29.09.2012

Memories…

Wer erinnert sich noch?    DISCO mit Ilja Richter war bei mir Programm damals… und Smokie eine meiner Lieblingsbands. Den Text von “Needles and Pins” aus der Zeitschrift “Mädchen” konnte ich auswendig mitgrölen (ich glaub, den kann ich immer noch )

Kurzrezi: Der Elfenkönig – J. Lee

cover


Julianne Lee
Ritter der Zeit (1)
Der Elfenkönig
Historischer Zeitreise-Roman
Heyne
TB, 480 Seiten
ISBN: 345353042X
zur Zeit bei Amazon nicht erhältlich
in meinem SuB seit 2005

Bewertung:

Inhaltsangabe (Klappentext):

Ein seltsamer Sturm über Schottland katapultiert den Piloten Alex und die Reporterin Lindsay ins frühe 14. Jahrhundert. Dort kämpfen sie an der Seite des Schottenkönigs gegen die Engländer und entdecken bald tiefere Gefühle füreinander. Während sich Alex mühelos in das Clanleben einfügt, sehnt sich Lindsay nach einem Weg zurück in ihre Zeit. Dabei könnte der Elfenkönig Nemed behilflich sein. Doch der ist ihnen nicht freundlich gesinnt.

Wohl dem, der einen ordentlichen SuB (Stapel ungelesener Bücher) sein Eigen nennt, denn in einem solchen finden sich auch immer Bücher, die inzwischen Seltenheitswert besitzen und mitunter recht teuer gehandelt werden.

Vor vielen Jahren habe ich die Bücher von Diana Gabaldon verschlungen, in denen Claire durch einen Steinkreis in Schottland in die Vergangenheit katapultiert wurde und ihren Highlander Jamie fand. Sowieso völlig von Schottland und seiner Geschichte fasziniert, träumte ich den Traum MEINES Jamie (den ich dann hier in Deutschland fand ) und las alles, was mir zu diesem Thema in die Finger fiel.

Damals sammelte ich vor allem ganze Reihen, die von Schottland und Zeitreise handelten und verschlang auch von Julianne Lee die Schwert-der-Zeit-Reihe. Warum ich dann die Ritter-der-Zeit-Reihe in meinem SuB stehen ließ, ist mir nur so erklärlich, dass mein inzwischen zu einem RuB (Regal ungelesener Bücher) angewachsener SuB mein Interesse auf ganz andere Genre richtete und ich irgendwie davon ab kam.

Nun durch Cogitos Bücherkiste bin ich wieder darauf aufmerksam geworden, dass in meinem RuB ja auch noch diese Bücher darauf warten, von mir gelesen zu werden… Und so wanderte flugs Band 1 in meine Leselotte und wurde nun endlich von mir ebenso verschlungen wie seinerzeit die Highland-Saga von Diana Gabaldon.

Verschlagwortet habe ich hier mit “Rezi: Fantasy”, obwohl viel Historie vorhanden und nicht alle Figuren frei erfunden sind, aber eine Zeitreise ist nun einmal fantastisch, zumindest aber fiktiv, denn bisher ist es wohl noch nicht geglückt, tatsächlich einen Quantensprung in die Vergangenheit zu schaffen. Zusätzlich spielt hier das Volk der Kleinen Leute oder Elfen und Feen, wie sie nun genannt werden, eine große Rolle, und dieses Völkchen ist Legende, Sage, Magie.

In diesem Roman werden gleich zwei Personen des 21. JH in das frühe 14. Jahrhundert katapultiert und müssen versuchen, am Leben zu bleiben. Julianne Lee gibt uns eine Vorstellung davon, wie eine emanzipierte Frau im damaligen kriegerischen Schottland überleben hätte können und auch, wie viel einfacher sich ein Kampfpilot in das Clansleben einfügen könnte. Männer sind eben doch etwas anders gestrickt als Frauen, und das Leben war damals ein einziger Kampf um das Überleben. Und dennoch finden die beiden zueinander und finden letztendlich auch einen Weg zurück in die Gegenwart, als es schon fast zu spät scheint…

Mir hat diese Zeitreise wieder sehr gut gefallen. Ich bin eben doch eine romantische Frau und durch und durch die Frau eines Highlanders . Und nun wird es nicht wieder 7 Jahre dauern, bis der 2. Band in die Leselotte wandert!

