26.06.2016

{Gelesen und Gehört}: Mörderischer Mistral | Cay Rademacher

Autor: Cay Rademacher
Titel: Mörderischer Mistral 
Reihe: Capitaine Roger Blanc (1)
Genre: französischer Krimi
Verlag: DuMont [16.05.2014]
TB, 272 Seiten, 9,99 €
Kindle-Edition: 7,99 €
(hier: am 27.05.2016 kostenlos)
[Whispersync for Voice verfügbar]
Audible GmbH, [03.07.2014]
Spieldauer: [515 Minuten] (ungekürzt)
Sprecher: Oliver Siebeck
Reg. Preis/im Premium-Abo/im Flexi-Abo:
14,95 € / 13,92 € bzw. 1 GH / 9,95 € / 5,95 € nach Kauf des eBooks

Bewertung:

Inhaltsangabe (Audible):

Capitaine Roger Blancs erster Fall: Von der Frau verlassen und in die Provinz versetzt: Capitaine Roger Blanc steht vor den Trümmern seines Lebens. Bis vor Kurzem war er erfolgreicher Korruptionsermittler in Paris, doch dabei ist er mächtigen Leuten auf die Füße getreten. Und so findet er sich bald allein in seiner neuen Behausung in der Provence wieder, einer verfallenen Ölmühle, die ihm vor Jahren ein Onkel vermacht hatte...

Meine Meinung:

Manchmal bietet sich direkt mal wieder das Whispersync for Voice an, vor allem, wenn ich einen Krimi für lau bekomme und das Hörbuch dann für 5,95 € dazu Smile

Eine zeitlang habe ich mir während des Lesens vorlesen lassen. Eine wirklich gute Entscheidung, denn da ich leider kein Französisch gelernt habe, würde ich sämtliche – hier sehr oft vorkommenden Begriffe und Namen – völlig falsch aussprechen. Und das beherrscht Oliver Siebeck wirklich gut. Ohne ins Stocken zu geraten kann er sämtliche ausgeschriebenen Abkürzungen, Namen, Orte etc. in meinen Ohren fehlerfrei vorlesen.

Was mir allerdings erneut auffiel ist, dass Oliver Siebeck nicht nur oftmals sehr leise flüstert, weswegen man sich nebenbei mit nichts anderem beschäftigen sollte, weil man sonst womöglich etwas Wichtiges verpasst, dann plötzlich mit einem “Merde” losdonnert und nicht selten maßlos übertreibt, so dass ich mich eher in einem Theaterstück wähnte als tatsächlich im Midi.

Der Krimi selbst ist ein guter Auftakt zu einer bisher in 3 Teilen erschienenen Reihe mit einigen ganz interessanten Charakteren, Polizeiarbeit in der Provence und dem etwas geruhsameren Leben dort. Wie ermittelt man, wenn man niemandem auf die Füße treten soll und einem wichtige Fakten vorenthalten werden? Gar nicht so einfach. Doch “mon Capitaine” lässt nicht locker.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Ich gebe 08/10 Punkte.

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Bücher der Reihe:

1. Mörderischer Mistral – beendet 26.06.2016 – 08/10 Punkte
2. Tödliche Camargue
3. Brennender Midi

24.06.2016

{Testbericht}: Kindle Oasis

Vor ein paar Wochen brachte Amazon ein neues Modell eines eReaders heraus. Nach dem einfachen Kindle (mittlerweile kann man einen “neuen Kindle” bestellen, der etwas schlechtere Auflösung als der Kindle Paperwhite und auch kein Licht hat, aber eine deutliche Verbesserung zum Vorgängermodell beweist), dem Kindle Paperwhite (nun schon in der 6. Generation) und dem Kindle Voyage mit Blättertasten kam nun der Kindle Oasis auf den Markt.

