07.10.2011

Kurzrezi: Die Königskinder – J. Marillier

cover

Juliet Marillier
Unter dem Nordstern

Die Königskinder (1)
Historische Fantasy
Heyne
TB, 765 Seiten
ISBN: 3453521544

Bewertung:

Klappentext:

Dies ist die Geschichte des sagenumwobenen Volks der Pikten, deren weit im Norden gelegenes Reich im Inneren zerrissen und von außen durch grausame Invasoren bedroht ist. Es ist die Geschichte des jungen Bridei, der dieses Reich als König einen und zu einem der mächtigsten der Welt machen soll. Und es ist die Geschichte einer großen Liebe, der Liebe zwischen Bridei und Tuala, einem Mädchen aus dem Feenvolk. Eine Liebe, die gegen dunkle Magie, Krieg und tödliche Intrigen kämpfen muss...

Auf den Tag genau 2 Monate hat es diesmal gedauert, bis ich dieses Buch ausgelesen hatte. Merkwürdig. Es ist noch gar nicht lange her, da habe ich pro Woche ein Buch “geschafft”. Woran mag dies wohl liegen? Denn dass es mir nicht gefallen hätte, ist nicht der Grund. Sagen wir einfach, es liegt daran, dass ich fast ausschließlich in der Mittagspause gelesen habe, wenn ich denn eine machen konnte. Also gerade mal 20 min x 5 pro Woche, manchmal weniger. Und ich bin nicht der schnellsten Leser einer. Während der Laird den Inhalt des Buches beim Blättern aufzusaugen scheint, lese ich in der gleichen Geschwindigkeit, wie ich auch spreche.

Die Zeit der Pikten interessiert mich, sehe ich doch so manches Mal interessante piktische Steine, wenn ich in den schottischen Highlands bin. Und da sich die Legenden und Sagen gerade zu dieser Zeit viel um “Das Gute Volk” drehen – auch Märchen sind voll von Feen, Trollen und ähnlichen Geschöpfen –, lag es nahe, einen Roman über einen großen König und seine Liebe zu einer Fee, die allerdings aus Fleisch und Blut und durchaus menschlich ist, zu schreiben. Juliet Marillier, die vor allem durch die Sevenwaters-Reihe bekannt ist, hat in der Trilogie “Unter dem Nordstern”, dessen dritter Band in Deutschland nie erschienen ist, diese Themen bravourös verbunden.

Der erste Band las sich wie eine Mischung aus Historischem Roman, Fantasy-Epos und Märchen, und es ist durchaus vorstellbar, dass Teile daraus tatsächlich stattgefunden haben, denn Bridei war im 6. JH nachweislich Herrscher über die Pikten.

Die Bewertung ist wie immer absolut subjektiv und hängt tatsächlich immer von meiner derzeitigen Stimmung ab. Und für jedes Genre gibt es eine Zeit. Gerade eben scheint nicht die Zeit für Märchen zu sein – daher werde ich mir nun erst einmal etwas anderes mit ins Büro nehmen…

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