06.06.2014

{Gelesen} Tod bei Vollmond | P. Tremayne

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Peter Tremayne
Tod bei Vollmond
Schwester Fidelma (12)
Historischer Kriminalroman
Taschenbuch Verlag, 22.06.2005
TB, 392 Seiten, z.Z. nur gebraucht erhältlich
von meinem SuB
diesmal nicht in der Leselotte gelesen
Kindle-Edition: 8,99 €
ISBN: 3746621283

Bewertung: 

Klappentext:

Schwester Fidelma und die Magie des Vollmonds
Die Untertanen von Fürst Becc sind aufs höchste beunruhigt. Sie versuchen sogar, die nahe gelegene Abtei zu stürmen. Denn decken nicht die Mönche drei gefährliche Mörder, drei Fremde mit schwarzer Hautfarbe? Schon drei junge Mädchen sind in Vollmondnächten grausam umgebracht worden. Es reicht! Was bleibt Schwester Fidelma da weiter übrig, als ihren grade geborenen Sohn für ein paar Tage allein zu lassen und mit ihrem Gefährten Eadulf dem Fürsten zu Hilfe zu eilen.
Ein neuer Keltenkrimi mit Schwester Fidelma, die zu einer Zeit agiert, in der der katholische Glaube irisch-keltischer Prägung den Frauen noch Bildung, Macht und Einfluss gestattete und es in Irland noch kein Zölibat gab.

Meine Meinung:

Auch wenn dieser Band als Band 13 gehandelt wird, halte ich mich an die Auflistung bei der Histo-Couch, denn die Bücher mit Kurzgeschichten wurden hier ausgespart. Und danach ist “Tod bei Vollmond” Band 12 der Reihe.

An den Büchern um Schwester Fidelma bewundere ich nicht nur die absolut herausragenden Recherchen, das große Wissen, das an den Leser weiter gegeben wird und die Mischung aus historischen Fakten und Fiktion, die in einem wunderbaren Krimi nach Art von Agatha Christie gipfeln, sondern auch das Menschliche, die sich verändernde Beziehung zwischen Fidelma und Eadulf, all ihre Vorzüge und Schwächen, die so gut ebenso in der heutigen Zeit nachempfunden werden können. In diesem Buch z.B. leidet Fidelma an einer postnatalen Depression.

Inzwischen habe ich die beiden Protagonisten der Reihe direkt lieb gewonnen wie alte Freunde und freue mich bei jedem Band auf das Wiedersehen, selbst, wenn längere Zeit verstreicht.

Wir befinden uns wieder im irischen Königreich Cashel. In “Tod bei Vollmond” geht ein Serienmörder um. Immer am Tag nach dem Vollmond wird ein junges Mädchen bestialisch zugerichtet im Wald gefunden, nun schon zum dritten Mal. Fidelma und Eadulf stoßen bei der Befragung der Bewohner des Ortes auf Sturheit und Verschlossenheit. Diese lassen sich nicht so ohne weiteres davon abbringen, dass die drei Fremden die Schuldigen sind. Regelrecht frustriert sind die beiden Ermittler immer wieder gezwungen, die Befragungen abzubrechen, weil sie nicht weiter kommen. Doch dann geschieht ein weiterer Mord, nicht bei Vollmond, sondern am helllichten Tage…

Der letzte Absatz des Buches führt zur Fortsetzung der Reihe und lässt den Leser geschockt zurück.

“Lady.” Der Krieger holte tief Luft, und auf einmal stürzten die Worte aus ihm heraus: “Sárait ist ermordet worden, und euer Sohn Alchú wurde entführt.”

Leider hatte ich den Folgeband nicht auf Reisen dabei…

Ich gebe 10/10 Punkte für die prickelnde Spannung, mit der ich fast atemlos las.

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