Inspiriert von diversen Kritiken, die von Meisterleistung, brisanter Spannung etc. sprechen, habe ich mir Terror von Dan Simmons gekauft, ein Hörbuch von Audible in ungekürzter Fassung. Es sind im Ganzen sogar 28 Stunden und 45 Minuten in 4 Teile geteilt.
Es geht um 2 Schiffe der Royal Navy, die 1845 auslaufen, um die Nordwestpassage zu finden. Modern ausgestattet geraten sie aber dennoch in Packeis der Arktis, stecken fest und müssen dort überwintern.
Vielleicht ist es nur nicht “mein Tag”, aber ich habe jetzt den ersten Teil bis auf wenige Minuten vollständig gehört und langweile mich zu Tode. Natürlich geschehen grausige Dinge, aber entgegen der Kritiken finde ich den Erzählstil alles andere als spannend. Es ist nämlich so, dass zwischendrin immer aus den verschiedenen Tagebüchern gelesen wird und somit verschiedene Blickwinkel durchleuchtet werden. Und natürlich sind jedem die Ereignisse in anderer Erinnerung geblieben, hat jeder anderes bemerkt und übersehen. Mich hat völlig durcheinander gebracht, als ich plötzlich von der Expedition hörte, in der Silence gefunden wurde, obwohl sie bereits zu Beginn des HB auf der Terror für Aufsehen sorgte. Würde ich das Buch lesen, würde ich mal eben einige Kapitel zurück blättern, dies vielleicht häufiger tun bei diversen Rückblenden aus anderen Blickwinkeln, um den Faden nicht zu verlieren. Aber das kann ich bei einem Hörbuch schlecht tun.
Da mir meine Zeit zu kostbar ist, breche ich also zunächst ab. Vielleicht habe ich irgendwann noch einmal Lust über klirrende Kälte zu lesen, Erfrierungen, Hunger, Kälte und den Terror, vom Packeis zerquetscht zu werden... vielleicht aber auch nicht. Kann ja sein, dass ich etwas gegen Eis habe? Ich habe ja auch das Buch “Fräulein Smillas Gespür für Schnee” abgebrochen, das ebenfalls in den höchsten Tönen gelobt wurde...
Mal sehen, was ich mir nun gönne, ich weiß noch nicht... Ich geh jetzt erst mal stricken und lesen.
12.08.2009
Abgebrochen... Terror von D. Simmons
11.08.2009
Kurzrezi: Tod im Skriptorium - P. Tremayne
Peter Tremayne
Tod im Skriptorium (3)
Historischer Kriminalroman
hier: Club-Ausgabe
TB, 385 Seiten
ISBN: 3746615267
Bewertung:
oder
Klappentext:
Irland Mitte des 7. Jahrhunderts: Im Skriptorium einer berühmten keltischen Abtei wird ein altehrwürdiger Gelehrter ermordet. Der König des Nachbarreichs, in dessen Auftrag er in der Abtei forschte, verlangt als Wiedergutmachung ein umstrittenes Grenzgebiet und droht mit Krieg, falls man seine Forderung nicht erfüllt. Schwester Fidelma, eine Nonne königlichen Geblüts, stößt bei ihren Bemühungen, den Mord aufzuklären, auf ein verschlungenes Netz unterschiedlicher politischer und privater Interessen.
Ich bin doch ganz froh, dass keine Rezensionsexemplare mehr auf das Lesen und Rezensieren warten, deshalb kann ich nun auch in der richtigen Reihenfolge lesen. Nach dem zweiten Band der Reihe nämlich habe ich bereits viel später erschienene Bücher gelesen und rezensiert; das hat mir zunächst ein wenig die Lust genommen und ich habe meine Tremayne-Reihe viel zu lange vernachlässigt. Doch das wird sich nun ändern.
In diesem Band ist zwar Bruder Eadulf nicht mit von der Partie, aber vielleicht ist das auch ganz gut so, denn es ließ mir noch ein wenig Zeit, mich an die frühe Zeit zu gewöhnen. Schwester Fidelma ist nun ohne ihren Seelenverwandten und Freund auf sich gestellt und versucht die verworrenen Geheimnisse um den Tod des Gelehrten zu lüften, die so ereignisreiche Folgen nach sich ziehen. Mehr als einmal gerät sie in Lebensgefahr. Schlussendlich aber kann sie den Krieg abwenden und alle Rätsel lösen.
Auch in diesem Band erfahren wir wieder eine Menge über das Leben in Irland weit vor unserer Zeit. Die Namen sind fast durchweg keltischen Ursprungs, die Sitten und Gebräuche gerade in der Gerichtsbarkeit scheinen auch mitunter etwas fremd, aber nachvollziehbar erklärt. Bucher wurden hier früher mitunter in der Sprache der Gelehrten in Zweige geritzt. Ein Buch konnte also aus vielen zusammengebundenen Zweigen bestehen. Natürlich kann so ein Buch nicht Jahrhunderte überdauern... leider
Was ich immer wieder faszinierend finde ist, dass Schwester Fidelma eine ungemein rasche Auffassungsgabe besitzt und ungefähr vergleichbar mit Sherlock Holmes aus den kleinsten Spuren ungeahnte Schlüsse ziehen kann. In meiner Bibliothek befinden sich schon 15 Bücher dieser Reihe, aber es sind noch einige weitere erschienen. Schwester Fidelma ist bei Krimi- und Freunden der historischen Romane gleichermaßen beliebt.
