09.07.2017

{Gelesen}: Guides | Robison Wells

170709 Guides
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Inhaltsangabe (Amazon):

Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet, das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht - ausgerechnet mitten ins Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen …

Meine Meinung:

Zuallererst möchte ich dem Verlag und NetGalley.de für das Bereitstellen des Leseexemplars danken – dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine Bewertung.

unterhaltsam, interessant, verwirrend

Das Cover zeigt düster das Leuchten eines Raumschiffs und im Vordergrund einen beobachtenden Menschen und hat mich daher angesprochen. Leider hat es nicht gehalten, was es mir persönlich versprochen hat.

Es ist ein amerikanisches Jugendbuch, und die Jugendlichen sind natürlich nicht fehlerfrei, treffen Entscheidungen und verhalten sich eben wie Jugendliche, werden mit dem Landen eines Raumschiffs konfrontiert, und ab diesem Zeitpunkt dreht sich eben das Meiste um die “Aliens”, wobei gerade die Mädchen natürlich weiterhin Modetrends im Auge haben. Das Internat selbst mit der Kantine und dem Lehrkörper ist mir ein Rätsel, allerdings kenne ich kein Internat von innen und wüsste nicht zu sagen, ob dies für reiche, privilegierte Menschen normal ist. Da Alice’ Vater bei der NASA arbeitet, bekommt sie viele Infos aus erster Hand und später sogar den Auftrag, das Raumschiff mit auszukundschaften. Während sie zuvor noch für das simple Verlassen des Gebäudes hinaus in den Schnee gemaßregelt wurde, erlaubt man ihr und ihren Freundinnen aber den Zutritt zu dem Raumschiff. – So wie dies empfand ich einiges als nicht wirklich nachvollziehbar und den Schluss zu kurz, zu abrupt, zu konstruiert.

In der ersten Person als Alice geschrieben, taucht der Leser in die Gedanken- und Gefühlswelt der Hauptperson ein, auch wenn dies nicht immer nachzuempfinden ist.  Der Schreibstil ist aber leicht und gut zu lesen und für Jugendliche geeignet.

Alice selbst scheint bis auf ihre Großmutter und ihren Vater keinen Bezug zu ihrer Vergangenheit zu haben. Es ist, als sei sie gerade erst geboren worden. Zusammen mit ihren im Internat gefundenen Freundinnen, Kurt, einem jungen Mann, der ihr gleich am ersten Tag begegnet und sie im Internat herumführt und zwei jungen ins Internat eingeladenen “Aliens” sind dies die Figuren, um die sich die Story dreht.

Das Zwischenmenschliche und der Humor hat mir gut gefallen. Eine Wendung gab es dann auch, die mich überraschen konnte, allerdings hätte man aus dem Potential mehr machen können.

Ich bin ein bisschen enttäuscht, habe mir mehr erwartet und gebe 06/10 Punkte.

Erster Satz (Zitat):

Die Aliens waren möglicherweise genauso angepisst, im Mittleren Westen zu landen, wie ich es war.
Eins


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