26.04.2015

{Analyse}: Der Healing Code – Was ist dran?

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Autor: Alex Loyd & Ben Johnson
Titel: Der Healing Code
Genre: Sachbuch, Gesundheit
Übersetzer: Barbara Imgrund
Verlag: Rowohlt TB Verlag, [März 2012]
TB, 347 Seiten, 9,99 €
ISBN: 3499628074
Kindle-Edition: 9,99 €
ASIN: B0074XCYS2
Argon Verlag, [29.08.2013]
Spieldauer: 2 Std., 35 Min (gekürzt)
Sprecher: Herbert Schäfer, Carsten Fabian
Regulärer Preis: 11,95 €
im Premium-Abo 11,13 € oder 1 Guthaben
im Flexi-Abo: 9,95 €

Die Analyse – Ein Selbstversuch

Voraussetzungen:

  • Eine vorliegende schwere Erkrankung (wie z.B. Krebs) ist mir nicht bekannt
  • ich leide gelegentlich unter den Auswirkungen von Stresssituationen (Stresskopfschmerzen, Schmerzen in der rechten Nasennebenhöhle, eiskalte Nasenpartie), manchmal Migräne, allergieähnlichen Symptomen wie häufiges Niesen, gelegentlich juckende Augen (ich habe mich nie testen lassen)
  • Alters/Abnutzungs-Erscheinungen wie ein knirschendes Knie (verschwindende Knorpelmasse)
  • zu hoher Blutdruck
  1. Ich habe das Hörbuch von Audible gehört,
  2. das eBook via Skoobe gelesen,
  3. das TB gekauft und studiert
  4. das Video gesehen,
  5. den kostenlosen Healing Code Timer geladen
  6. den Online-Fragebogen des Herzproblemkompass’ ausgefüllt und mein persönliches Herz-Assessment Resultat studiert

Es ergab sich ein Gesamtergebnis von 253/300 Punkten, ein Ergebnis von +7 auf der Skala zwischen –10 und +10. Mein Stresslevel im Körper ist also nicht besonders hoch, mein Krankheitslevel auch nicht. Ich bin gespannt, ob ich das Stresslevel noch weiter durch die Anwendung des Healing Codes senken kann, um die körperlichen Krankheitssymptome ebenfalls zu senken.

28.03.2015 – 25.04.2015

1. Monat der Testphase

Analyse

Ich habe vom 28.03. an wirklich bis auf eine einzige Ausnahme jeden Tag 2x den Healing Code über 10 Minuten lang angewendet. Skeptisch, wie ich war, bin ich wahrscheinlich mein eigener Hemmschuh gewesen, denn wie bei einem Placebo, das hilft, wenn man daran glaubt, ist auch beim Healing Code der Glaube ein wichtiger Punkt. Wenn ich glaube, dass der Healing Code helfen wird, ist das quasi schon die halbe Miete.

So habe ich anfangs sogar eine leichte Verschlechterung meiner Symptome feststellen können, aufgehört habe ich dennoch nicht, denn auch das kann ein Meilenstein auf dem Weg zur Heilung sein. Vielleicht war diese Akzeptanz dann schon ein Schritt in die richtige Richtung, denn seither habe kaum noch Kopfschmerzen gehabt (nur bei diesem wechselhaften Wetter von sehr warm zu richtig kalt und zurück), auch meine Nasennebenhöhle muckert nicht… Alle anderen “Gebrechen” sind aber nach wie vor vorhanden.

Nun, ich will nicht kleinlich sein und geduldig weiter machen.

Was ich nämlich gemerkt habe ist, dass mir diese 10 Minuten morgens und abends gut tun. Ich spüre die Wärme, die durch meine Hände auf meinen Kopf übergeht, ich schalte ab und fühle mich wohl. Die Verstopfung meiner Nase morgens löst sich auf, noch bevor ich unter die Dusche steige. Und ich beginne nun tatsächlich zu glauben, dass es mir bald noch besser gehen wird.

