24.06.2013

Kurzrezi: Schwarzer Mond über Soho – B. Aaronovitch

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Ben Aaronovitch
Schwarzer Mond über Soho
Peter Grant (2)

Urban Fantasy
dtv, 2012, 415 Seiten
Kindle-Edition: 8,99 €
TB, 9,95 €
ISBN: 3423213809
gelesen in der Leselotte

Bewertung: 

Klappentext:

Constable Peter Grant ist ein ganz normaler Londoner Bobby. Die Abteilung, in der er arbeitet, ist allerdings alles andere als normal: Ihr Spezialgebiet ist – die Magie. Eines Abends wird Peter zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen und findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu. Oder wie soll man es sonst nennen, wenn eine Leiche unüberhörbar und mit viel Swing »Body and Soul« spielt?

Der britische Schriftsteller Ben Aaronovitch schrieb vor der Peter-Grant-Reihe für die Doctor Who-TV-Serie Wusste ich so gar nicht, aber hätte ich mir auch denken können, denn der Humor der Peter Grant-Bücher ist schon schön schräg.

Im richtigen Leben verkauft er übrigens Bücher in einem Buchladen in London. Irgendwie gefällt mir das sehr. Bücher verkaufen, Bücher schreiben – er muss ein glücklicher Mensch sein

Dieses ist sein zweiter Roman außerhalb von Doctor Who, der in Deutscher Sprache erschienen ist und auch der zweite, den ich von ihm gelesen habe. Bei Die Flüsse von London hatte ich noch ein wenig Schwierigkeiten, mit seiner Art zu schreiben umzugehen, vor allem auch, weil ich eine Aversion gegen Vampire und Konsorten habe und habe das Buch dennoch mit 07/10 Punkten honoriert, was allein schon beweist, dass es außergewöhnlich ist.

In das zweite Buch fand ich viel schneller hinein, obwohl auch hier merkwürdige Geschöpfe ihr Unwesen treiben. Aber ich habe das Gefühl, dass auch der Autor lockerer geworden ist. Ich könnte mich täuschen, vielleicht bin ja auch ich es, die auf seine spezielle Art von Humor besser anspringt, jedenfalls fand ich das Buch richtig gut! Flüssig geschrieben, manchmal mit herrlichen Schachtelsätzen und weniger Historie als im ersten Band. Der Zauberlehrling übt weiterhin seine formae und bleibt ein sympathischer Protagonist.

Ich gebe 09/10 Punkte.

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