Das nächste Buch, das auf meinen Nachttisch zieht und für die Mittagspause mitgenommen wird, ist Verblendung von Stieg Larsson.
09.08.2009
Noch mehr Diamond Handwarmers
| Stulpendaten Material: Düsternis von Ewa (385 m/100 g; Kaschmir/Wolle/PA) Nadeln: 3,0 Takumi Bambus Anschlag: 48 M Anleitung: Diamond Handwarmers Größe: M - L Verbrauch: 34 g |
| Stulpendaten Material: Düsternis von Ewa (385 m/100 g; Kaschmir/Wolle/PA) Nadeln: 3,0 Takumi Bambus Anschlag: 44 M Anleitung: Diamond Handwarmers Größe: S - M Verbrauch: 32 g |
Und somit habe ich aus dem Knäuel Düsternis von Ewa genau 4 Paar Handstulpen gestrickt: 1 Paar Malena und 3 Paar Diamond Handwarmers.
Im Moment bin ich so recht im Handstulpen-Strick-Fieber. Deshalb werde ich noch einige Paare folgen lassen. Und zwar habe ich ein 50 g Knäuel 3fädiges schwarzes Baumwollgarn (was soll ich sonst damit machen?). Dieses werde ich zusammen mit einem bärigen Knäuel von Ewa zu Stulpen verarbeiten. Bin gespannt, wie dieses Gemisch dann kommt. Also meine Vorstellung davon ist keine schlechte
08.08.2009
Ausgehört: Mount Dragon - D. Preston / L. Child
Douglas Preston / Lincoln Child
Mount Dragon - Labor des Todes
wissenschaftlicher Medizin-Thriller
Dauer: 19 Std., 12 Min. - ungekürzt
Sprecher: Thomas Piper
Bewertung:
oder
Inhalt (Amazon)
In Mount Dragon, einem geheimnisumwitterten Forschungslabor mitten in der Wüste von New Mexico, arbeitet eine Handvoll hochkarätiger Wissenschaftler an einem Präparat, das tagtäglich Tausenden von Menschen das Leben retten könnte. Doch etwas läuft schief in diesem Labor. - In einer Zeit, in der das Für und Wider der Genmanipulation heftig diskutiert wird, zeichnen die Autoren dieses Thrillers ein Schreckensszenario, das Realität werden könnte.
Ich konnte nicht aufhören. Jetzt klingeln und jucken mir zwar meine Ohren, weil ich die Stöpsel so lange drinnen hatte, aber dafür hab ich auch knapp 2 Paar Handstulpen fertig gestrickt (Fotos gibts dann morgen, wenn das zweite Paar komplett ist - aus dem Knäuel von Ewa sind dann somit 4 Paar Handstulpen entstanden! Unglaublich!
Aber zurück zum Hörbuch: Ich stehe ja voll auf die Bücher von Douglas Preston und Lincoln Child. Zwar hat es mir die Serie um Special Agent Pendergast eigentlich am meisten angetan, aber auch Thunderhead war zum Beispiel unglaublich klasse. Auch dieses hier fällt wieder in die Kategorie von “nicht nur spannend geschrieben, sondern unheimlich lehrreich und informationsgeladen”. Der Hörer erfährt hier nicht nur eine ganze Menge medizinische Einzelheiten um Viren, Genforschung und Sicherheitsmaßnahmen, sondern auch über die menschlichen Abgründe und die ganz persönlichen Entgleisungen, zu denen konterminiertes Blut führen kann. Außerdem kommen auch die Informatik-Freaks nicht zu kurz, auch wenn ich Laie nicht mit Sicherheit sagen kann, dass sämtliche Begriffe und erläuterte Vorgehensweisen im Cyberspace der tatsächlichen Wahrheit entsprechen. Aber ich fand es unglaublich, dass Brent nicht nur eine eigene Programmiersprache entwickelt hat, sondern diese vor allem virtuell gestaltete. Faszinierend.
Dies ist ein Buch, das ich mit Sicherheit noch lesen werde (es befindet sich nämlich auch noch in meinem SuB von Druckwerken) und höchstwahrscheinlich auch nochmals hören werde. Von daher ist es ein Sahnehäubchen in meiner Bibliothek.
Gelesen von Thomas Piper, unserem allseits bekannten Alf, war auch dies wieder ein Genuss.
Was ich mir als nächstes aussuchen werde, weiß ich noch nicht so genau... Ich lade mein iPod erst einmal auf - und dann sind da schon einige (vor allem ungekürzte Hörbücher) bereits geladen - ich könnte also sogar die Augen schließen und irgendwann auf Start Drücken