04.08.2009

Ausgehört: Die Reise zum Mittelpunkt der Erde - J. Verne

Jules Verne
Die Reise zum Mittelpunkt der Erde
wissenschaftlich-abenteuerliche Fiction, Fantasy
Ein Geschenk von Audible für alle Abonnenten aus Anlass der Umgestaltung ihrer Website
Dauer: 6 Stunden, 49 Minuten - ungekürzt
Sprecher: Timmo Niesner

Inhaltsangabe (Audible)

"Steige den Krater des Yokul am Sneffel hinab und gelange von dort zum Erdmittelpunkt." So lautet die Aufforderung des rätselhaften Runendokuments, welches dem Hamburger Geologieprofessor Lindenbrock in die Hände fällt. Mit der Aussicht seinen Traum von einer sensationellen Entdeckung zu erfüllen und somit zu unsterblichen Ruhm zu gelangen, steigt er mit seinem Neffen Axel und einem isländischen Führer in die Unterwelt hinab. Doch dort lauern unerwartete Überraschungen mit denen selbst der gelehrteste Geologe nicht rechnen kann...

Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich das Buch gelesen habe. In meiner Kindheit hatte ich einige Bücher von Jules Verne. Überhaupt kann ich mich wohl mehr an den 1959 gedrehten Film mit dem blonden Hans und seiner Gans Gertrud erinnern. Der Film wich schon ein wenig von diesem Roman ab, wobei die Neuverfilmung eigentlich kaum mehr etwas mit dem Ursprungswerk gemein hat. Doch hier geht es ja nicht um einen Film, sondern um das Hörbuch.

Jules Verne war ein herausragender Autor seiner Zeit. Kaum jemand hat derart wissenschaftliche Abenteuer geschrieben, die den Leser immer in eine ganz unglaubliche Welt hinein katapultierten. Und seine “Reise zum Mond”, “20.000 Meilen unter dem Meer” sowie “In 80 Tagen um die Welt” sind nicht nur Klassiker, sondern wahr gewordene Fiktion.

Wenn Jules Verne schreibt, dann mit großem Enthusiasmus, als wäre er tatsächlich Derjenige, der diese unglaubliche Reise unternimmt. Und auch, wenn die Sprache eine längst vergangene ist, so vermag sie doch, den Leser mitzureißen.

Einzig, nach Simon Jäger war Timmo Niesner für mich ein Flop. Er kann lesen, keine Frage (ich habe schon schlechtere Leser gehört), aber er liest den Roman vor wie eine Erzählung, einen Monolog oder eine Präsentation, bei welcher man einzuschlafen droht. Ein Roman von Jules Verne ist eine Herausforderung, ohne Frage, vor allem ein in der Ich-Form geschriebener. Die drei Personen, die in den Schlund hinabsteigen und allesamt Männer sind, sollten aber von einem Mann doch mit Nuancen wiedergegeben werden. Finde ich.

Ich war somit etwas enttäuscht. Aber da ich das Buch nicht gekauft habe, will ich nicht meckern. Meine Bewertung fällt deshalb aber trotzdem nicht besser aus  - ich gebe Smilie by GreenSmilies.com
Als nächstes hole ich mir Mount Dragon auf die Ohren Smilie by GreenSmilies.com

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