29.06.2014

{Gelesen}: Echo der Hoffnung | Diana Gabaldon

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Diana Gabaldon
Echo der Hoffnung
Highland-Saga #7

Blanvalet, 27.11.2009
Historische Zeitreise-Saga
Übersetzerin: Barbara Schnell
TB, 13 €
Kindle-Edition: 6,99 €
HC, 1024 Seiten, 24,95 €
ISBN: 3764503033
vom SuB
gelesen: Gebundene Ausgabe ohne Leselotte,
geliehene Ausgabe via Skoobe
und von eBook.de geschenkte eBook-Ausgabe

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Die Feder ist mächtiger als das Schwert
1777 – die Zeichen für einen Sieg der Kolonien im Unabhängigkeitskrieg gegen die Briten stehen schlecht. Nur Claire Randall, die Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert, und ihr geliebter Mann Jamie Fraser wissen, wie er ausgehen wird. Jamies Herz schlägt für die Aufständischen – doch sein unehelicher Sohn William kämpft in der britischen Armee …
Jamie weigert sich, zur Waffe zu greifen, doch er will mit dem gedruckten Wort in die revolutionären Kämpfe eingreifen. Dafür braucht er seine Druckerpresse, und die steht immer noch in Edinburgh. Während es in den Straßen der Kolonien schon nach Pulverdampf riecht, macht sich Jamie bereit für eine Rückkehr in die schottischen Highlands, mit Claire an seiner Seite.

Meine Meinung:

Als allererstes möchte ich mich bei Skoobe.de bedanken, dass ich den dicken Schicken dort leihen durfte, denn obwohl es mich treibt, meinem SuB gedruckter Werke so langsam zu Leibe zu rücken, widerstrebt es mir doch, solch große dicke und schwere Bücher, die man nur am Tisch lesen kann, mit mir herumzutragen und unterwegs zu lesen. So war es wundervoll, das Buch unterwegs auf dem iPad lesen zu können. Noch toller ist, dass ich von eBook.de das Buch während der Aktion “Lesesommer” geschenkt bekam, so dass ich es nun auch in digitaler Form besitze.

Highland-Saga 7, Diana Gabaldon

Teilnehmen kann jeder, auch bis zum 15.07.2014 noch, indem er/sie dienstags ein Foto eines gedruckten Lieblingsbuches zwischen 10.00 und 16.00 Uhr an folgende Adresse sendet. Es werden jeweils 200 eBooks verlost.

Echo der Hoffnung, Diana Gabaldon 2

Was ein eBook natürlich nicht hat, ist der Schutzumschlag des gebundenen Buches mit Bändchen ;) – in der Innenseite befindet sich nämlich dieser fantastische Stammbaum der Highland-Saga :D

Zum Buch:

Dies ist der 7. Band der Highland-Saga. Er steht schon seit Jahren in meinem SuB, und da im Juli der 8. Band erscheint, wollte ich diesen zuvor gelesen haben. 1024 Seiten – oder wie hier bei Skoobe errechnete eng bedruckte 1252 Druckseiten - umfasst das Buch. Es spielt in zwei Zeitebenen mit verschiedenen Protagonisten. Im 18. JH sind dies wie gehabt Jamie und Claire, im 20. JH Brianna, Roger und deren Kinder Jem und Mandy.

Auch die Handlungsorte wechseln. Zum einen befinden wir uns mitten drin im Unabhängigkeitskrieg der Kolonien gegen die Britische Krone und kämpfen Seite an Seite mit Jamie und Ian, ja sogar William Ransom, dem Adoptivsohn Lord Johns, und zum anderen befinden wir uns in Lallybroch und bangen gerade zum Ende hin um die junge Familie der Zeitreisenden und können doch so gar nichts tun…

Natürlich können wir auch in diesem Band wieder einiges Wissenswerte über die medizinischen Errungenschaften lernen, die Claire selbstbewusst anwendet und so manchem das Leben rettet (und damit natürlich durchaus die Zukunft verändern könnte), aber wir sehen auch all das Blut, riechen den Gestank bei und nach einem Gemetzel und sorgen uns um alle uns inzwischen lieb gewordenen Personen. Alle werden sie so gut beschrieben, dass wir meinen, sie tatsächlich zu kennen. Und nicht nur einmal stehen fast alle am Abgrund…

Viel Liebe, Mut, Intrigen und so manches Leid befindet sich in diesem Buch, und es gibt einige Passagen, die mitunter Längen aufweisen. Am schlimmsten ist eigentlich wieder das Ende, weil Fragen offen bleiben und wir nun auf den 8. Band warten müssen, ehe wir erfahren können, was weiter geschieht.

Bemerkenswert ist, dass Diana Gabaldon drei verschiedene Stile mit einander verbindet. Zum einen schreibt sie als Claire aus der Ich-Perspektive heraus, zum anderen in der personalen dritten Person durch die Augen eines anderen Protagonisten, aber ebenso teilweise auktorial als Erzählerin. Faszinierend.

Mir hat auch ihr siebentes Buch aus der Reihe wieder sehr gut gefallen, ich gebe 09/10 Punkte.

Echo der Hoffnung, Diana Gabaldon 3

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