21.11.2016

{Gelesen}: Blutige Fesseln | Karin Slaughter

161121 Blutige Fesseln

Autorin: Karin Slaughter
Titel: Blutige Fesseln
Reihe: Will Trent – Georgia (6)
Übersetzer: Fred Kintzel
Genre: Thriller
Verlag: HarperCollins [31.10.2016]
HC: 512 Seiten, 22,00 €, ISBN: 3959670516
Kindle-Edition: 501 Seiten, 18,99 €, ASIN: B01F5A2N0O
hier: Leseexemplar über NetGalley.de vom Verlag – DANKESCHÖN!
gelesen auf dem Kindle Paperwhite
- Screenshot vom iPhone -
auch als ungek. HB erhältlich
Whispersync for Voice verfügbar

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Inhaltsangabe (Amazon):

Mitreißende Spannung. Furioses Tempo. Psychologische Raffinesse. Karin Slaughters triumphale Rückkehr zu ihrer bisher erfolgreichsten Romanreihe!
Es ist der persönlichste Fall in Will Trents Laufbahn. Das spürt der Ermittler schon in dem Moment, als er das leer stehende Lagerhaus betritt und die Leiche entdeckt - die Leiche eines Ex-Cops. Blutige Fußabdrücke weisen auf ein zweites Opfer hin. Eine Frau. Von ihr fehlt jede Spur.
Das Brisante: Gegen den prominenten Eigentümer des Lagerhauses ermittelt Will bereits seit einem halben Jahr wegen Vergewaltigung. Erfolglos!
Als am Tatort zudem ein Revolver gefunden wird, der auf Wills Noch-Ehefrau Angie zugelassen ist, ahnt er, dass dies ein Spiel auf Leben und Tod wird.

Meine Meinung:

Karin Slaughter ist in meinen Augen eine der besten Thriller-Autorinnen. Wenn ich auch nicht all ihre Romane bisher gelesen habe, so sind doch alle absolut spannend, brutal, ernüchternd, fesselnd und ziemlich grauenhaft. Man sollte sie möglichst nicht abends im Bett lesen, wenn man emotional veranlagt ist. Ich zumindest habe dann Schlafprobleme… Das hält mich jedoch nicht davon ab, immer mal wieder einen Roman von ihr in die Hand zu nehmen und zu verschlingen.

“Blutige Fesseln” ist ein sehr dichter Roman. Was für mich sehr wichtig ist, sind die trotz allem sehr lebensecht dargestellten Figuren, denn niemand ist nur gut oder böse. Wir treffen hier skrupellose ehemalige Polizisten genauso wie Rechtsanwälte und Manager, die Spuren beseitigen lassen. Und mehr. Aber auch Menschen, die ein Leben unter Kriminellen und in Heimen kennen und sich unterschiedlich entwickelt haben. Ganz besonders hat mich fasziniert, wie Angie beschrieben wurde. Man konnte ihre Aktionen von außen verfolgen, aber Karin Slaughter führt uns auch in ihr Innerstes, ihre eigenen Gedanken und Gefühle. Und plötzlich steckt auch in diesem Menschen ein verletzter, einsamer Mensch.

So vieles geschieht in so wenig Zeit, das Buch lässt uns atemlos durch die Zeilen hetzen, um eine junge Frau vor ihrem Mann zu retten, ihren Sohn zu finden, Verbrecher zu jagen und vor allem die Spuren eines Schauplatzes zu analysieren, denn da scheint überhaupt nichts zusammen zu passen. Da werden sogar Identitäten vertauscht und die Polizei behindert.

Doch auch das Zwischenmenschliche kommt nicht zu kurz. Es geht auch um die Beziehung zwischen Will und Sara, welche zu zerbrechen droht, weil Angie einfach nicht loslassen kann, Sara beobachtet und bespitzelt. Sie geht viel weiter, als jeder normale Mensch gehen würde, und es ist erschreckend, dass sie noch immer damit durchkommt…

Man muss die vorhergehenden Bücher dieser Reihe nicht kennen, um Freude am Lesen zu haben. Ich kenne sie nicht und hatte sehr viel Freude an diesem spannenden Roman. Ein Grund mehr, diese Autorin wieder etwas öfter auf meine “auch-wieder-lesen-wollen-Liste” zu setzen.

Von mir gibt es die volle Punktzahl. Top! – Mein Dank geht an NetGalley.de und den Verlag für das kostenlose Leseexemplar Open-mouthed smile

Zitat:

Zum ersten Mal im Leben hielt sie ihre Tochter in den Armen.
Prolog, 1. Satz

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Die Georgia-Reihe:

1. Tote Augen
2. Letzte Worte
3. Harter Schnitt
4. Bittere Wunden
5. Schwarze Wut
6. Blutige Fesseln – beendet 21.11.2016 – 10/10 Punkte

Die Grant County-Reihe:

1. Belladonna – beendet 30.06.2006 – 11/10 Punkte
2. Vergiss mein nicht – beendet 14.11.2006 – 11/10 Punkte
3. Dreh dich nicht um – rezensiert 01.09.2007 – 10/10 Punkte
4. Schattenblume
5. Gottlos
6. Zerstört – rezensiert 10.01.2012 – 09/10 Punkte

Atlanta-Romane:

1. Verstummt – rezensiert 12.04.2011 – 10/10 Punkte
2. Entsetzen

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