29.08.2013

Kurzrezi: Porterville 11 – R. Weber

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Raimon Weber
Porterville – Folge 11
Der Hudson-Code

Mystery-Serie in Folgen
Psychothriller GmbH, 2013
Kinde-Edition, ca. 48 Seiten, 1,49 €
ASIN: B00EQ5AYKG
auf dem Kindle Paperwhite gelesen

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

„Der alte Mann, der an einem großen Tisch inmitten der Bibliothek sitzt, hört mich kommen. Er grunzt etwas Unverständliches, hebt kurz die Hand zum Gruß und fährt fort, etwas in ein aufgeschlagenes Buch zu kritzeln. Dabei drückt er den Stift so fest auf, dass ich höre, wie das Papier zerreißt. „Wie geht es Ihnen heute?“, frage ich freundlich und gehe langsam auf ihn zu. Der Alte reagiert nicht. Als ich über seine Schultern blicke, erkenne ich, dass er wahllos einzelne Wörter in dem Buch – es ist der Roman Haben und Nichthaben von Ernest Hemingway – durchstreicht. Dahinter steckt weder ein Sinn noch irgendein System. Die wochenlangen Verhöre, verbunden mit mehr oder weniger ausgefeilten Folterungen, haben ihn einen Großteil seines Verstandes gekostet. Er trägt eine hellgraue Hose und ein abscheuliches Hemd mit aufgedruckten Papageien. Während ich dem alten Mann bei seiner absurden Betätigung zuschaue, bildet sich in seinem Schritt ein größer werdender Fleck.“ (Howard K. Brenner / Porterville, Jahr 0048)

So langsam bahnt sich bei mir wieder die Vorstellung ihren Weg, alle Teile noch einmal in eins lesen zu müssen. Denn ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich diese Einleitung nicht schon in einem anderen Teil gelesen habe – oder aber schon mal vorab auf der Website von Porterville. Eines ist jedoch sicher: Sie ist mir bereits bekannt. Und das ist schlecht, denn meine Fantasie reimt sich da schon wieder Dinge zusammen, die eventuell gar nicht stimmen… Schrecklich, das.

Ich gehe ja immer nachsehen, wann der nächste Teil erscheint, um ihn so früh wie möglich zu ergattern, um weiterlesen zu können. Aber nun bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich ein bisschen ratlos bin. Und ehrlich gesagt hätte ich wohl doch besser gewartet, bis alle Teile erschienen sind, wie damals bei Darkside Park.

Dieser Teil hat mir nicht wirklich etwas gebracht – es sei denn, meine Fantasie hat recht. Aber das weiß ich eben momentan nicht.

Fakt ist, dass es hier um Brenner geht, um den ehemaligen Bürgermeister Hudson und übermäßigen Drogenkonsum. Aber keine Aufklärung bei den halbtransparenten Erscheinungen oder dem Zeitproblem.

Dieser Teil las sich nicht ganz so spannend und war auch viel zu schnell wieder gelesen.

Ich gebe 07/10 Punkte.

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