07.11.2014

{Gelesen}: Tote Vögel singen nicht | Alan Bradley

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Alan Bradley
Tote Vögel singen nicht
Flavia de Luce (6)
Übersetzer: Gerald Jung, Katharina Orgaß
Krimi, Kinder- u. Jugendbuch
Penhaligon Verlag, 13.10.2014
Spiegel-Beststellerliste Wo 46/2014 – Platz 38
HC, 320 Seiten, 19,99 €
Kindle-Edition: geschätzte 321 Seiten, 15,99 €
ASIN: B00M1NQXBY
gelesen via Skoobe.de

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Es ist ein Frühlingsmorgen im Jahr 1951. Flavia de Luce hat sich mit ihrer Familie am Bahnhof von Bishop’s Lacey eingefunden, um die Heimkehr ihrer beim Bergsteigen in Tibet verschollenen Mutter Harriet zu erwarten. Als der Zug einfährt, nähert sich ein großer Fremder der elfjährigen Hobbydetektivin und flüstert ihr eine kryptische Botschaft zu. Einen Augenblick später ist der Mann tot – jemand aus der Menschenmenge hat ihn offenbar vor den Zug gestoßen. Ein neuer Fall für Flavia de Luce, die sich dieses Mal sogar in die Lüfte schwingt, um einen Killer zur Strecke zu bringen, und die endlich die Wahrheit über die Vergangenheit ihrer Mutter erfährt …
Endlich: Die lang ersehnte Enthüllung! Was geschah mit Flavias Mutter?

Meine Meinung:

Ich als Reihen-Lese-Junkie (tolle Wortschöpfung) konnte an dieser Reihe natürlich nicht vorbei. Spielt sie doch in England, zudem handelt es sich um eine fast 12jährige “Giftmischerin”, an der fast schon ein Sherlock Holmes verloren gegangen ist. In ihrer Gegend geschehen mitunter seltsame Dinge, und Flavia kommt mit ihrer einzigartigen Kombinationsgabe und ihrem großen Wissen in der Chemie, speziell der Gifte, dem Schurken ziemlich rasch auf die Schliche.

Ein ungewöhnliches Mädchen in einem großen, langsam verfallendem Anwesen, einem Vater, zwei Schwestern, einer Art Butler und einer Haushälterin, die sich auf ihrem Fahrrad namens Gladys fortbewegt oder in ihrem Labor Versuche startet. Herrlich. Eine wunderbar humorvolle Sprache, die dem Leser ganz nebenbei einiges über Gifte und chemische Reaktionen vermittelt und nun auch noch das Geheimnis um Flavias Mutter lüftet.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich diesmal schon sehr früh einen Verdacht hatte, der sich in mehrerer Hinsicht bestätigte. Außerdem ist Flavia verständlicherweise diesmal ein bisschen neben der Spur und kommt auf aberwitzige Gedanken, wie etwa, ihre eisgekühlte Mutter ins Leben zurückholen zu wollen… tsss

Alles in allem aber ist das Buch wieder eine super Unterhaltung und mir 09/10 Punkte wert. Dank Skoobe brauchte ich mir auch dieses Buch nicht zu kaufen, sondern konnte das eBook leihen – #skooben1

Zitate:

Aber fangen wir von vorn an. Es war ein makelloser englischer Morgen, einer jener strahlenden Tage Anfang April, an denen eine neugeborene Sonne plötzlich den Eindruck von Hochsommer hervorzaubert.

»Was ist denn?« Sie sprang auf und knallte den Deckel zu, was einen wunderschönen Klang erzeugte: eine Art harmonisches Muhen, das erstaunlich lange durch die Klaviersaiten hallte, wie die Töne einer Äolsharfe, deren Saiten, wie mir Daffy erklärt hatte, vom Wind angeschlagen wurden.

Flavia de Luce 6, Alan Bradley

Bücher der Reihe:

  1. Mord im Gurkenbeet – beendet 13.12.2011 – 10/10 Punkte
  2. Mord ist kein Kinderspiel – beendet 01.01.2012 – 09/10 Punkte
  3. Halunken, Tod und Teufel – beendet 14.01.2012 – 09/10 Punkte
  4. Vorhang auf für eine Leiche – beendet 21.09.2013 – 08/10 Punkte
  5. Schlussakkord für einen Mord – beendet 26.02.2014 – 10/10 Punkte
  6. Tote Vögel singen nicht – beendet 07.11.2014 – 09/10 Punkte

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