06.03.2026

{Gelesen}: Die Gesichter des Mithras | Sami Eriksson

Autor: Sami Eriksson
Titel: Die Gesichter des Mithras
Genre: Historisch, Archäologie, Mystery
Verlag: BoD, [25.11.2025]
eBook: [319 Seiten]
auch im TB-Format erschienen
mein Dank geht an Literaturtest 💚
hier: gelesen auf dem Tolino Vision Color

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Inhaltsangabe (Amazon): 

Rom im Jahr 190 nach Christi Geburt. Das Weltreich ist gezeichnet von religiösen und gesellschaftlichen Gegensätzen, die sich unter Kaiser Commodus weiter zuspitzen. Im fernen Dalmatien verliebt sich der Sklave Lucius in die Tochter eines alten Adelsgeschlechts. Als das unwahrscheinliche Paar ein Kind erwartet, gerät ihre Romanze unter den Einfluss einer uralten Macht aus dem Orient. Zwei Jahrtausende später macht die deutsche Nachwuchsarchäologin Nora während einer Ausgrabung auf dem Balkan eine sensationelle Entdeckung. Sie stößt auf ein verborgenes Mithras-Heiligtum und erweckt dadurch das tödliche Grauen aufs Neue, das Lucius' und ihr Schicksal miteinander verbindet.

Meine Meinung: 

Dieses Leseexemplar habe ich erhalten, weil mich Titel, Cover und Inhaltsangabe ansprechen und interessieren.

Spannend sind die sich abwechselnden Erzählstränge, einmal im Jahr 190 unserer Zeitrechnung, und dann im Jahr 2018. Jeweils in der dritten Person Singular erzählt, führt uns der Autor in den Balkan und lässt uns mit den Protagonisten der Antike die damals intakte Kultstätte besuchen und hautnah erleben, was dem fiktiven Paar Lucius und Livia sowie deren Sohn Bonus widerfährt und einen Wimpernschlag später, wie Nora vor wenigen Jahren vom Mithras-Heiligtum regelrecht angezogen wird. Gibt es da Gemeinsamkeiten? Auf jeden Fall, denn Lucius wie Nora haben grüne Augen...

Wie die Geschichte im Jahr 190 ausgeht, können wir lesen, das Ende in 2018 ist offen, aber die Richtung ist erkennbar.

Ein Spannungsbogen ist auf jeden Fall vorhanden, was die sich abwechselnden Erzählstränge begünstigen. Wir erfahren während des Lesens eine Menge über diesen Kult, wobei natürlich viel Vermutung und  Fiktion die Fakten umschmeicheln. Vorhandene Malereien und Bildnisse verraten aber eine Menge, und wir wissen, wie grausam die Menschen, gerade auch religiöse Fanatiker, sein können.

Meine Bewertung: 83/100 bzw. 08/10 Punkte.

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