22.10.2010

Juchhuuuu

... die Heizung geht wieder. Bei der Vertragsumstellung haben sie irgend einen Regler oder so was im Keller neu eingebaut, und offenbar stimmten unsere Einstellungen nun nicht mehr, so dass die Heizung gar nicht anspringen konnte.

Der Elektriker hatte gestern Abend quasi neu eingestellt und voll aufgedreht, so dass uns heute Morgen die Füße beim Laufen fast verbrannt sind ;) - ich hab vorhin einfach auf "Grundeinstellung" gedreht und hoffe, wenn ich heute nach Hause komme, ist es "normal warm" und nicht diese bullige Hitze.

Aber das Wichtigste: WIR HABEN ES WIEDER WARM!!!

21.10.2010

Selbu-Modern-Mütze 03/2010 – Fair Isle in Grautönen

mütze3

Fotos an der Frau wird es vielleicht später noch geben, im Moment sehe ich viel zu mitgenommen und verfroren aus.

Ein Elektriker war vorhin hier und hat sich den Schaltkasten für die Fußbodenheizung angesehen. Er hat die Einstellung geändert, dass es heute Nacht bollern soll. Wir sollen ihn morgen anrufen und berichten… Bis jetzt ist es noch a*kalt

Aber ich habe meine Mütze beenden können. Noch eine Selbu-Modern. Mir gefällt diese Anleitung unheimlich gut. Und das Stricken mit 2 Fäden/Farben flutscht auch immer besser von der Hand. Diese Mütze hab ich gar nicht erst gespannt, ich werde sie so tragen, sie ist schön locker gestrickt.

Mützendaten

Material:  ONline Cosmo in Grautönen, Farbe 9, Partie 56338 (das ist das dunkle Grau) und Farbe 8, Partie 57600
- 70 % Merino extra fein, 5 % Kashmir, 25 % P’A -
Nadeln:  Bündchen mit 2,5 und dann locker mit 3,5
Anschlag:  128 M
Muster: Selbu Modern
Größe uni
Verbrauch:  40 g helles Grau, 26 g dunkles
(bzw. Rest: 10 g und 24 g)

Ein weiteres Foto findet ihr bei flickr und zusätzliche Informationen auf meiner Projektseite.

Kurzrezi: Das Buch ohne Staben - Anonymus


Anonymus
Das Buch ohne Staben
schräger Vampir-Roman
Bastei Lübbe
kartoniert, 446 Seiten
ISBN: 3785760310

Bewertung:

Klappentext:
Auch ein Massenmörder muss an seine Rente denken. Und so kommt es, dass der sensible Killer Bourbon-Kid seinen Job an den Nagel hängen will. Doch als ein Mönch namens Peto plötzlich die Jagd auf ihn eröffnet, steckt die ganze Stadt bald in einem Blutbad - zusammen mit diversen Vampir-Gangs, einem seltsamen Werwolf, einem aufdringlichen Barkeeper und dem Dunklen Lord höchstpersönlich. Rente hin oder her. Bourbon-Kid hat die Nase voll und erstellt seine eigene Abschussliste. Und diesmal verschont er niemanden ...
Während ich für den Vorgänger "Das Buch ohne Namen" noch 8/10 Punkte vergeben habe, sind es hier nur noch gerade mal so 5. Einiges an dem Schreibstil des Autors passt nicht zusammen. Zum einen verwendet er eine Sprache wie die Jugendlichen auf den Straßen, zum zweiten beschreibt er jegliche Kleidung mit Markennamen etc. und dann verwendet er Begriffe, die zu diesem Wortschatz in absolutem Gegensatz stehen.

Allerdings beweist er gutes Einfühlungsvermögen in die einzelnen Protagonisten und die zwischenmenschlichen Beziehungen, was die verschiedensten Menschen antreibt. Und Fantasie hat er ohne Frage.

Die Geschichte ist völlig abgedreht, ständig wird herumgeballert, fliegt Hirnmasse durch die Gegend, stehen Untote auf. Ich will nicht sagen, dass der Autor kein Talent zum Schreiben hat, aber ich glaube, der Erfolg des ersten hat ihn ein wenig leichtsinnig werden lassen. Vielleicht kam der zweite Roman auch zu schnell nach dem ersten. Er hätte sich mehr Zeit nehmen sollen, um ihn besser zu gestalten, Fehler zu finden und auszumerzen.

Spannung besteht allerdings schon, und gerade weil dieser Roman so völlig abgedreht ist, konnte ich ihn auch lesen, während ich um "normale Vampirbücher" einen großen Bogen mache.

Drei am Donnerstag # 41

klick zu Kirstin

1. Hast du ein Lebensmotto?

Lange lange Zeit war das "Leben und leben lassen" - aber dieses Motto lebe ich schon so lange, dass ich es quasi selbst bin ;) - Darum nehme ich mir nun lieber "Niemand ist perfekt, auch ich darf Fehler machen" zum Motto, um mit meinen eigenen Fehlern besser umgehen zu können.

2. Für was in deinem Leben bist du am dankbarsten?

Am dankbarsten bin ich für die Fähigkeit, Dinge ändern zu können, die ich ändern kann und die Dinge, die ich nicht ändern kann, in Gottes Hand zu legen. Ich nehme sie dann hin und kann damit besser umgehen. So kann ich alle Höhen und Tiefen des Lebens leichter ertragen. Denn Päckel haben wir alle zu tragen...
Außerdem bin ich dankbar, dass ich nun doch noch den Partner gefunden habe, der zu mir passt. Und das, nachdem ich gar nicht mehr gesucht habe... So bin ich mit all meinen Sorgen und Nöten nicht allein, sondern kann sie teilen, genauso wie die Freuden.
Meine Kinder erwähne ich jetzt mal nicht extra. Das ist für eine Mutter sowieso sonnenklar, denke ich.

3. Worauf kannst du freiwillig verzichten und was ist für dich lebensnotwendig?
Freiwillig verzichten kann ich auf Eis und Schnee auf den Autobahnen. Echt, das brauche ich absolut nicht. Dagegen lebensnotwendig ist für mich die Sonne. Ohne Sonne gehe ich ein wie eine Primel ;)