13.07.2006

Stöckchen - auf ein Neues

Dieses Stöckchen habe ich bei Trick_17 im Archiv gefunden und greife es mal eben auf

Greife das Buch, welches dir am nächsten ist, schlage Seite 18 auf und zitiere Zeile 4:
Also, da die Zeile 4 so sehr kurz ist, nehme ich jetzt mal lieber den gesamten Satz:
"Sie hat es auch gehört, Mann. Jetzt geben Sie mir endlich den Kontrollturm."
Ist aus "Die Kristall-Sängerin" von Anne McCaffrey

Strecke deinen linken Arm so weit wie möglich aus. was findest du?
Wenn ich ihn etwas nach unten strecke, ist da mein Rechner mit dem Router und Splitter oben drauf. etws weiter und ein wenig höher kann ich meinen Drucker berühren


Was hast du als letztes im Fernsehen gesehen?
Hmmmm... Gute Frage.... ich glaube, es war die DVD "Vanity Fair"... bin so kein großer Fernsehkieker


Mit Ausnahme des Computers, was kannst du gerade hören?
Nichts... es ist schon nach Mitternacht und ich werde mich gleich ins Bett fallen lassen


Wann hast du den letzten Schritt nach draußen getan?
OK... ich bin gestern Morgen zur Arbeit gefahren, nach der Arbeit einkaufen gewesen und habe noch die Lebensmittel ins Haus getragen - also gestern gegen 18.00 Uhr


Was hast du gerade getan, bevor du diesen Fragebogen begonnen hast?
Ich hab im Bett gelegen, gelesen und gehofft, dass vielleicht das Telefon noch mal klingelt...


Was hast du gerade an?
Joijoijoi... hier geht es aber zur Sache
- das sag ich jetzt nicht

Hast du letzte Nacht geträumt?
Na wir träumen doch immer, habe ich mir sagen lassen
, aber natürlich kann ich mich nicht erinnern...

Wann hast du zum letzten Mal gelacht?
Auf jeden Fall heute, aber die Uhrzeit hab ich mir nicht gemerkt
, und da ich sehr gerne und viel lache, kann ich auch beim besten Willen nicht mehr sagen, was der letzte Anlass war

Was befindet sich an den Wänden des Raumes, in dem du dich gerade befindest?
Regale, ein kleineres Arsenal an Ketten und... ähm... immer noch eine weihnachtliche Deko... ähm...


Hast du kürzlich etwas Sonderbares gesehen?
Jep - in meinem Portemonnaie war noch was drin


Was hälst du von diesem Quiz?
Ach, das ist ein Quiz?
- und ich dachte, ein Stöckchen

Was war der letzte Film, den du gesehen hast?
sh. oben - "Vanity Fair"

Was würdest du kaufen/machen, wenn du plötzlich Multimillionär wärst?
Hier alle Zelte abbrechen und nach Schottland ziehen, ein kleines Castle wär nicht schlecht


Sag mir etwas über dich, was ich noch nicht wusste.
Ich steh total auf Negerküsse


Wenn du eine Sache auf der Welt ändern könntest, was wäre das?
Ändern kann man immer nur kleine Dinge, die großen ziehen viel zu viel Schwänzchen hinter sich her... und ändern tu ich ja eigentlich pausenlos irgendwas


Tanzt du gerne?
Eigentlich schon, aber eher selten. Dafür trällere ich gern laut und falsch, vor allem textentfremdend mit


George Bush
Und er interessiert auch mich nicht

Stell dir vor, dein erstes Kind wäre ein Mädchen. wie würdest du es nennen?
Mein erstes Kind IST ein Mädchen und heißt Claudia

Und einen Jungen?
Mein Sohn heißt Christian

Würdest du es in Erwägung ziehen, auszuwandern?
Hab ich schon. Es gab da mal ne Zeit, da war dieses Thema das A und O eines jeden Tages. Inzwischen träume ich nur noch davon...


Was würdest du Gott sagen, wenn du das Himmelstor erreichst?
Da bin ich


Wer will, kann mitnehmen

12.07.2006

Rezension zu "Lasra.." - S. Tschirner



Beim Lesen dieses Buches stellt sich die Frage: Ist dies nur eine fiktive Geschichte, bei der die Autorin das Flair einer längst vergangenen Epoche schafft oder handelt es sich am Ende um eine wahre Begebenheit, weiter getragen von Generation zu Generation, in der Mythen und Legenden aus einer weit zurückliegenden Vergangenheit erzählt werden?