Was sofort ins Auge fällt: Der Preis. Während man den Kindle Paperwhite (den besten eReader, den es meines Erachtens auf dem Markt gibt) letztens wieder für knapp unter 100 Euro bekommen konnte, sticht der Oasis mit 290 Euro in der einfachen WLAN-Ausführung und 350 Euro mit 3G deutlich hervor.

Für mich Grund, den Oasis einmal testen zu wollen. Was ist dran am Gerät? Was macht ihn so besonders? Und ist der Preis gerechtfertigt?

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{Gelesen}: Der Falke von Montabard | E. Chadwick

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Autor: Elizabeth Chadwick
Titel: Der Falke von Montabard 
Reihe: nein
Genre: historisch, Mittelalter-Roman
Übersetzer: Helmut Splinter 
Verlag: Blanvalet [24.09.2007]
TB, 576 Seiten, 7,00 €
ISBN: 3442367778
Kindle-Edition: 5,99 €
ASIN: B00M9KO0DM

Bewertung:

Inhaltsangabe (Amazon):

England im 12. Jahrhundert: Der verwegene Krieger Sabin FitzSimon hat seinen guten Ruf gründlich verspielt. Da bietet ihm Ritter Edmond Strongfist an, ihn ins Heilige Land zu begleiten, um dort dem König von Jerusalem beizustehen. Mit auf die Reise geht Strongfists schöne und kluge Tochter Annaïs. Und als diese verheiratet wird, spüren Annaïs und Sabin plötzlich, dass sie mehr als nur Zuneigung füreinander empfinden ...

Meine Meinung:

Das Buch spielt hauptsächlich in Outremer um 1121, als die Christenheit Andersgläubigen noch mit Macht den eigenen Glauben aufzwingen wollte. Doch obwohl es hier um die Zeit der Kreuzritter geht und auch historische Fakten in diesen Roman integriert wurden, handelt es sich in erster Linie doch um einen Roman, der sogar überraschend leise die Geschichte eines anerkannten Bastards und die seiner späteren Frau erzählt.

Es ist dies also in erster Linie ein historischer Liebesroman ohne die Attribute eines Nackenbeißers. Wer sich für die Kreuzritter und –züge interessiert, sollte dann doch eher zu anderen Büchern greifen. Dennoch erhält der Leser auch hier Einblicke in das Alltagsleben in umkämpften Gebieten.

Der Spannungsbogen ist zwar vorhanden, wird aber nie ungeahnte Höhen erklimmen, dafür wartet das Buch aber auch nicht mit Längen auf. Es bietet gute Unterhaltung und lässt sich durch die in der Erzählform geschriebenen Geschichte sehr gut lesen.

Bei anderen historischen Romanen habe ich es genossen, eine Karte im Anhang zu studieren, um immer genau zu wissen, wo ich mich gerade aufhalte, denn vor 900 Jahren sah es im Morgenland natürlich noch ganz anders aus als heute. Eine heutige Karte würde mir da überhaupt nicht weiterhelfen. Doch leider bietet das Taschenbuch, das ich 2008 für 7 € erworben habe, keine solche Karte.

Von mir gibt es 08/10 Punkte.

Zitat:

“Kann ich denn gar nichts tun?”, sagte sie mehr zu sich. Doch Sabin hatte es gehört.
”Betet für uns, Demoiselle”, sagte er, ohne sich zu bücken oder umzudrehen. “Auch wenn wir nicht schneller sind als sie, lassen sie sich vielleicht davon überzeugen, dass wir bis an die Zähne bewaffnet und nicht so leicht zu überrumpeln sind, wie es den Anschein haben mag.”
S. 73

160624 Montabard

weitere Bücher der Autorin:

Die normannische Braut – rezensiert 17.06.2009 – 09/10 Punkte
Der Falke von Montabard – beendet 24.06.2016 – 08/10 Punkte

