08.05.2014

[Gehört] – Am Anfang war der Tod | Alex Berg

Alex Berg alias Stefanie Baumm
Am Anfang war der Tod
Armin Stahl (3)

Krimi
Audible GmbH, 2013
Spieldauer: 10 Std., 27 Min (ungekürzt)
Sprecher: Detlef Bierstedt
Regulärer Preis: 20,95 €, im Premium-Abo 19,50 € bzw. 1 Guthaben oder 9,95 € im Flexi-Abo
gehört über die Audible-App

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Audible):

Am Anfang war der Tod Im idyllischen Dorf Moorbek liegt Pastor Eckhard Falkner mit zertrümmertem Schädel auf dem kalten Boden seiner Kirche und sieht zum ersten Mal seit fünfundzwanzig Jahren wieder in die Augen seines einzigen Sohnes. Wenige Atemzüge später ist der Pastor tot. Als die Kieler Kommissare Armin Stahl und Birger Harms an den Tatort kommen, erwartet sie zu ihrer großen Überraschung ein ehemaliger Kollege, der BKA-Beamte Leif Falkner, der ihnen die Nachricht vom Tod seines Vaters überbringt. Die Dorfbewohner hüllen sich in Schweigen. Es wird kein Wort verloren über die fehlenden Spendengelder, die unheilvolle Rückkehr des Pastorensohnes und den Vorfall, der vor vielen Jahren alles veränderte. Ein brisanter Fall für die Kieler Kommissare!

"Am Anfang war der Tod" von Alex Berg erschien als Buch ursprünglich unter dem Autorennamen Stefanie Baumm.

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2010 Droemersche Verlagsanstalt (P)2013 Audible GmbH

Der dritte Fall aus der Armin Stahl-Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen. Handlungsort ist Moorbek in der Nähe von Kiel. Eine eingeschworene Dorfgemeinschaft hält dicht und die Kieler Kommissare haben es nicht leicht, den Mörder vom Pastor zu finden. Und als dann dieser ebenfalls ermordet aufgefunden wird und zudem Spendengelder in irrwitziger Höhe verschwunden sind, so dass Fragen aufgeworfen werden, woher so viel Geld kommen kann, ein Skelett ausgegraben wird und selbst die Kommissarin Uta Thormälen um ihr Leben bangen muss, kann man kaum noch das Hörbuch abbrechen.

Spannend in der auktorialen Erzählform geschrieben, von Detlef Bierstedt gekonnt eingelesen – er hat sich stellenweise sogar ein wenig am Tonfall der “Nordmenschen” versucht – mit erschreckenden Fakten und einer Nicht-Liebesbeziehung. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, deren Handlungen, bis auf wenige, die zum streng gehüteten Geheimnis einiger Dorfbewohner gehören, nachvollziehbar, und selbst der Schluss findet meine Akzeptanz.

In diesem Fall ist viel enthalten, und Stefanie Baumm legt ein rasantes Tempo vor, denn es geschieht ständig etwas, und der Hörer ist gut beraten, genau hinzuhören, um keinen Fingerzeig zu verpassen.

Ich gebe 09/10 Punkte.

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