31.10.2014

Monatsrückblick: Oktober 2014


Im Oktober habe ich 7 Bücher gelesen mit 2.247 Seiten in 30 Tagen, das entspricht ca. 75 Seiten/Tag. Seit ein paar Tagen lese ich “Du bist zu schnell” von Zoran Drvenkar und bin bei derzeit 77 %, ich werde es nicht mehr im Oktober beenden und nehme das Buch mit in den November.

Vier der Bücher habe ich mit 09/10 Punkten bewertet, also mit einer schwachen “1”, und das waren:

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►►►   Klickt ihr jeweils auf meine Excel-Tabellen, könnt ihr sie in Originalgröße sehen und lesen ;)
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In diesem Monat habe ich nur gute und sehr gute Bücher gelesen.

Gehört habe ich im Oktober 7 Hörbücher mit insgesamt 5.209 Minuten in 45 Tagen. Das entspricht 116 Minuten pro Tag. Im Moment bin ich noch bei “Der Jesus-Deal” – ich nehme das Hörbuch mit in den November.

Es waren durchweg gute bis sehr gute Hörbücher. Das beste mit voller Punktzahl war “Mindreader”. Fast ebenso gut war “Der Marsianer”.

In diesem Monat habe ich drei Bücher von meinem SuB und zwei Bücher von der Spiegel-Bestseller-Liste der jeweiligen Woche gelesen oder gehört.

►►►   Die für meine Statistik benutzten Programme sind BookCook für meine Bücher und DatuBIX für meine Hörbücher, jeweils in Vollversion.

29.10.2014

Gentlemen’s Thrill – Mord am Hellweg VII

Eine Krimilesung mit gleich 4 Krimi-Autoren – als ich davon erfuhr, wanderten zwei Karten sofort in den Warenkorb. Leider bin ich dann letzten Endes doch allein hingefahren, der Mann hatte anderweitige Verpflichtungen und auf die Schnelle für einen Samstag Abend noch eine Karte abzugeben, das hat dann auch nicht geklappt.

Gentlemen's_thrill01

Jürgen Alberts (hier rechts mit Hut im Bild) führe als Moderator durch das Programm, und las auch die deutschen Passagen des französischen Autors (ich hab mir nur “Patrick…” merken können), der anstelle des angekündigten italienischen Autors einsprang, weil Carlo Lucarelli leider in Paris hängen geblieben ist. Offenbar haben die Pariser Piloten gestreikt…

Untermalt wurde das Event übrigens musikalisch von K-Dur, einer Gruppe Musiker, die jazzige Musik brachte. Der Sänger hatte gar eine Stimme fast wie Joe Cocker ;) Nicht schlecht, wirklich!

Als erstes kam Jürgen Kehrer zu Wort. Manch einer kennt ihn vielleicht als Autor der Wilsberg-Reihe, die sogar in Serie verfilmt wurde (oben links neben Jürgen Alberts) und las aus seinem neuesten Werk “Lambertus-Singen” vor. – Auf jeden Fall bin ich neugierig genug, um mal in den ersten Fall hinein zu schnuppern. Wer weiß, vielleicht wandert die nächste Reihe in meine Bibliothek…

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Nach einer musikalischen Einlage kam dann Thomas Thiemeyer (Jugendbücher wie z.B. “Das verbotene Eden” und mystische Thriller) an die Reihe und machte gleich noch ein bisschen Werbung für das eBook-Projekt “The Wall”, das der “Club der fetten Dichter” vor Kurzem gestartet hat. 2/6 Teile sind bereits erschienen, ich habe sie gelesen und warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung.

Doch nicht daraus las der Autor, sondern entschied sich, den Prolog zu seinem neuesten Buch “Valhalla” zu Gehör zu bringen. Mir hatte das Buch mit 10/10 Punkten sehr gut gefallen, und ich genoss das Erinnern.

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Nach einer längeren Pause, in welcher man auch Bücher und Hörbücher kaufen konnte, hörten wir zunächst den französischen Autor, der in Englischer Sprache interviewt wurde, aber auf Französisch las. Zum Glück las Jürgen Alberts die deutsche Übersetzung, sonst hätte ich von dieser Lesung nichts mitnehmen können. Vom Stil her ein harter Krimi mit typisch französischem Humor gewürzt.

Und dann kam er, Zoran Drvenkar, und las aus seinem neuesten Werk “Still”. Er wählte einen Nebenstrang und las ihn quasi aus verschiedenen Stellen des Buches, um uns zwar anzuheizen, aber nichts zu verraten. Clever. Sein Stil ist “anders”, das habe ich schon bei SORRY gemerkt, das einzige Buch von ihm, das ich bisher gehört habe. Und auch dieses habe ich mit 10/10 Punkten bewertet.

