11.01.2018

{Gelesen}: Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal-2 | R. McCammon

180110 Hexe2x
Autor: Robert McCammon
Titel: Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (2)
Reihe: Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
Genre: Historischer Kriminalroman, Horror, Mystery
Übersetzerin: Nicole Lischewski
Verlag: Luzifer-Verlag, [04.10.2017]
Kindle-Edition: 500 Seiten, ASIN: B06Y3JJJVT
auch im HC-Format erschienen
hier: via Skoobe – VIELEN DANK !!!
gelesen auf dem iPad mini

klick zu Amazon.de

Inhaltsangabe (Amazon):

… In Fount Royal gehen noch weitaus rätselhaftere Dinge vor. Wer ermordete Rachels Ehemann? Wer wäre imstande, eine ganze Stadt zu paralysieren? Und wer würde davon profitieren, wenn die Hexe verbrannt würde?
Es tobt tatsächlich ein Kampf zwischen Gott und Teufel, zwischen Gut und Böse in dieser Stadt, und selbst die Unschuldigen sind nicht länger sicher. Schon bald muss sich Matthew Corbett mit Herz und Hirn dem wahrhaftigen Bösen stellen, das in Fount Royal umgeht …

Meine Meinung:

einfach brillant

Das erste Buch war nach dem ersten Drittel schon so spannend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte, doch Buch 2 hielt mich von Anfang an in Atem, und ich kann es kaum anders sagen, machte die Story zu einer “runden Sache”, ohne lose Fäden, ohne offene Fragen, und brachte mich zudem am Ende dazu, mehrmals in die Kleenex-Box zu langen.

Mir gefällt der Schreibstil des Autors (und die Übersetzung) unheimlich gut, um genau zu sein, ist er sogar genau mein Ding. Geschliffen, mit Andeutungen, Humor und Begriffen gespickt, die mir gefallen, die mich in die Zeit kurz vor dem Jahr 1700 katapultieren und nicht mehr loslassen.

Auch die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet. Jede Figur vermittelt den Eindruck, authentisch zu sein, die Denk- und Handlungsweise jedes einzelnen ist absolut nachvollziehbar und auch der Schauplatz ist brillant gewählt, die Story passt in die Zeit wie die Faust aufs Auge.

Matthew wird mit seinen 20 Jahren in diesem Buch zum Mann, in jeglicher Hinsicht. Es ist schade, dass er seinen Weg nun an anderem Ort allein weiterbeschreiten wird. Zwar ist diese Story zu einem Abschluss gebracht, aber das Ende impliziert, dass es eine Fortsetzung geben könnte, eine Fortsetzung vom Leben und Wirken Matthews. Ich hoffe darauf, denn Robert McCammon hat sich mit diesem Zweiteiler bereits auf meine Favoritenliste katapultiert.

Für mich ist der Abschluss der Geschichte um die Hexe von Fount Royal ein Überflieger und 11/10 Punkte wert. Mein Dank geht an Skoobe.de, wo ich das Buch leihen durfte.

Gewählt habe ich ein Zitat, das meine Vorliebe für Schottland unterstreicht:

Zitat:

180110 Hexe2a

Bücher der Reihe:

  1. Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (1) – beendet 08.01.2018 – 09/10 Punkte
  2. Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (2) – beendet 10.01.2018 – 11/10 Punkte
180110 Hexe2

09.01.2018

{Gelesen}: Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal-1 | R. McCammon

180108 Hexe1a
Autor: Robert McCammon
Titel: Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (1)
Reihe: Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
Genre: Historischer Kriminalroman, Horror, Mystery
Übersetzerin: Nicole Lischewski
Verlag: Luzifer-Verlag, [29.05.2017]
Kindle-Edition: 470 Seiten, ASIN: B01N41OTJV
auch im HC-Format erschienen
hier: via NetGalley.de – VIELEN DANK !!!
gelesen auf dem Kindle Paperwhite

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Inhaltsangabe (Amazon):