Lasra - die große Fragenstellerin

Die Geschichte beginnt mit einem Mord. Ein Verbrechen, das es nicht geben darf, denn "die Menschen der Inseln töten keine Menschen" . Und doch beginnt die angehende Heilerin Lasra
zu argwöhnen, dass Sihrus, der schöne, stolze Sohn ihrer Lehrmeisterin, nicht einfach nur gestorben sein kann, sondern ermordet worden sein muss. Sie kann auf dem folgenden
Sprechtag ihre Sippe davon überzeugen und erhält den Auftrag, den Mörder zu finden, damit er seiner gerechten Strafe zugeführt werden kann. Und während Lasra langsam an ihrer Aufgabe wächst, erfährt der Leser immer mehr über das Leben, den Tagesablauf, die Sitten und Gebräuche, den Glauben und das Rechtsempfinden der Inselbewohner. Am wichtigsten erscheint ihr zunächst festzulegen, wann der Mord geschah. Dadurch hat Lasra eine solide Grundlage, in Erfahrung zu bringen, was die einzelnen Sippenmitglieder zu dieser Zeit getan haben. Sie beginnt damit, die Männer und Frauen ihrer eigenen Sippe zu befragen, bevor sie mit ihrem Kerrag aufbricht und die Gemeinschaften auf den anderen Inseln befragt. Mit ihren vielen Fragen stößt sie immer mehr auf Ablehnung. Aber Lasra erfährt viel, und so manches gefällt ihr dabei nicht. Da geht es um den alten Weg, den die Erdfrauen zu bewahren suchen, den neuen Weg und diese funkelnde Bronzeaxt, die Sihrus von seinen Reisen mitgebracht hat. Ihr Bruder Füchschen ist ihr eine Hilfe, der Hirschleutemann Errill, Sihrus' bester Freund, steht ihr zur Seite, aber sie tappt dennoch bis ganz zuletzt im Dunkeln und gerät in große Gefahr, als sie dem Drahtzieher direkt in die Arme läuft...

Rechtsprechung im Steinkreis

Das Eintauchen in eine fern zurückliegende Zeit fällt nicht schwer, wenn man sich auch erst an die fremden Namen und Bezeichnungen etwas gewöhnen muss. Doch die Autorin hat Vorsorge getroffen und vor jedem Teil des Buches die Personen der Handlung aufgelistet und am Ende ein Glossar angefügt. Selbst Pflanzen haben ganz andere Namen: Blutkraut zum Beispiel ist Johanniskraut. Anfangs habe ich dort noch manches Mal geblättert, aber mit der Zeit war dies nicht mehr nötig. Schnell wird man in einem Zeitstrudel Jahrtausende zurück versetzt in die Gemeinschaft der Adler-Leute auf den heutigen Orkney-Inseln. Durch die gewählte Ich-Form fällt es leicht, sich mit Lasra zu identifizieren, einer nicht mehr ganz jungen Frau, angehenden Heilerin und Erdfrau. Der Leser wird zum Detektiv der Bronzezeit und versucht mit den wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln Fakten, Indizien und Beweise zu sammeln, während er weiterhin am gesellschaftlichen Leben der Adler- und später Stierleute teilnimmt. Der Höhepunkt liegt dann im rechtzeitigen Auffinden eines eindeutigen Beweises um im magischen Steinkreis, nach einer rituellen Opferung Anklage zu erheben, damit Recht gesprochen werden kann.

Ein ganz unglaubliches Flair scheint den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu begleiten. Es ist mehr als Spannung, es ist vielmehr das Eintauchen in eine Zeit, die länger zurück liegt als selbst Christi Geburt. Eine Zeit, in der Messer noch aus einer Feuersteinknolle geschlagen und Steinäxte zum Jagen, Töten und Zerkleinern benutzt werden. Eine Zeit, in der es noch nicht so viele Farben zum Einfärben der Kleidung gab und auch das Leben sehr viel einfacher und mühevoller verlief als wir uns das heute vorstellen können.

Die Geschichte ist flüssig geschrieben, keinen Augenblick kommt Langeweile auf. Susanne Tschirner versteht es, mit ihrer Sprache zu fesseln, ja in den Bann zu ziehen. Mühelos kann der Leser die Szenerie vor seinem geistigen Auge ablaufen lassen. Spannung von Anfang bis Ende. Und gerade, wer sich gern in Museen aufhält und altertümliche Artefakte bewundert, wird voll auf seine Kosten kommen, denn jedes einzelne Gefäß hat man sofort klar vor Augen. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Besonders gut gelungen ist die unterschiedliche Ausdrucksweise der Beteiligten, beispielsweise von Twirk, dem kleinen zappeligen Baumeister, der keinen Satz zu Ende bringen kann und herumstammelt. Oder eben der Protagonistin, deren Gedankengänge man förmlich zu hören glaubt.

Ein Buch, das man immer wieder lesen kann und das mit jedem erneuten Lesen gewinnt...