Zoran Drvenkar kam sehr sympathisch rüber und ein wenig eigenwillig. Er lässt sich nichts vorschreiben, macht prinzipiell nur das, was er will und biegt sich die Verlage nach seinem Willen zurecht. Mutig!

Mir hat das Event sehr gut gefallen und ich habe viele Anregungen für meine kommende Lektüre mitgenommen.

27.10.2014

{Gelesen}: Totenmontag | Kathy Reichs

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Kathy Reichs
Totenmontag
Temperance Brennan (7)
Übersetzer: Klaus Berr
Thriller, Gerichtsmedizin
Heyne Verlag, 2013
TB, 385 Seiten, 8,95 €
Kindle-Edition: 7,99 €
ASIN: B00DVIDW7G
gelesen via Skoobe.de

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Skoobe):

Das Bose halt keinen Winterschlaf.
Kathy Reichs auch nicht.
Was könnte frostiger sein als ein kanadischer Dezembersturm? Tempe Brennan, forensische Anthropologin in Montreal, wird an einem tristen Montagmorgen zu einem Fundort gerufen, der ihr das Blut in den Adern gefrieren lasst. Verscharrt In einem Kellergewölbe liegen die Leichen dreier junger Frauen. Nicht eine Gewebefaser, kein Fetzen Kleidung geben Aufschluss darüber, wann und warum diese Mädchen sterben mussten. Nur dank akribischer Ermittlungen und weiblicher Intuition kommt Tempe dem Mörder auf die Spur. Doch sie muss auf altes gefasst sein, denn Ihr Gegner Ist an Kaltblütigkeit nicht zu übertreffen.

Meine Meinung:

Nachdem ich mit den gekürzten Hörbuch-Versionen und Sprecherinnen der letzten Bände nicht so ganz zufrieden war, habe ich mir den 7. Band nun bei Skoobe geliehen und gelesen. Das Lesen ist auf jeden Fall eine gute Wahl gewesen, denn ich mag den Humor, den Kathy Reichs durchblicken lässt und wie ihr an meiner Zitatenauswahl leicht erkennen könnt. Aber nicht nur der Humor hat es mir angetan, sondern auch der Einfallsreichtum und der Mut Tempes, wenn sie mir auch immer am Ende viel zu leichtsinnig wird.

Dieser spezielle Fall allerdings kam mir gerade am Ende sehr bekannt vor, und ich hab mich gefragt, ob ich ihn nicht vielleicht doch schon gehört, gelesen oder gesehen hatte. Einen Film habe ich nicht entdecken können, zumindest nicht unter dem Titel, und ich habe auch keine Rezension meinerseits gefunden. Wenn ich dieses Buch also schon gekannt habe, dann ist das etliche Jahre her – oder gerade die Szene mit Tempe, Anne und den Mädchen in dem Haus gegen Ende kam in dieser Art in einem anderen Buch/Film vor… Möglich ist alles. Der Vorteil am Älterwerden ist durchaus die Vergesslichkeit, denn ich kann das gleiche Buch mehrmals lesen und finde immer wieder Neues, das ich zuvor nicht bemerkt habe – und… ich vergesse regelmäßig, wer der Täter war ;)

Langweilig wird es Tempe jedenfalls nicht. Im tief verschneiten Montreal hat sie es nicht nur mit Schneemassen zu tun. Auch ihre Freundin Anne kommt sie besuchen, die in einer Ehekrise steckt und Abstand braucht. Ihre Beziehung zu Ryan steckt ein bisschen fest, und sie gerät mal wieder mit Claudel zusammen, der die im Keller einer Pizzeria entdeckten Knochen kurzerhand als alt abtut und sich einem anderen Fall zuwendet, während Tempe verzweifelt versucht, herauszufinden, wie alt die Knochen der 3 Mädchen tatsächlich sind.

Spannend, interessant, mit vielen Details der Architektur und Geschichte der Stadt gespickt, führt uns Kathy Reichs in zunächst gemächlichem, dann anziehendem Tempo durch den Fall und nimmt uns teilweise den Atem.

Mir hat der 7. Fall richtig gut gefallen. Ich gebe 8/10 Punkte.

Zitate:

Er Schneesturm hatte die Ärmel aufgekrempelt, den Kragenknopf geöffnet und die Krawatte gelockert. Es sah nach einem halben Meter Neuschnee aus.