Geht eine Hexe in Carolina um? Das zumindest glauben die Bewohner der kleinen Stadt Fount Royal. Ihr Name ist Rachel Howarth, eine Fremde - wunderschön und mutig. Kein Wunder, dass sie von manchen Einwohnern gehasst wird und den meisten zumindest suspekt vorkommt.
Der fahrende Friedensrichter Isaac Woodward und sein scharfsinniger Gerichtsdiener Matthew Corbett sollen ihr den Hexenprozess machen. Die Beweise sind erdrückend: In ihrem Haus finden sich okkulte Hinweise, sie weigert sich, die Worte des Herrn zu sprechen, und Zeugen berichten von unaussprechlichen Dingen, die sie mit dem Leibhaftigen selbst begangen haben soll…

Meine Meinung:

Detailreich, gruselig, spannend

Wieder ein Buch aus dem Luzifer-Verlag, das ich vor allem ab dem zweiten Drittel nicht mehr aus der Hand legen konnte. Schon das Cover hat mich angesprochen und fasziniert, als ich es bei NetGalley.de sah: diese düstere Atmosphäre mit einer Frau in altmodischer Kleidung im Focus. Die nächsten Details waren Titel und Inhaltsangabe, die mich vollständig in ihren Bann zogen, denn im späten 17. JH eine schöne und mutige Frau als Hexe zu diffamieren, zog unweigerlich einen Hexenprozess und sehr wahrscheinlich den Tod nach sich.

Um so spannender, dass ein Richter und sein Gerichtsdiener die Wahrheit herausfinden wollen, um eine stichhaltige Rechtsprechung vorzunehmen und nicht einfach alles auf Anhieb glauben, was man ihnen erzählt. Während der Richter sich mit einer schweren Grippe herumschlagen muss, aber vom Herrscher des Ortes unter Druck gesetzt wird, versucht der junge Gerichtsdiener einige Fragen und Rätsel zu lösen.

Es ist äußerst spannend, wenn das Buch auch so seine Längen hat. Doch das bleibt nicht aus, wenn derart detailreich beschrieben wird, dass man beim Lesen nicht nur den Matsch unter den Füßen spüren, sondern auch den Gestank in die Nase steigen fühlt, der dort in der neuen Kolonie in Amerika in den Sümpfen im Juni herrscht.

Der Schreibstil ist brillant. Sprachlich und begrifflich vollkommen dem Jahrhundert angepasst, beschreibt McCammon Menschen des späten 17. Jahrhunderts absolut nachvollziehbar, gibt seinen einzelnen Figuren unterschiedliche Charaktere und Bildung, lässt sie ihrem Alter und Werdegang gemäß sprechen und handeln, gibt einen Einblick in das Leben einer Gemeinschaft, die einen Neuanfang in einer Welt wagt, die so ihre Wagnisse hat und lässt den Leser währenddessen spekulieren.

Leider endet das Buch zwar mit einer interessanten Entdeckung und logischen Überlegung bei einem anderen Rätsel, doch sind noch so viele Fragen offen und Rachel noch immer inhaftiert. Der zweite Band muss also im Anschluss verschlungen werden – wie schön, dass es diesen bei Skoobe zu leihen gibt :)

Ich gebe für Teil 1 der interessanten und teilweise recht gruseligen Story 09/10 Punkte.

Zitat:

Regelrechte Wasserfälle strömten durch die starken Äste, die sich in vierzig Fuß Höhe über der Straße ineinander verflochten. Die Blätter uralter Eichen und Ulmen, und auch die Nadeln der hohen Kiefern, waren finster statt grün, und die mächtigen Stämme von Moos und braunen Klumpen eines Pilzes geflickt. Zu sagen, dass sich unter diesen Ästen eine Straße befand, war eine freizügige Verwendung des Wortes: Es handelte sich um ein fäulnisfarbenes matschiges Loch, das dem Nebel entstieg und auch wieder im Nebel verschwand.
1. Kapitel, bei 1 %, Pos. 52/7223

