau so tut: sie sprüht eine fiese Botschaft an ihn auf ihr Hochzeitskleid und nimmt einen Job bei dem Detektivbüro an, das ihn überführt hat. Plötzlich ist sie Ermittlerin in einer reinen Londoner Frauenagentur namens „Fitzgeralds Untersuchungsbüro“, was eine einschneidende Veränderung im Vergleich zu ihrem früheren Leben bedeutet, besonders wenn man bedenkt, mit was für Leuten sie es durch ihren neuen Job zu tun bekommt. Da ist ihr Boss, die achtenswerte Mrs. Fitzgerald; Taron, Alisons exzentrische beste Freundin, die behauptet, ihre Mutter sei eine Hexe; Jeff, ihr liebestrunkener, Gedichte-schreibender Nachbar; und – last but not least! – ihr übersinnlicher Postbote. Alle zusammen drohen Alison mit ihren Eigenheiten und Forderungen wahnsinnig zu machen. Clever, gerissen und mit genau dem richtigen Schuss an Magie, ist Alison Wonderland ein Roman über eine unvergessliche Heldin, die versucht, die täglichen Verwicklungen des modernen Lebens zu meistern.

Wenn man diese Inhaltsangabe so liest, hat man doch das Gefühl, einen schrägen, britischen Roman in den Fingern zu haben, der zwar nicht an Ben Aaronovitchs Romane über den Zauberlehrling heranreichen dürfte, so aber doch ein paar witzige Lesestunden versprechen dürfte.

Ich habe selten so einen Haufen Unsinn gelesen wie die letzten Tage während der Mittagspausen. Und das auch noch ohne jegliche Spannung oder roten Faden.

Verschiedene Handlungsstränge werden hier ohne Absatz-Trennung miteinander verwoben, mitunter sind die Spots so dermaßen kurz, vielleicht eine Seite lang, dass man sich gerade in die neue Situation gefunden hat, da ist man aber auch schon wieder ganz anderswo…

Die Figuren sind flach und handeln dermaßen seltsam, haben alle so spinnerte Ideen, dass ich mich schon ernsthaft gefragt habe, ob nicht vielleicht ICH die Verdrehte bin und nur nicht zu begreifen scheine, was in diesem Buch vor sich geht.

Es scheint unter anderem um ein Projekt mit Gentechnik zu gehen, auf das aber nicht näher eingegangen wird, und dessen einzig zuzuordnende Handlung dermaßen abstrus ist, dass ich mit dem Kopfschütteln kaum mehr aufhören konnte. Außerdem wird ein ausgesetztes Baby gesucht und gefunden – eins, das anscheinend nur brav zu schlafen scheint –, Agenten agieren und verzapfen einen Blödsinn… Ob die Autorin so etwas wie “Austin Powers” im Sinn hatte? Nur, dann hätte sie auch witzig schreiben sollen und nicht so zerrissen.

Nein, das Buch hat mir überhaupt nicht gefallen. Das Beste daran ist noch das Cover. – 1/10 Punkte für den Versuch, mich zu unterhalten.

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