Auf zum zweiten Monat der Testphase! Smiley

25.04.2015

{Gelesen}: Seitenwechsel | M. Römling

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Autor: Michael Römling
Titel: Seitenwechsel
Genre: Roman mit historischem Hintergrund
Verlag: Coppenrath, [01.06.2014]
HC, 448 Seiten, 17,95 €
ISBN: 3649615177
Kindle-Edition: 448 Seiten, 13,99 €
ASIN: B00KPXY3YG
gelesen [auf dem Icarus Illumina via Skoobe]

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Zwei Brüder zwischen den Fronten der Geheimdienste, von der Stasi erpresst, gefangen in Ostberlin.
Berlin im Sommer 1961: Die Brüder Bernhard und Julius teilen sich eine Wohnung im Osten der Stadt. Während Julius mit seinem amerikanischen Freund Jack durch die Westberliner Jazzkeller tingelt, beobachtet Bernhard in einem brandenburgischen Wald sowjetische Soldaten bei einer mysteriösen Verladeaktion. Am nächsten Morgen findet er seinen Vater erhängt auf. War es wirklich Selbstmord, wie die Stasi behauptet?
Bernhard und Julius beginnen, heimlich Nachforschungen anzustellen und geraten dabei zwischen die Fronten der Geheimdienste. Von der Stasi erpresst, beschließen sie, sich in den Westen abzusetzen. Doch in der Nacht ihrer Flucht versperren Stacheldraht und Wachposten ihnen den Weg: Von einem Tag auf den anderen ist Ostberlin zu einem Gefängnis geworden, in dem die Brüder keine ruhige Minute mehr haben.

Meine Meinung:

Weltgeschichte, Deutsche Geschichte, UNSERE Geschichte. In Romanform verpackt gefällt mir Geschichte schon mal viel besser als in Geschichtsbüchern, die Fakten aneinanderreihen. Ken Follett konnte mich mit seinen “Kinder(n) der Freiheit” nicht wirklich begeistern, obwohl einige Szenen über die Zeit des Mauerbaus sehr anschaulich geschildert wurden; dies schaffte Michael Römling.

Obwohl es sich um einen Roman handelt – mit historischen Fakten untermauert –, hätte sich diese Story aber genauso abspielen können. Allein das jagt mir eine Gänsehaut über den Rücken. Ich selbst bin zwar erst nach dem Bau der Mauer zur Welt gekommen, aber habe einiges auch später noch miterlebt, wie es in diesem Buch geschildert wurde. Wer es noch nicht weiß – ich bin ursprünglich Berlinerin und habe dort bis kurz vor dem Fall der Mauer gelebt.

Viele Schauplätze sind mir bekannt, ich bin selbst von der Stasi verhört worden, weil ein Freund selbst erstellte bebilderte Dokumentationen über Punks in der DDR über die Grenze schaffte (“Vaterlandsverrat”, da es Punks offiziell in der DDR natürlich nicht gab, genauso wenig wie Arbeitslose…) – er hat dafür jahrelang in Bautzen eingekerkert verbracht. Später schrieb er politische Bücher: Mehl aus Mielkes Mühlen und Der Richter und sein Lenker. Vielleicht interessiert sich ja der eine oder andere von euch für dieses Thema.

Beim Lesen des Buches habe ich mich in meine Kindheit und Jugend zurück versetzt gefühlt. Dem Autor ist es gelungen, nicht nur die historisch belegten Fakten seinen Lesern spannend zu präsentieren, er hat auch eine Geschichte darum gewoben, die so durchaus hätte passiert sein können. Die verwandten Begriffe waren authentisch, der ständig genutzte Begriff “Genosse” vor jedem Titel kam sicherlich erst später, und auch die Gehirnwäsche der Massen, die bereits in den Kindergärten begann, war erst eine Folge der Abspaltung und des Einflusses der Sowjetunion.

Das Schlimmste war meiner Meinung nach die Spaltung innerhalb von Familien und Freunden bzw. Jugendgruppen, wenn die eine Hälfte “linientreu” und die andere eher hinterfragend an neue Parolen heran ging. Nie war man sicher, wer ein Spitzel war und brühwarm weitererzählte, was man von sich gab. Also hielt man schön seine Klappe. Manchmal konnte man die Genossen von der Staatssicherheit allerdings sehr gut ausmachen, wenn sie einem auf Schritt und Tritt folgten. Dann traten sie in Zweiergruppen auf, in “Ost-Jeans” und grünen Parkas, schauten scheinbar interessiert in irgendwelche Schaufenster, wenn man stehen blieb…

Ich gebe 10/10 Punkte. Wirklich sehr gute Arbeit! Und wenn ich wieder einmal in Berlin bin, werde ich mir das Museum am Checkpoint Charlie ansehen.