180108 Hexe1b

Bücher der Reihe:

  1. Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (1) – beendet 08.01.2018 – 09/10 Punkte
  2. Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (2)

04.01.2018

{Gelesen}: Specrum | Ethan Cross

180104 Spectum
Autor: Ethan Cross
Titel: Spectrum
Reihe: August Burke (1)
Übersetzer: Rainer Schumacher
Genre: Thriller
Verlag: Bastei Entertainment, [21.07.2017]
Kindle-Edition: 513 Seiten, ASIN: B01MYN1IOX
auch im TB-Format und gek. HB erschienen
hier: gelesen auf dem Kindle Paperwhite via NetGalley.de 
VIELEN DANK !!!

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Inhaltsangabe (Amazon):

Eine neue rasante Thriller-Serie von Bestsellerautor Ethan Cross, dem Autor der Shepherd-Thriller
August Burke ist anders. Irgendwie seltsam, geradezu wunderlich. Doch Burke ist auch ein Genie: Er erkennt Zusammenhänge, die allen anderen verborgen bleiben. Als es in einer Bank zu einer Geiselnahme kommt, wendet das FBI sich an ihn. Denn die Täter verhalten sich extrem ungewöhnlich und verschwinden schließlich sogar unbemerkt aus dem umstellten Gebäude. Mit Burkes Hilfe entdeckt das FBI den Zugang zu einem Geheimlabor unter der Bank - das eigentliche Ziel des Überfalls. Was haben die Räuber dort gesucht? Und haben sie es gefunden? Zusammen mit Special Agent Carter folgt Burke ihrer Spur - und bekommt es mit einem Feind zu tun, der bereit ist, tausende Menschenleben zu opfern.

Meine Meinung:

Spannender Auftakt einer neuen Serie

Der Autor Ethan Cross ist bekannt für spannende amerikanische Thriller um den Serienkiller Francis Ackerman jun. Mit “Spectrum" beginnt eine neue Reihe, diesmal ist der Mittelpunkt ein Genie namens August Burke, der bereits als Schüler online seinen Doktor macht. Das Besondere an ihm ist aber, dass er die Welt mit anderen Augen sieht als wir normal sterblichen Menschen. Dr. Burke hat das Asberger Syndrom.

Wer das Buch in die Hand nimmt, sollte sich gerade zu Anfang ausreichend Zeit nehmen, denn zu Beginn werden durch verschiedene Handlungsstränge die einzelnen Figuren angerissen, und die Szenenwechsel sind rasant. Wer hier das Buch enttäuscht zur Seite legt, weil noch so gar nicht abzusehen ist, wo das mal hinführen soll und man auch leicht mit den Figuren und Handlungsorten durcheinander kommen kann, wenn man immer nur in der Mittagsause z.B. ein paar Minuten liest, der beraubt sich einer wirklich ganz besonderen Lektüre, denn es wird spannend, interessant und mit vielen unerwarteten Wendungen auch nie langweilig, wenn die Story erst einmal angelaufen ist.

August Burke kommt sympathisch daher, wenn er auch so seine Probleme mit dem menschlichen Miteinander hat. Seine Kombinationsgabe, das sekundenschnelle Analysieren, Errechnen und Umsetzen allerdings sind einzigartig und gerade bei diesem Fall kann er zeigen, was er kann und über sich hinauswachsen. Auch Sam Carter ist ein sympathischer Kerl, Special Agent und schon in die Jahre gekommen, der die Ruhe selbst bleibt und Dr. Burke unter seine Fittische nimmt. Dann wäre da noch der Cop Nic Jewels, der auch so sein Päckchen zu tragen hat und sich schlussendlich mit Dr. Burke anfreundet. Fast schon tritt dieses Trio gegen den Rest der Welt an, denn wer hier wirklich bei wem mitspielt und zu den Guten gehört, bleibt abzuwarten.

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, und ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt. 09/10 Punkte gibts von mir.