21.06.2016

Der wispernde Schädel | Jonathan Stroud

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Autor: Jonathan Stroud
Titel: Der wispernde Schädel 
Reihe: Lockwood & Co. (2)
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Übersetzer: Katharina Orgaß, Gerald Jung 
Verlag: cbj [27.10.2014]
HC, 512 Seiten, 18,99 €
ISBN: 3570157105
TB, 512 Seiten, 12,99 €
ISBN: 3570403440
Kindle-Edition: 14,99 €
ASIN: B00KG63NZM
[Whispersync for Voice verfügbar
gelesen auf dem Kindle Oasis (Testobjekt)
und dem Kindle Paperwhite 1

Bewertung:

Inhaltsangabe (Amazon):

Dank des spektakulären Erfolgs im Fall der seufzenden Wendeltreppe ist Lockwood & Co. nun eine der angesagtesten Geisteragenturen Londons. Doch inzwischen wird die Metropole bereits von einer Reihe neuer grausiger Ereignisse erschüttert: In einer beispiellosen Diebstahlserie werden mächtige magische Artefakte entwendet und deren Hüter grausam ermordet. Als dann auch noch auf einem Friedhof ein schauerlich eiserner Sarg geborgen wird, dessen Inhalt unter mysteriösen Umständen verschwindet, steht fest: Ein klarer Fall für Lockwood & Co.! Nur wenn das Team um Anthony Lockwood, Lucy und George ihre ganze Genialität im Umgang mit übernatürlichen Ereignissen in die Wagschale wirft, kann es ihnen gelingen, die Verschwörung, die hinter all dem steckt, aufzudecken.

Meine Meinung:

Wieder einmal kostet das eBook mehr als das am 11.10.2016 erscheinende Taschenbuch. Ob der Preis dann gesenkt wird?

Band 2 der Reihe hat es wieder in sich. Wie schon zuvor spielt die Story in einem gänzlich anderen London als dem realen unserer Zeit, es könnte eine Parallelwelt sein, denn viele bekannte Straßennamen und Plätze präsentieren sich dem Leser, doch ist das Leben in diesem London vollkommen verschieden von dem jetzigen in unserer Welt. Die Seelen und Geister Verstorbener treiben ihr Unwesen und können nur von Kindern mit besonderen Gaben in Schach gehalten werden. Sowie sie erwachsen werden, verlieren sie jedoch ihre Fähigkeiten.

Anthony Lockwood, Lucy Carlyle und George Cubbins sind die 3 einzigen Mitarbeiter einer Agentur, die übersinnliche Fähigkeiten haben und mutig gegen Geister kämpfen, deren Quelle sichern und verplomben. In diesem Abenteuer haben sie es mit einem Knochenglas zu tun, einem Spiegel, der einen Blick in die Welt der Verstorbenen gestattet. Nur leider stirbt jeder, der hineinsieht, eines sofortigen schrecklichen Todes.

Wieder äußerst spannend geschrieben ist dieses Jugendbuch eine wahre Freude. Ich konnte mich sehr gut in Lucy hineindenken. Die Ich-Form gefällt mir sowieso fast schon am besten. – Gern empfehle ich dieses Buch Jugendlichen ab 12 Jahren und gebe 09/10 Punkte.

Zitat:

Lockwood warf mir einen warnenden Blick zu, der besagte: Still jetzt. Dann legte er die Hand auf die wuchtige Türklinke. Ich riss mich zusammen und kniff in Erwartung des Übergangs von Dunkel zu Hell die Augen zusammen. Mit einer energischen Bewegung drückte Lockwood die Klinke herunter und stieß die Tür auf.
Seite 339/417, Kapitel 26

Bücher der Reihe:

1. Die seufzende Wendeltreppe – beendet 19.02.2016 – 09/10 Punkte
2. Der wispernde Schädel – beendet 21.06.2016 – 09/10 Punkte
3. Die raunende Maske
4. Das flammende Phantom (erscheint am 28.11.2016)

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