Zitat:

„»Wie man’s nimmt. Wir sitzen im Käfig und dürfen raus. Die anderen stehen um den Käfig herum und dürfen nicht rein. Das absurdeste Gefängnis der Welt.«”

Seitenwechsel

{Gehört}: Das unendliche Meer | Rick Yancey

Autor: Rick Yancey
Titel: Das unendliche Meer
Reihe: Die fünfte Welle (2)
Genre: Sci-Fi, Dystopie
Übersetzer: Thomas Bauer
Verlag: Goldmann, [30.03.2015]
HC, 352 Seiten, 16,99 €
Kindle-Edition: 13,99 €
Der Hörverlag, [30.03.2015]
Spieldauer: 9 Std., 39 Min (ungekürzt)
Sprecher: Julia Nachtmann, Achim Buch, Merete Brettschneider
Regulärer Preis: 21,95 €
im Premium-Abo 20,44 € oder 1 Guthaben
im Flexi-Abo: 9,95 €

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Audible):

Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen.
Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2014 / 2015 Rick Yancey / Wilhelm Goldmann Verlag, München. Übersetzung von Thomas Bauer (P)2015 Der Hörverlag

Meine Meinung:

Die Dystopie von Rick Yancey geht weiter, und wie er im unten eingebetteten Interview erwähnt, wird es noch einen dritten Teil geben. Allerdings bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich mir den dritten Band auch kaufe, denn der zweite gefällt mir noch weniger als der erste. Mehr als einmal  habe ich während des Hörens geseufzt. Und ich vermute, diesmal hätte es auch nichts an meiner Meinung geändert, wenn ich anstelle des Hörens das eBook weiter gelesen hätte.

Das Buch beginnt langsam ohne jegliche Spannung. Phrasen werden gedroschen, gegenteilige Gedanken gewälzt wie z.B. “Ich kann ihn nicht töten. Ich werde ihn töten.” und nicht wenige philosophische Betrachtungen eingewebt, und als es dann nach etwa der Hälfte doch noch spannend wird, reißt beides dennoch nicht ab. Es geschieht nicht viel während der 352 Seiten. Die einzige Quintessenz kann ich euch nicht verraten, sonst nehme ich denjenigen, die sich von meiner Meinung nicht abschrecken, sondern motivieren lassen, noch den Spaß am Lesen oder Hören.

Wie ich in meiner Rezension zum ersten Band schon bemerkte, finde ich persönlich die drei Sprecher nicht unbedingt glücklich gewählt. Allerdings ist das rein subjektiv, die Stimme von Merete Brettschneider ist mir einfach viel zu hell, vor allem, wenn sie die Stimme eines Mannes spiegeln soll, und ich bevorzuge denn doch einen einzigen Sprecher mit virtuoser Stimmenvielfalt. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.

Abgebrochen habe ich nicht, weil das Buch zum Ende hin eben doch spannend wurde, aber für mich ist dies ein schwacher Mittelteil einer Trilogie. Ich bin ehrlich gesagt, etwas enttäuscht. Ich hatte mehr erwartet.

Und so gebe ich nach langem Überlegen 05/10 Punkte. Eine schwache Fortsetzung.

Bücher der Reihe:

1. Die fünfte Welle – rezensiert 03.05.2014 – 08/10 Punkte
2. Das unendliche Meer – beendet 24.04.2015 – 05/10 Punkte
3. ?

