16.01.2026

{Gelesen}: Der gefrorene Fluss | Ariel Lawhon

Autorin: Ariel Lawhon
Titel: Der gefrorene Fluss
Übersetzerin: Rena Zienert
Genre: Historisch, Belletristik, Krimi
Verlag: Adrian- & Wimmelbuchverlag, [21.11.2024]
Kindle-Edition: ASIN B0DNZHXTZK, [560 Seiten]
auch im TB-, HC- und HB-Format erschienen
Whispersync for Voice verfügbar
hier: gelesen auf dem Kindle Paperwhite Signature

klick zu Amazon.de
klick zu Audible.de
klick zu BookBeat.com
klick zu Skoobe.de
klick zu Thalia.de
klick zu Google Books

Inhaltsangabe (Amazon): 

Dieser historische Krimi ist inspiriert vom Leben und Tagebuch der Martha Ballard, einer berühmten Hebamme aus dem 18. Jahrhundert, die sich dem bestehenden Rechtssystem widersetzte und so in die amerikanische Geschichte einging. 

Maine, 1789: Als der Kennebec River zufriert und die Leiche eines toten Mannes im Eis sichtbar wird, soll Martha Ballard den Leichnam untersuchen und die Todesursache feststellen. Als Hebamme und Heilerin ist sie in vieles eingeweiht, was sich hinter verschlossenen Türen in der Kleinstadt Hallowell abspielt. Ihr Tagebuch ist eine Aufzeichnung aller Geburten und Todesfälle, Verbrechen und Debakeln, die sich in der engen Gemeinschaft ereignen. Monate zuvor dokumentierte Martha die Einzelheiten einer angeblichen Vergewaltigung, die von zwei der angesehensten Herren der Stadt begangen wurde – einer von ihnen wurde nun tot im Eis aufgefunden. So ist Martha sich sicher, dass sie es hier mit einem Mord zu tun hat. Doch ein örtlicher Arzt widerlegt ihre Schlussfolgerung und erklärt den Tod für einen Unfall. Martha ist entschlossen, den schockierenden Mord auf eigene Faust zu untersuchen.

Im Laufe eines Winters, während der Prozess näher rückt und Gerüchte und Vorurteile zunehmen, ist Martha beharrlich auf der Suche nach der Wahrheit. Ihr Tagebuch gerät bald in den Mittelpunkt des Skandals, verwickelt diejenigen, die sie liebt, in die Sache und zwingt Martha, zu entscheiden, wo ihre eigene Loyalität liegt.

Clever, vielschichtig und subversiv stellt Ariel Lawhons neuestes Werk eine unbeugsame Heldin vor, die sich weigerte, etwas Geringeres als die Gerechtigkeit zu akzeptieren, in einer Zeit, in der es galt, Frauen am besten nur zu sehen und nicht zu hören. "Der gefrorene Fluss" ist eine spannende und zärtliche Geschichte über eine bemerkenswerte Frau, die ein beispielloses Erbe hinterlassen hat und dennoch bis heute fast vergessen ist.

Das perfekte Buch für Leserinnen von "Eine Frage der Chemie" und "Der Gesang der Flusskrebse" und in der limitierten Ausgabe mit Farbschnitt ein wunderschönes Geschenk für alle Buchliebhaberinnen!

Meine Meinung: 

Ein auf einer echten historischen Persönlichkeit basierender Roman schildert die Begebenheiten von November 1789 bis April 1790 in einer Kleinstadt in Maine und lässt den Leser nicht nur einmal heftig schlucken. Martha Ballard ist eine berühmte Hebamme, die sich dem damaligen Rechtssystem widersetzte, sich für Frauen einsetzte und nicht weniger als 9 Kinder mit ihrem Ehemann bekam.

Die Autorin schildert im Nachwort, dass sie sich einige Freiheiten genommen und das Leben dieser großartigen Frau so geschildert hat, wie es gewesen sein könnte, denn die Überlieferungen sind leider lückenhaft. Es ist also keine historische Biographie, sondern ein Roman, aber darum nicht weniger spannend.

Einfühlsam schildert Ariel diese 6 Monate, während der Kennebec River zugefroren ist, eine Leiche aus dem Eis befreit wird und Ungeheuerliches ans Tageslicht kommt.

Mich hat der Roman sehr berührt.

Meine Bewertung: 10/10 Punkte.



Bücher der Autorin: 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Du möchtest mir etwas zu diesem Post mitteilen?