29.05.2014

{Gelesen} Nebra | Thomas Thiemeyer

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Thomas Thiemeyer
Nebra
Hannah Peters (2)
Mysteriöser Thriller
Knaur eBook, 2010
TB, 512 Seiten, 9,95 €
Kindle-Edition: 9,99 €
ASIN: B004WOTXNU
eBook gelesen via Skoobe.de

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Rund um den Brocken im Harz bereiten sich Hotels und Gemeinden auf den Touristenrummel zu Walpurgis vor. Auch die Archäologin Hannah Peters ist dorthin unterwegs; im Auftrag des Landesmuseums soll sie die geheimnisumwitterte Himmelsscheibe von Nebra erforschen, einen sensationellen bronzezeitlichen Fund aus der Gegend.
Was sie nicht wissen kann: Die Scheibe ist das Objekt der Begierde eines dunklen Kultes, der in den Höhlen des Harzgebirges seit langem darauf lauert, einen alles vernichtenden Ritus zu zelebrieren. Unmerklich wird Hannah in die Machenschaften des Kultes hineingezogen – und schon bald kündigen seltsame Himmelserscheinungen eine Walpurgisnacht an, die nie wieder enden wird …

Meine Meinung:

Dieses Mal habe ich eine Reihe wieder mal falsch angepackt. Zuerst habe ich Band 3 “VALHALLA” gelesen, danach Band 1 “MEDUSA” und nun den Band dazwischen. Während ich für VALHALLA und MEDUSA jeweils die volle Punktzahl vergeben habe, gefiel mir der mittlere Band nicht ganz so gut. 

Handlungsort ist der Harz, rund um den Brocken und für einen Abstecher Hannahs eine Insel Schottlands. Im Plot dreht es sich nicht nur um den historischen Fund der Himmelsscheibe, sondern auch um die Walpurgisnacht und uralte Riten. In diesem Roman führen mehrere Personen unbemerkt ein Doppelleben, der Leser wird wiederholt aufs Glatteis gelockt, dennoch hatte ich recht früh eine Vermutung, die sich denn auch bestätigte.

Mysteriös, durchaus spannend geschrieben, mit vielen merkwürdigen Geschehnissen gespickt, Okkultem wie Wissenschaftlichem, Vermissten und unheimlichen Kreaturen ausgeschmückt, macht auch dieser Roman wieder Spaß beim Lesen, wenn ich auch Manches nicht so ganz nachvollziehen konnte. Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, aber es gibt vollkommen unglaubhafte Szenen, die allerdings actiongeladen sind. Und über noch etwas war ich recht verwundert… als Whiskykenner sonnte der Autor wissen, welchen Trinkspruch man in Schottland verwendet, und dass der Talisker ganz bestimmt nicht als “weicher” Whisky für eine Frau durchgeht, die zum ersten Mal Whisky probiert. Ich fand ihn ziemlich torfig und würde fürs erste Probieren da eher den Singleton empfehlen.

Das Cover hat der Autor übrigens wieder selbst entworfen und gefällt mir ausnehmend gut. 

Alles in Allem gebe ich 07/10 Punkte für dieses Buch.

NEBRA, Thomas Thiemeyer

Vielen Dank, Skoobe, dass ich das Buch leihen durfte!

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