22.04.2015

{Gelesen}: Mädchenfänger | Jilliane Hoffman

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Autor: Jilliane Hoffman
Titel: Mädchenfänger
Übersetzer: Sophie Zeitz
Genre: Psychothriller
Verlag: Wunderlich, [16.07.2010]
HC, 464 Seiten, 19,95 €
ISBN: 3805208928
TB, rororo, 464 Seiten, 9,99 €
ISBN: 3499253887
Kindle-Edition: 457 Seiten, 9,99 €
hier: am 20.09.2012 für 3,99 €
ASIN: B0058GTOLW
gelesen [anfangs auf dem Icarus Illumina über die Amazon-App, später weiter auf dem Kindle Paperwhite]

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

«FYI. pink steht dir gut (Smiley)»
Die dreizehnjährige Lainey kann es kaum fassen. Zach, der gutaussehende Sonnyboy aus dem Chatroom, steht offensichtlich auf sie. Und er will sie treffen. Als sie von der Schule nicht nach Hause kommt, nehmen alle an, dass Lainey weggelaufen ist. So wie ihre ältere Schwester Denise vor ein paar Jahren. Routinemäßig wird FBI-Agent Robert Dees in die Untersuchung miteinbezogen. Bobby ist Spezialist für verschwundene Kinder – nicht nur beruflich, sondern auch privat. Seine eigene Tochter Katy verschwand vor fast einem Jahr, und niemand hat seitdem wieder etwas von ihr gehört.
Lainey ist nicht weggelaufen, da ist sich Bobby sicher. Doch zunächst führen alle Spuren ins Nichts. Bis ihm ein schreckliches Gemälde zugespielt wird – es zeigt eine gefesselte junge Frau. Anhand des Gemäldes findet Bobby heraus, wo das Mädchen gefangen gehalten wird – doch sie kommen zu spät. Das Mädchen ist tot. Es ist nicht Lainey, doch im Bild finden sich Hinweise auf sie. Bobby kommt der Verdacht, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben, der es auf junge Mädchen abgesehen hat, von denen alle denken, sie seien weggelaufen. So wie Katy …

Meine Meinung:

Das Thema des Buches scheint mir nach wie vor hochaktuell zu sein. Kinder verschwinden spurlos, und nicht immer sind sie einfach nur weg gelaufen, nicht selten fallen sie auch einem Täter zum Opfer…

Und auch ein anderes Thema streckt den Achtung gebietenden Finger in die Höhe: Das allzu sorglose Tummeln im WWW. Nicht erst zu Zeiten der Datenvorratsspeicherung und des Spionierens in unseren geheimsten Daten gilt: Gebe so wenig wie möglich öffentlich von dir preis. Wer weiß, wer die Daten in die Finger bekommt! Leider ignorieren viele Jugendliche diese Mahnung auch heute immer noch. Jilliane Hoffman zeigt auf, was bei allzu sorglosem Verhalten passieren kann. Auch, wenn die Story den Eindruck vermittelt, es handle sich in erster Linie um Kinder aus zerrütteten Verhältnissen – davor ist niemand gefeit!

Als die 13jährige Lainey verschwindet, wird auch ihr PC untersucht, und schnell ist klar, sie hatte sich kurz vor ihrem Verschwinden per Instant Message verabredet. Doch die Spur führt zunächst in eine Sackgasse. Dann taucht ein verstörendes Gemälde bei einem Sensationsreporter auf. Als man wenig später anhand der Hinweise auf dem Bild die Leiche eines Mädchens entdeckt, beginnt ein Tauziehen zwischen dem Täter “Picasso” und Bobby…

Die Autorin gibt uns einen guten Einblick in die Gefühlswelt eines Teenagers, lässt aber das Motiv des Serienmörders meines Erachtens außer Acht. Zwar beginnt sie mit einem religiösen Fernsehprediger, führt diesen Faden jedoch nicht weiter. Auch was hinter der angedeuteten persönlichen Fehde zwischen dem Täter und seinem Ermittler steckt, bleibt unserer Fantasie überlassen.

Für mich war es gute, spannende Unterhaltung. 08/10 Punkte.

Zitat:

Noch bevor sich der Bildschirm richtig aufgebaut hatte, hörte sie schon das vertraute Klingeln. Eine Sofortnachricht. Während sie aus den nassen Kleidern schlüpfte, klickte sie auf das blinkende orange Feld.

ElCapitan: bist du online?

Es war, als wüsste er, dass sie da war. Als könnte er ihre Anwesenheit spüren. Das war so cool!

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