15.09.2013

Kurzrezi: Die Auslese: Nur die Besten überleben – J. Charbonneau

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Joelle Charbonneau
Die Auslese: Nur die Besten überleben
Dystopie
Penhaligon Verlag, 26.08.2013
HC, 417 Seiten, 16,99 €
Kindle-Edition: 13,99 €
ASIN: B00D1S8W6C
gelesen auf dem Kindle Paperwhite

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Sie wurden auserwählt, um zu führen - oder zu sterben
Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese.
Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt – bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben …
Dich erwarten Gefahr, Liebe - und nackte Angst!

Das Cover zeigt eine junge bildschöne Frau mit einer Pistole in Händen und schürt somit das Interesse eines breiten Publikums. Mich zumindest spricht es an.

Die unumstrittene Hauptperson ist Cia, durch deren Augen wir die gesamte Auslese erleben. Sie ist eigentlich nichts Besonderes, nur eine 16jährige Schülerin, die gerade erst in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen wurde, die immer ihr Bestes gab, bis in die Nacht hinein lernte, um studieren und die Erde wieder nutzbar machen zu können, nachdem sie quasi vollkommen zerstört worden ist. Nur wenige Teile sind bisher wieder urbar, die Schadstoffe durch Genmanipulation weitestgehend unschädlich gemacht worden, damit die wenigen, die überlebt haben, eine Zukunft haben. Allerdings hatte sie ein sehr gutes Elternhaus und hat einige Werte vermittelt bekommen, die sie zu einem wertvollen Mitglied der Gesellschaft machen.

Kurz nachdem sie für die Auslese auserwählt wurde, erfährt sie einiges von ihrem Vater, das sie vieles in anderem Licht sehen lässt. Und dann beginnt die Auslese, und sie muss Schreckliches erleben. Doch sie überlebt. Allein damit ist der Kampf noch nicht beendet.

Schauplatz sind die ehemaligen USA nach einem (3.?) Weltkrieg. Und ein großer Teil der Prüfung während der Auslese findet auf dem Weg von dem einstigen Chicago 700 Meilen westwärts zum Ausgangspunkt, der sogenannten Tosu-Stadt statt, den die Prüflinge zurück finden und überleben müssen. Auf dem Weg lauern mannigfaltige Gefahren, und viele sterben.

Geschrieben wurde in der Ich-Form mit einfachen Worten, für Jugendliche geeignet, wobei so manche Situation doch ziemlich brutal ist. Ich empfehle, es nicht unter 14 Jahren lesen zu lassen.

Ich selbst habe mich in keiner Person wiedergefunden, habe mich aber auf Seiten Cias geschlagen, da sie das Ehrliche, Gute verkörpert und am besten geeignet zu sein scheint, zu führen. So manch anderer hat mich dagegen enttäuscht.

Das Buch endet mit einem Cliffhanger, und ich hoffe, Band 2 lässt nicht zu lange auf sich warten.

Ich gebe 09/10 Punkte, weil mich die Autorin selten überraschen konnte. Vieles war für mich einfach schon viel früher offensichtlich. Aber das Buch ist äußerst spannend geschrieben. Jeder, der Dystopien mag, wird dieses Buch lieben.

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