19.09.2010

Getroffen!

Frau Kalinumba schmeißt mit Stöckchen – und mich hat es erwischt *beulereib*

Das Stöckchen hatte ich schon mal – aber das macht überhaupt nicht die Bohne, denn die Bücher in meiner Reichweite wechseln ja ständig

Hier nun also die Spielregeln des literarischen Stöckchens:

  1. Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
  2. Schlage Seite 123 auf.
  3. Suche den fünften Satz auf der Seite.
  4. Poste die nächsten drei Sätze.
  5. Wirf das Stöckchen an fünf Blogger weiter.

Da sich mein PC im Schlafzimmer befindet, gibt es momentan eins meiner Bücher, das in Frage kommt, nämlich dasjenige von meinem Nachttisch… wobei… ich nehme einfach mal zwei! Meins und eins vom Laird - das möchte ich nämlich auch noch lesen (ich verschenke ja gern Bücher, die ich auch noch lesen möchte… ähem…)

Ich nehme also Buch 1 (mein seins). Es handelt sich um “Mariana” von Susanna Kearsley. Ich schlage Seite 123 auf (hab ich schon gelesen) und finde Satz 5. Jetzt soll ich die nächsten 3 Sätze posten… – inclusive Satz 5? Oder exclusive? Ich nehme mal exclusive:

“Das hier ist natürlich die Ansicht auf all unseren Postkarten.”

Mehrere Ansichtskarten waren auf einem schmalen Tisch neben der Eingangstür ausgebreitet, um die wartenden Touristen in Versuchung zu führen, dazu ein kleiner Stapel von Führern als Souvenir, über den ein Mädchen im Teenageralter mit frischem Gesicht, weizenblonden Haaren und einem gewollt unbefangenen Lächeln wachte.

“Wie läuft das Geschäft?” fragte Geoff.

“Siebzehn in der letzten Gruppe”, strahlte sie ihn stolz an.

Nicht sehr aussagekräftig, oder? Das Buch dreht sich nämlich nicht um Touristen oder Führungen. Geoff zeigt Julia nur sein Herrenhaus, das er der Öffentlichkeit zugänglich machen musste… Und Julia, tja nun die lebt nicht nur ihr eigenes Leben, sondern ist auch von “einem Geist” ausgewählt worden und lebt verschiedene Situationen von damals im Hier und Jetzt nach… gruselig…

Nun zu Buch 2 – es handelt sich um  “Das Albtraumreich des Edward Moon” von Jonathan Barnes:

Moon riss ein Streichholz an, und wieder erhellte das Aufflackern der Flamme kurzzeitig die Zelle, was Barabbas’ monströse Gestalt eine Sekunde lang ins Licht zerrte.

Der Gefangene lachte zufrieden gackernd und füllte seine Lunge ausgiebig mit Rauch. “Und nun rede, mein lieber Freund.”

“Wir beginnen mit Cyril Honeyman”, sagte Moon.

Na das hört sich doch interessant an, was?

So, und nun soll ich meinerseits werfen… Ich lasse das Stöckchen aber besser liegen und bitte jeden, der es sich mitnehmen mag, sich persönlich angesprochen zu fühlen

1 Kommentar:

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