19.12.2016

{Gehört}: Metro 2034 | Dmitry Glukhovsky

161219 Metro2

Screenshot vom iPhone
Autor:  Dmitry Glukhovsky
Titel: Metro 2034
Reihe: Metro (2)
Übersetzer: M. David Drevs
Verlag: Heyne, [08.12.2014]
TB, 544 Seiten, 9,99 €, ISBN: 3453316312
Kindle-Edition: 527 Seiten, 8,99 €, ASIN: B004OVEZT8
Random House Audio, [25.07.2016]
Spieldauer: [847 Minuten] (ungekürzt)
Sprecher: Oliver Brod
Reg. Preis/im Premium-Abo/im Flexi-Abo:
25,95 € / 24,16 € bzw. 1 GH / 9,95 €
Whispersync for Voice verfügbar

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Inhaltsangabe (Audible):

Stalker Hunter muss sich seiner bisher größten Herausforderung stellen
Wir schreiben das Jahr 2034. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Auch Moskau ist eine Geisterstadt. Die Überlebenden haben sich in die Tiefen des U-Bahn-Netzes zurückgezogen und dort eine neue Zivilisation errichtet. Eine Zivilisation, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat...
An der Station Sewastopolskaja, die seit Tagen von der Verbindung zur Großen Metro abgeschnitten ist, taucht der geheimnisvolle Brigadier Hunter auf. Er nimmt den einsamen Kampf gegen die dunkle Bedrohung auf, der sich die Bewohner der Metro gegenübersehen, und bricht zu einer gefährlichen Expedition in die Tiefen des Tunnelsystems auf. An seiner Seite steht Homer, ein alter, erfahrener Stationsbewohner, der die Metro und ihre Legenden kennt wie kein anderer - und der seine Lebensaufgabe darin sieht, ihre Geschichte aufzuschreiben. Als die beiden auf die 17-jährige Sascha treffen, glaubt Homer, er habe in dem gebrochenen Helden und dem Mädchen das perfekte Paar für sein Epos gefunden - aber er darf sie in der Gefahr keine Sekunde aus den Augen lassen.
Dies sind die Abenteuer von Hunter, ehemaliger Soldat und nun einsamer Kämpfer gegen die dunkle Bedrohung, der sich die Bewohner der Metro gegenübersehen.

©2009 / 2009 Dimitry Glukhovsky / Heyne Verlag. Übersetzung von M. David Drevs (P)2016 Random House Audio

Meine Meinung:

Als ich Band 1 der Trilogie hörte, war ich dermaßen beeindruckt, dass ich gern Band 2 hinterher geschoben hätte. Leider war das damals nicht möglich. Da die Geschichte dieses Buches zwar schon eine Fortsetzung ist, aber nicht nahtlos am ersten Band weitergeht, ist es zum Glück nicht schlimm, dass mehr als 2 Jahre zwischen den beiden Bänden liegen. In anderer Hinsicht dann irgendwie schon, denn ich brauchte lange Zeit, um mit der Geschichte warm zu werden. Grund dafür waren die ständigen Szenenwechsel. Ein ums andere Mal fragte ich mich, ob die Wechsel nur im Ort oder auch der Zeit stattfinden, teilweise war ich ziemlich verwirrt, vor allem, wenn es sich um Träume von Saschas Vater bzw. ihr handelte…

Wie es auch bei anderen Trilogien oftmals Tatsache ist, so ist auch bei der Metro-Trilogie der Mittelteil der schwächste. Bis es schlussendlich zum Showdown kommt, in welchem Sascha in buchstäblichem Sinn untertaucht und nicht mehr gefunden wird (ich vermute, sie hat die smaragdene Stadt gefunden), reisen die Hauptdarsteller durch die U-Bahn-Linien von Station zu Station, erzählen sich Geschichten, kämpfen, philosophieren und überleben irgendwie.

Auch in diesem Teil kommt einer der Protagonisten für eine kurze Zeit an die Oberfläche und kann durch Flaschenglas die Sonne sehen. Die Zerstörung der Stadt ist erschreckend.

An der Leistung von Oliver Brod habe ich absolut nichts auszusetzen. Er liest auch die russischen Namen ohne zu stocken und gibt jedem Charakter eine eigene Stimmennuancierung.

Und somit gebe ich für diesen Mittelteil der Trilogie 07/10 Punkte. Deutlich schwächer als der 1. Teil, aber mit Potential für den letzten.

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Bücher der Reihe:

1. Metro 2033 – rezensiert 03.09.2014 – 09/10 Punkte
2. Metro 2034 – beendet 18.12.2016 – 07/10 Punkte
3. Metro 2035

Kommentare:

  1. Ich hab mich bisher an diese Reihe nicht rangetraut, weil ich das Gefühl hatte, sie könnte für mich zu wenig Action und zu viele langatmige Stellen haben. Liege ich damit richtig?
    Ich mag ja Dystopien, aber wenn sie ins Philosophische abdriften, schreckt mich das irgendwie ab.

    LG Gabi

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    1. Jau, da ist was dran. Es gibt Längen, und es es wird viel philosophiert - der Sinn des Lebens, was macht das Menschsein aus etc., deshalb lese ich die Bücher auch nicht, ich höre sie ;) Allerdings mag ich die russische Erzählkunst, sie unterscheidet sich wirklich von der unsrigen.
      glg zurück, Elke

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