© ER, 12.07.06

10.07.2006

HB Edgar Allan Poe

Seit kurzem bin ich Hörbuchfan geworden. Immer, wenn ich längere Strecken mit dem Auto unterwegs bin (und das geschieht recht häufig ), höre ich nebenbei ein Buch .

Bisher hab ich reine vorgelesene Bücher gehört, dieses ist mein erstes Hörspiel:

Amerika, Mitte des 19. Jahrhunderts. Ein Mann ohne Gedächtnis und Identität wird aus dem Irren-Asyl entlassen. Er nimmt den Namen Edgar Allan Poe an. Während er versucht, sich an die Freiheit zu gewöhnen, wird er von schrecklichen Alpträumen heimgesucht. Sein Arzt Dr. Templeton schreibt ihm, die Träume seien wahrscheinlich ein Hinweis auf seine Vergangenheit. Aber einer Vergangenheit, die solche Träume hervorbringt, will sich Poe nicht stellen. Um sich abzulenken, plant er, in das farbenfrohe und fröhliche New Orleans zu reisen. Doch unmittelbar vor der Abreise steht völlig überraschend sein Arzt vor ihm. Er will ihn überreden, die Reise abzusagen. Poe lässt sich nicht beirren. Er ist fest zur Abreise entschlossen.
Subtil und fesselnd umgesetzt wird dieses Hörspiel u.a. von Ulrich Pleitgen, Iris Berben und Benno Führmann.

Ich habe die Erzählungen Sturz in den Mahlstrom, Der Goldkäfer, Die Morde in der Rue Morgue und Lebendig begraben gehört und mich wieder an das Buch erinnert, das ich als Kind verschlungen habe. In meiner Erinnerung ist auch noch Grube und Pendel geblieben. Und ich bin begeistert. Ich werde mir wohl auch noch den Rest der Serie besorgen müssen
.

So, und nachdem ich diesen Arbeitstag hinter mich gebracht habe, werde ich jetzt noch eine Kleinigkeit essen (es sind noch Nudeln mit Hackfleischsoße von gestern übrig) und dann einige Seiten lesen.
Ich wünsche allen einen schönen Feierabend und viel Spaß bei dem herrlichen Wetter

09.07.2006

Buchstöckchen

Buchstöckchen an sunsy weitergegeben

Kategorie: Vermischtes. Geschrieben von Cait um 0:01.

Da das Buchstöckchen, das ich an Silvia weitergegeben habe, leider nicht aufgefangen wurde, möchte ich es jetzt an sunsy, als neue Bloggerin weitergeben! Viel Spaß damit, Süße! :)
Die Aufgabe ist bekannt?! Die 10 kuriosesten Bücher in Deinem Bücherregal möchte die Blogger-Welt von Dir erfahren. ;-)


So, da habe ich also den Salat... Neue Bloggerin und gleich Stöckchenspiele . Und nicht, dass ihr denkt, das wäre einfach... Ist es nämlich nicht... Hab doch gerade erst ausgemistet. Nun gut, ich werde sehen, was ich zusammen bekomme

  1. Unser schönes Deutschland - neu gesehen
    von Udo Moll

  2. Ceskoslovensko
    von Oldrich Karásek

  3. Die Bibel von A - Z - Das aktuelle Lexikon zur Bibel
    von Univ.-Prof. Dr. Matthias Stubhann

  4. Als die Großmutter noch jung war
    von Kathrin Rüegg

  5. Die 12 Sternzeichen
    von Georg Haddenbach

  6. Manipulieren - aber richtig
    Die acht Gesetze der Menschenbeeinflussung
    von Josef Kirschner

  7. Typen und Temperamente
    Die vier Persönlichkeisstrukturen mit umfassendem Persönlichkeitstest
    von Reinhold Ruthe

  8. Deutsches Lesebuch für Volksschulen - 2. Schuljahr
    von 1936, Otto Drewitz, Berlin

  9. Gärtner Pötschkes Großes Gartenbuch

  10. Tee
    mit 50 berühmten Rezepten aus aller Welt
    von Roland Gööck
Wie ihr seht, habe ich doch 10 Bücher zusammen bekommen, die ich in meinem Bücherschrank eher unter Kuriositäten halte, da diese Bücherwand ansonsten gut gefüllt ist mit Krimis, Thrillern, Historischen Romanen, Fantasy und SciFi, also Romanen und nicht solcherlei Werken

So, und nun muss ich das Stöckchen noch weiter reichen, ne? - Evi, wärest du dann so freundlich?

Edit:
Eins hab ich noch

11. Die Entdeckung des Chaos
Klassiker des modernen Denkens
von John Briggs und F. David Peat