14.01.2009

Dat Sunsy lebt noch :)

PUNTA DEL ESTE, URUGUAY
(1000 Places To See Before You Die)

Wenn ich mir hier so das Hotel an der Küste ansehe, dann erinnert mich das an das unsrige auf KOS, als wir ein Studio gemietet hatten. Ebenso weiß, ebenso blauer Himmel und wunderbares Wasser. Warum also so weit weg reisen, wenn man das alles auch viel näher haben kann? Und die Ägäis hat außerdem die Vorzüge, dass man schnell auf angrenzende Inseln kommt, z.B. jene, wo die echten Schwämme her kommen oder sogar Abstecher in die Türkei machen kann. Ich liebe überhaupt solche Urlaube, in denen man Kultur, Sport und Erholung kombinieren kann . Ein Blick auf das Foto aber - und man beginnt zu träumen, hab ich recht?

Im Never Not Knitting Kalender gibt es heute wieder Perlen der Weisheit:

Whenever I see someone frazzled, overwhelmed, and upset, I always feel bad if they don't have any knitting. I feel sure that the tangible, even progress of knitting would make anybody feel better. (However, so far my attempts to give upset people some yarn, needles, and a knitting lesson have been less than successful. Maybe my timing is off.)

Ich denke, es liegt weniger am Timing als an der Tatsache, dass Nichtstricker einfach nicht verstehen oder sich vorstellen können, welch wunderbare Tätigkeit dies ist. Nicht nur, dass die Hände etwas zu tun haben (das könnte auch für Menschen interessant sein, die das Rauchen aufgeben wollen), der Geist wird auf eine Weise angesprochen, die stressabbauend wirkt. Es ist beruhigend zu stricken und dabei langsam etwas fertig zu stellen, das man dann auch nutzen kann. Ganz anders als die Hausarbeit, bei der man vorne wieder anfangen kann, wenn man hinten fertig geworden ist...

Also, ihr niedergedrückten Leutchen, was haltet ihr davon, einfach mal etwas Einfaches zu stricken? Es muss ja zu Beginn nichts Kompliziertes sein, ein Topflappen reicht ja schon mal. Den könnte man sogar häkeln, wenn das mehr zusagt. Es ist wirklich wahr: Das entspannt und hilft!

Allen, die mir so liebevolle Genesungswünsche übermittelt haben, möchte ich hiermit ganz herzlich danken.
Ihr wisst ja: Nur die Harten komm' in' Garten . Ich krieg das schon in den Griff. Ein Arzt würde mir auch nicht viel mehr verordnen als ich mir selbst verordne. Einziger Unterschied wäre die Möglichkeit, viel zu schlafen, die ich nicht habe, wenn ich arbeiten bin. Allerdings ist mir dann auch nicht langweilig .

Mein Paulchen hab ich nun zurück, und seltsamerweise brennt schon wieder diese dusselige Checkleuchte. Da "mein" Berater der Werkstatt letztes Mal meinte, das läge nur an der sensiblen Elektronik und den Fehler einfach gelöscht hat, fahre ich jetzt nicht gleich wieder hin, sondern beobachte das Ganze noch ein wenig. Sollte sich das Fahrverhalten ändern, geht's natürlich sofort in die Werkstatt.

Ansonsten ist der Schnee fast gänzlich weg und das Thermometer zeigt ein paar Grad über Null an . Auch unsere Fußbodenheizung bollert morgens nicht mehr so extrem. Da reicht dann die Energie, die nachts gespeichert wird, auch bis in den Abend hinein. Lag vielleicht tatsächlich an den fiesen Minusgraden...

Kommentare:

  1. Rauchen und stricken kann man wunderbar kombinieren ;))) Dumm gelaufen!
    Laut Wetterbericht hast du ja richtig Glück gehabt! WDR zeigte das Märkische Land und da war es richtg ungemütlich.
    Bis der Bodenfrost weg ist, muss man immer wieder mit Glatteis rechnen...

    GlG Andrea

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  2. Tja, Sunsy,

    wenn ich aber nur noch stricken würde STATT der Hausarbeit - ein verlockender Gedanke - könnte ich mir vorstellen, daß es ein paar Leute nicht so witzig finden würden. Aber grundsätzlich wär ich sofort dabei, denn ich seh das auch als Perpetuum Mobile an. *grrr*

    LG
    Linda

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  3. Hallo liebe Sunsy,
    ich glaube, wir haben schon einmal voneiander gehört.
    Das mit dem Stricken lese ich gerade und den Nichtstrickern. Ich stricke ja recht gern. Aber für mich ist Stricken sehr anstrengend! Meine Mutti strickt schon jahrelang nicht mehr, denn ihr schlafen immer bald die Hände ein. Sie hat auch Rheuma.
    Es gibt auch Leute, die sich darüber wundern, denn sie kennen solche Beeinträchtigungen nicht. Aber das ist bestimmt mit der Grund, warum manche nicht so gern stricken.

    Ich kann zum Beispiel mal schnell eine Kette herstellen, das ist leichter für die Hände uned vor allem für Nacken und Halswirbelsäule und Schultern, wenn man dort nicht ganz so stark ist wie andere.

    Aber wir haben stets gern gestrickt. Meine Mutti hat früher sogar ein ganzes Kostüm auf dünnen Nadeln gestrickt. Das konnte sie aber auch nur in ihrer Jugend. Denn als sie Kinder bekam, mußte sie noch mit der Hand waschen und das war alles so viel Arbeit, daß sie zum Stricken auch gar nicht mehr so die Zeit hatte. Später ging es dann nicht mehr so gut. Und jetzt kommt noch das Augenlicht hinzu, das schlechter wird.

    Herzliche Grüße und noch viel Freude am Stricken!

    Ich bewundere das immer, wenn manche so sehr viel in so kurzer Zeit schaffen! Und dazu noch Arbeiten gehen und in den Blogs schreiben und lesen - das verstehe ich irgendwie nicht ;-) Unsereins schafft nicht die Hälfte oder ein Drittel von alledem! Dabei kann man ganz deprimiert werden.

    Laura

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