06.07.2013

Kurzrezi: Coogans Fluch – L. Nietsch

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Lothar Nietsch
Coogans Fluch
Abenteuer, Mystik
Amazon Media EU
Kindle-Edition: 3,92 €
am 17.07.2012 kostenlos
geschätzte 251 Seiten via Amazon
nach Lesezeit berechnete 315 Seiten von mir
gelesen auf dem Kindle Paperwhite und dem iPad Mini
ASIN: B004U74GAY

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon:

Alaska 1910.
Getrieben vom Verlangen nach Rache und geleitet vom Geist seiner Schwester, folgt der riesenhafte Jäger Jonathan McLeary dem Mörder seiner Familie quer durch die USA. Die Jagd führt ihn bis nach Fairbanks in Alaska, aber er weiß nicht, dass er und sein Widersacher längst Spielfiguren der Mächte um das Schicksal eines Letzten seines Volkes geworden sind. Für ihn scheint nach über zwanzig Jahren die Jagd in den Ausläufern der Alaska Range endlich ihr Ende zu finden. Bis er die Fährte eines mysteriösen und in der Gegend um Fairbanks gefürchteten Wolfs kreuzt: Coogans Fluch.

Meine Meinung

Der Autor hat eine Menge Ideen, ihm fehlt es auch nicht an Talent, diese umzusetzen, um spannende Romane zu kreieren, allerdings fehlt da noch das gewisse Etwas. Und, was ganz wichtig ist: ein gutes Lektorat, denn dieser Roman strotzt vor Fehlern. Vor allem die Grammatik hapert. Hier nur ein Beispiel:

2013-07-06 14:37:02

Was es mit “ich will ihm den Weg verlegen” auf sich hat, habe ich ergoogelt –> “ich will ihm den Weg versperren”. Mag eine sprachliche Eigenheit sein, verwirrte mich aber dennoch. Der Schreibstil ist zwar spannend, aber mir nicht flüssig genug. Er erinnert mich teilweise zu sehr an einen Bericht, trotz der Dialoge.

Daher kann ich leider nicht mehr Punkte geben, obwohl mich die Story gefesselt und fasziniert hat. Ein Abenteuer-Roman á la Jack London, raubeinige Männer in Alaska, Schlittenhunde, Goldrausch und eine indianische Legende, die von Schicksal spricht.

Die Charaktere einiger Protagonisten sind gut ausgearbeitet, andere weniger; über Jonathan erfahren wir nach und nach in Rückblenden mehr über einige Begebenheiten in seiner Vergangenheit und können seinen Zorn und Gier nach Rache besser nachvollziehen.

Wirklich identifizieren konnte ich mich mit keiner der Personen, am ehesten vielleicht noch mit Sally, möglicherweise, weil sie die einzige Frau in dieser Story ist. Aber dafür weiß ich eigentlich zu wenig über sie.

Das Ende erinnert an einen Cliffhanger, vielleicht ist eine Fortsetzung geplant?

Eine überarbeitete Fassung wäre durchaus lesenswert. Für die mir vorliegende gebe ich 06/10 Punkte.

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