Zitat:

August Burke hasste es, neue Menschen kennenzulernen. Na ja, vielleicht war “hassen” ein wenig übertrieben. Seiner Erfahrung nach hatten neue Menschen schlicht meist nicht genug zu bieten, um das Risiko zu rechtfertigen. Neue Menschen machten ihm Angst. “
Kapitel 16, bei 17 %, Pos 962/5693

180104 Spectrum1

Bücher der Reihe:

1. Spectrum – gelesen 04.01.2018 – 09/10 Punkte

31.12.2017

Jahresrückblick 2017

Nun geht es zu Ende, das Jahr 2017. Es hatte Höhen und Tiefen, ist mit schönen Erinnerungen behaftet und auch mit ein paar Tiefschlägen. Für das neue Jahr wünsche ich mir, dass es weniger Tiefschläge, vor allem gesundheitliche, mitbringt, dafür aber viele schöne Momente mit lieben Menschen.

Neues in diesem Jahr:

  • mein erster Yogakurs via Youtube mit Mady Morrison und später auch bei der VHS an meinem Wohnort
  • 77 km in 4 Tagen den West Highland Way in Schottland gelaufen, bis zum Aus durch ein verletztes Knie beim Wanderpartner
  • mein Slowcooker, der Eintöpfe und Braten einfach perfekt gart
  • zum ersten Mal Baked Oats gegessen – ich LIEBE es

Gestrickt habe ich auch in diesem Jahr nichts. Mir fehlt einfach die Lust. Dafür habe ich ein wenig von meinen Wollvorräten verschenkt.

Aber gelesen habe ich natürlich. Und Dank NetGalley.de und Skoobe wurde mein Geldbeutel geschont. Vielen herzlichen Dank dafür! Leider habe ich durch eine Unachtsamkeit meine “Gehört/Gelesen”-Seite von 2017 mit all den verlinkten Rezensionen geschrottet, so dass ich nun allein auf meine statistischen Werte aus BOOKcook und DatuBIX zurückgreifen muss:

Gelesen habe ich 64 Bücher mit 30.591 Seiten, das sind durchschnittlich 84 Seiten/Tag, mit einer durchschnittlichen Bewertung von 08/10 Punkten.

Es gab 4 Überflieger mit 11/10 Punkten, und zwar

  1. Das flammende Phanton” von Jonathan Stroud
  2. Die gute Tochter” von Karin Slaughter
  3. Instabil: Die Vergangenheit ist noch nicht geschehen” von Thariot und Sam Feuerbach
  4. Instabil: Die Gegenwart ist nur ein Kartenhaus” ebenfalls von Thariot und Sam Feuerbach

StroudJona_LockwoodCo_

SlaughterK_DieguteToc_

ThariotFeu_InstabilDi_ FeuerbachS_InstabilDi_

171231 2017 gelesene Bücher

Aber auch gehört habe ich einiges. Audible informierte mich per Mail, dass ich zu den Top-Hörern 2017 gehöre, da ich 43 Hörbücher heruntergeladen habe und 32.076 Minuten gehört; mein Lieblingsgenre lautet “Thriller”.

Laut DatuBIX habe ich in diesem Jahr allerdings 47 Hörbücher gehört, wahrscheinlich waren noch 4 in 2016 geladene darunter. Auch hier konnte ich 4 Bücher mit 11/10 Punkten als Überflieger bewerten:

  • Robin. Die Flucht – Hörspiel – Warringham Saga: Das Lächeln der Fortuna von Rebecca Gablé
  • Robin. Die Wende – Hörspiel – Warringham Saga: Das Lächeln der Fortuna von Rebecca Gablé
  • Robin. Die Rückkehr – Hörspiel – Warringham Saga: Das Lächeln der Fortuna von Rebecca Gablé
  • Monster 1983 – die komplette 3. Staffel von Ivar Leon Menger
Waringham1 Waringham2
Waringham3 monster1983-3

Für das neue Jahr wünsche ich mir spannende Bücher und Hörbücher, mal schauen, wie viele es werden Winking smile

prost2018
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