»Claudel hat nur einen beschränkten Vorrat an Gehirnzellen zur Verfügung. Die wenigen, die er hat, müssen sich regelmäßig E-Mails schicken, um den Kontakt aufrechtzuerhalten.«

Bücher der Reihe:

  1. Tote lügen nicht – rezensiert 17.09.2012
  2. Knochenarbeit – beendet 11.12.2012
  3. Lasst Knochen sprechen – beendet 01.07.2013
  4. Durch Mark und Bein – beendet 25.08.2013
  5. Knochenlese – rezensiert: 20.02.2014
  6. Mit haut und Haar – rezensiert: 27.03.2014
  7. Totenmontag

Totenmontag, Tempe Brennan 7, Kathy Reichs

24.10.2014

{Gehört}: Blut für Blut | Julie Hastrup


Julie Hastrup
Blut für Blut
Nordic Killing (3)
Rebekka Holm (2)
Nordische Krimis
Übersetzer: Hanne Hammer
Piper Taschenbuch, 09.10.2012
TB, 448 Seiten, 9,99 €
Kindle-Edition: 8,99 €
Audible GmbH, 24.10.2013
Spieldauer: 12 Std., 17 Min (ungekürzt)
Sprecher: Vera Teltz
Regulärer Preis: 24,95 €
im Premium-Abo 23,23 € oder 1 Guthaben
im Flexi-Abo: 9,95 €

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Audible):

NORDIC KILLING - Frisches Blut aus Skandinavien. Eiskalte Morde für alle Fans von Kommissaren und Killern aus dem hohen Norden. Freuen Sie sich auf Schockstarre, Fjordmorde und unerhörte Top-Autoren, die wir in dieser Edition fortlaufend veröffentlichen.
Die bekannte Sozialarbeiterin Kissi Schack wird brutal misshandelt und ermordet aufgefunden. Gleichzeitig erschüttert eine Serie bestialischer Vergewaltigungen Kopenhagen, die große Ähnlichkeit mit einem früheren Verbrechen hat. Rebekka Holm ermittelt zusammen mit ihren Kollegen Reza Aghajan und Niclas Lundell in zwei Fällen, die sich mit Fortschreiten der Ermittlungen allmählich zu einem nicht enden wollenden Albtraum verflechten...

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2012 Piper Verlag GmbH (P)2013 Audible GmbH

Meine Meinung:

Ein nordischer Krimi mit einer Ermittlerin, die das richtige Gespür oder Bauchgefühl hat, selbstsicher auftritt, ihre Arbeit an die erste Stelle setzt und versucht, dennoch ein normales Leben zu führen.

Rebekka arbeitet bei der Mordkommission eigentlich an einem Fall von brutalen Vergewaltigungen, als ein neuer Fall dazu kommt: Kissi Schack, eine oft in den Medien genannte Sozialarbeiterin, die sich für misshandelte Frauen einsetzt, wird ermordet aufgefunden, und Rebekka übernimmt zusammen mit ihren Kollegen Reza und Niclas den Fall. Mühsame Polizeiarbeit beginnt.

Erst langsam kristallisiert sich heraus, was es mit den Tagebuch-Aufzeichnungen auf sich hat, die immer mal wieder eingeblendet werden, und nicht nur die Polizei tappt lange Zeit im Dunklen über die Identität des Täters. Ich hatte absolut keinen blassen Schimmer und verdächtigte schon jemanden, einfach, weil er ein wenig besitzergreifend und unsympathisch herüber kam.

Der Spannungsbogen baut sich langsam auf, mitunter gibt es Längen, in denen die Ermittler auf der Stelle treten und nur etwas in Nebensträngen geschieht.

Zitat:

Ein Schwarz-Weiß-Foto erregte Rebekkas Aufmerksamkeit. Es war ein Porträt einer jungen Frau, die mit großen, dunklen Augen direkt in die Linse sah. Der Blick war fest, fast hart, während die Lippen leicht offen und feucht waren und ein paar weiße, regelmäßige Zähne enthüllten. Sie trug eine dicke Mohairjacke, und Rebekka erinnerte sich, dass sie einmal eine ähnliche gehabt hatte, als sie jung war.
»Sie haben ihren Ausdruck gut eingefangen, ihre Verletzbarkeit und diese merkwürdige Ambivalenz – sie flirtet und scheint gleichzeitig gereizt.« Rebekka zeigte auf die Fotografie, und Thomas zuckte leicht mit den Schultern.

Zum Sprecher:

Vera Teltz war mir bereits durch “Das Seelenhaus” bekannt. Eine weibliche Stimme, die mir angenehm ist und eine durchweg gut bis sehr gute Arbeit abliefert.

Ich gebe 08/10 Punkte.

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