Ich gebe 09/10 Punkte!

27.09.2012

Der Herbst ist da…

27.09.

Heute in der Mittagspause in Düsseldorf.
Ja, auch hier gibt es grüne Ecken, d.h. bunt sind sie ja jetzt schon…

26.09.2012

Ausgehört: Labyrinth der Spiegel – S. Lukianenko


Sergej Lukianenko
Labyrinth der Spiegel (1)
Science Fiction
Dauer: 13 Std., 26 Min (ungekürzt)
gelesen von Rainer Fritzsche
Download: 24,95 €
oder im Flexi-Abo 9,95 €

Bewertung:

Inhaltsangabe (Audible):

Jeden Tag schalten Milliarden Menschen ihren Computer ein, um zu arbeiten und sich zu unterhalten. Doch ihr Leben ändert sich schlagartig, als ein geheimnisvolles Programm namens Deep die Kontrolle über das Internet übernimmt. Die Folge: Jeder, der dieses Programm öffnet, wird in eine virtuelle Welt gezogen, die bald nur noch "Die Tiefe" genannt wird. Keiner kann aus der Tiefe entkommen - keiner außer Leonid. Als skrupellose Konzerne auf Leonids Fähigkeiten aufmerksam werden, beginnt für ihn das Abenteuer seines Lebens...

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sergej Lukianenko ist ein sehr guter SciFi-Autor, einige Bücher habe ich von ihm gelesen bzw. gehört. Doch dieses ist ein ganz außergewöhnliches Buch, das sich in keine direkte Schublade pressen lässt. Es ist keine Science Fiction im herkömmlichen Sinn, sondern auch Fantasy, Abenteuer, Spiel… dieses Buch vereint alles in einem.

Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, mich hineinfallen zu lassen, weil ich absolut kein Spieler bin, aber schon nach kurzer Zeit konnte selbst ich in die Geschichte eintauchen und lauschte völlig hingerissen und begeistert den Aktionen der Spieler, speziell Leonids.

Ein Programmier kreiert eine digitale Welt, in welche man mittels Computer, einen daran angeschlossenen Sensoranzug und Helm eintauchen und direkt als Spielfigur mitspielen kann. Man selbst sitzt zwar physisch vor seinem Bildschirm, aber taucht mit seinem Geist völlig in die virtuelle Welt ein. Dies birgt natürlich Gefahren. Bleibt man zu lange in dieser künstlichen Welt, können Mangelerscheinungen und Ärgeres in der Realität auftreten.

Auf der anderen Seite ist dies eine Welt, in der alle Menschen gut gelaunt und schön sind, denn sie haben sich ihre Körper größtenteils selbst designt, es gibt Jobs in der virtuellen Welt und das Geld, das man dort verdient, kann man sich auf sein reelles Konto transferieren lassen… Außerdem kann man sich natürlich auch dort verlieben, man kann sterben, töten und, und, und.

Im virtuellen Raum gibt man sich einen Nickname, und man achtet sorgfältig darauf, seine Identität nicht preis zu geben. Wenige Menschen gibt es, die aus der Tiefe ohne Timer oder Tastatur wieder auftauchen können, diese Menschen werden Diver genannt. Leonid ist ein Diver. Und er ist mehr…

Rainer Fritzsche ist hier der Synchronsprecher, und ich war begeistert von seiner Leistung! Ich hätte mir keinen anderen wünschen mögen, er war der absolut Richtige dafür. Von 0 auf 100 hat er sich auf meine Favoritenliste katapultiert. Hier stimmte einfach alles. Er liest so, das wäre er ein Teil des Buches, mitten drin in der Geschichte – einfach genial!

Ich gebe 8/10 Punkte, auf einer Skala bis 100 sogar 85.