07.07.2009

Die quer gestrickte Jacke wächst

jacke_quer3

Wer mich bei ravelry besucht weiß, dass ich derzeit an einer quer gestrickten Jacke arbeite. Wieder einmal für mich, weil ich irgendwie zu wenig Jacken habe. Die Anleitung stammt von Drops und ich nehme die eigens für eine Jacke vor einiger Zeit angeschaffte Herbstmelodie dazu. Das rechte Vorderteil ist nun fertig und es geht an das linke. Bislang gefällt mir die Jacke schon sehr gut und auch die Anleitung trotz der sich an mehreren Stellen gleichzeitig verändernde Maschenzahl ist doch leichter umzusetzen als ich dachte.

Auch an den Kilt Hoses stricke ich, wenn ich auch noch auf das Büchlein über Kniestrümpfe und Overknees warte wegen der Waden. Die gelben Rennschnecken scheinen sich wieder etwas Zeit zu lassen. Vielleicht liegt es auch an der Büchersendung an sich. Na wie auch immer, morgen bin ich wieder im Außendienst unterwegs und werde somit erst am Donnerstag in dem Büchlein blättern können.

Dafür bin ich mit dem bisher angestrickten Teil der in Arbeit befindlichen Armstulpen überhaupt nicht so recht zufrieden. Ich habe ja schon die Anfänge einer anderen Anleitung 4x geribbelt. Möglicherweise fällt auch dieses wieder dem Ribbelmonster zu. Es ist nämlich so, dass ich eine 3fädige Regia in Schwarz für filigrane Armstulpen nehmen möchte. Nur scheint jede Anleitung für 6fädiges Garn ausgelegt zu sein. ich probiere mir noch einen Wolf. Und irgendwie sieht dann das Resultat überhaupt nicht so nach meinen Vorstellungen aus... Ob ich mich von meinen Vorstellungen verabschieden muss?

Außerdem kribbelt es mir in den Fingern, to-up-Socken anzuschlagen und dazu diese 4-Stufen-Technik anzuwenden, die ich in den gerade erworbenen neuen Büchern entdeckt habe. Dazu habe ich mir schon eine Mexico-Color “Alaska” ausgesucht.

Auf den Ohren habe ich inzwischen den 2. Teil des Unsterblichkeitsprogramms von Richard Morgan und schon mal den dritten aufs iPod geladen sowie in meine Wunschliste die restlichen 6 Teile aufgenommen. Bis jetzt gefällt mir dieser Sci-Fi-Roman sehr gut.

Und was die Englischen Meistererzählungen betrifft, so habe ich bereits einige gelesen und für mich entschieden, dass es sich um Märchen und sagenumwobene Geschichten handelt. Und der Titel ist irreführend, denn richtiger wäre, sie britische Meistererzählungen zu nennen, da englische, als auch schottische und irische darin enthalten sind. Sogar die Gebrüder Grimm haben bisher ein Märchen für uns übersetzt. Die Länge der Geschichten ist jedenfalls für meine obligaten 3 Seiten abends vor dem Einschlafen bzw. die Mittagspause genau richtig bemessen.

So, und nun gehe ich wieder auf die Couch zu meinem Strickzeug. Lust zu mehr PC habe ich heute nicht...

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