08.08.2009

Die Entscheidung ist gefallen

Zwei Erzählungen in dem Band mit den britischen Meistererzählungen habe ich nach Sanctum gelesen, und nun ist klar, dass ich unbedingt wieder einen richtigen Roman lesen muss. Diese kurzen Episoden sind zwischendrin zwar ganz nett, aber ich brauche jetzt wieder etwas Spannendes. Und so habe ich mich entschieden, nach langer Zeit einmal wieder einen Peter-Tremayne-Roman zur Hand zu nehmen und Schwester Fidelma auf ihren Wegen zu begleiten, während sie einen oder mehrere Morde aufklärt. Es handelt sich um den dritten Band in der Reihe mit dem Titel: Tod im Skriptorium#



Peter Tremayne

Tod im Skriptorium
Historischer Kriminalroman
hier: Clubausgabe
TB, 385 Seiten
ISBN: 3746615267

Klappentext:

Irland Mitte des 7. Jahrhunderts: Im Skriptorium einer berühmten keltischen Abtei wird ein altehrwürdiger Gelehrter ermordet. Der König des Nachbarreichs, in dessen Auftrag er in der Abtei forschte, verlangt als Wiedergutmachung ein umstrittenes Grenzgebiet und droht mit Krieg, falls man seine Forderung nicht erfüllt. Schwester Fidelma, eine Nonne königlichen Geblüts, stößt bei ihren Bemühungen, den Mord aufzuklären, auf ein verschlungenes Netz unterschiedlicher politischer und privater Interessen.

Außerdem lässt mich Mount Dragon nicht los. Und so stecke ich mir die Stöpsel so oft es geht in die Ohren und lausche diesem medizin-wissenschaftlichen Thriller mit Spannung, während ich noch weitere Handwärmer gleicher Machart von den Nadeln gleiten lasse. Ich habe heute unerwartet viel Freizeit, und die sollte/muss genutzt werden

07.08.2009

Socken 18/2009 - Calendula Cable Socks

socken2009.18

Die Calendula Cable Socks sind abgenadelt. Und je nachdem, wie nah ich mit der Knipse kam, desto mehr änderte sich auch die Farbgebung. Auch wenn hier fast alles irgendwie Weinrot aussieht, so stimmen eigentlich mehr die Farben auf dem einzigen Bildchen links unten. Ein wenig dunkler zwar, aber die Farben sind korrekt. Es ist ein leuchtendes Violett mit Grau dazwischen. mal ist die Farbgebung intensiver, wie man an der Wilderung sehen kann, mal dezenter. Auf jeden Fall aber sind dies wunderschöne Socken geworden. Danke, Iris für den schönen Strang den hast du ganz toll gefärbt!

Sockendaten
Material: ein handgefärbter Strang 75/25er Wolle von Iris
Nadeln: 2,25er Harmonys
Anschlag: 60 M
Muster: Calendula Cable Socks
Ferse: Herzchenferse mit verstärkter Fersenwand
Spitze: stumpfe Bandspitze
Größe: 38/39
Verbrauch: 65 g


Bevor ich den zweiten Teil des Pairs of Kilt Hoses (hah, so umgehe ich den Artikel im Singular ) anschlage, werde ich noch einige Paare Diamond Handwarmers stricken. Ein paar liebe Menschen konnten sich nämlich meiner aufdringlichen Frage nicht erwehren und stimmten zu, die nächsten Abnehmer zu werden  - genial, wie ich mich aus der Verpflichtung ziehe , aber es hilft ja nix, das Paar muss früher oder später fertig werden...

06.08.2009

Wie gestern Nacht versprochen

kommt hier nun wenigstens eine Collage des fertig gestellten Paares Handstulpen oder Handwarmers, allerdings ohne Hände, da diese ja die Cam festhalten mussten

handstulpen2009.2a

Und hier stimmt auch die Farbe wieder. Was direkte Sonnenbestrahlung so ausmacht...

Stulpendaten
Material: Düsternis von Ewa - ein Kaschmir-Gemisch
Nadeln: 2,75er Pony Pearl
Anschlag: 44 M
Muster und Anleitung: Diamond Handwarmers
Größe: S
Verbrauch: 32 g


Da ich mir nicht sicher bin, ob meiner Freundin die Stulpen passen, werde ich noch ein zweites Paar etwas größer stricken. Und vielleicht auch noch ein drittes, denn die sind so schön, schlagen auch nicht um, die lassen sich wunderbar verschenken - jetzt stricke ich aber erst mal an meinem zweiten Vorderteil der quer gestrickten Jacke weiter. Und der zweite Socken des Calendula Cable-Paares ist ja auch noch nicht fertig...

Kurzrezi: Sanctum - Markus Heitz

Markus Heitz
Sanctum (2. Teil des Werwolf-Romans)
Mischung aus historischem Hintergrund und mystischer Fantasy
Knaur
TB, 606 Seiten
ISBN: 3426631318

Inhaltsangabe:

Rom, Ewige Stadt, Hort uralter Geheimnisse. Hierhin führen die Spuren einer Verschwörung, in deren Mittelpunkt Eric von Kastell steht, der Werwolfjäger. Immer wieder trifft er auf das Vermächtnis einer Frau, die im 18. Jahrhundert um ihr Leben kämpfte: Gregoria, die Äbtissin eines entweihten Klosters. Eric und Gregoria sind untrennbar verbunden durch die heiligste Substanz, die sich auf Erden findet: Das Sanctum kann Wunder wirken - oder den Tod bringen...

Wieder einmal tue ich mich schwer mit der Einschätzung. Aber das ist auch kein Wunder, denn es geht um ein Thema, das ich bis vor kurzem vermieden habe. Aber so wie ich früher durchaus auch mal einen Nackenbeißer zur Hand nahm, den ich jetzt verschmähen würde, so habe ich Probleme damit, von einer wissenschaftlichen Unmöglichkeit wie einem Werwolf oder gar Wermensch zu lesen. Es ist nicht so, dass mir die Fantasie abgehen würde, ich lese durchaus auch Fantasy-Romane, in denen Gestaltwandler auftauchen, doch spielt das alles in einer anderen Welt, es ist von vorn herein klar, dass es reine Fantasie, ein Märchen also, ist. Doch Markus Heitz hat eine wahre Begebenheit genommen und daraus einen Roman entstehen lassen, der nicht in einem Buch (Ritus), sondern in zweien seinen Platz fand. Und das macht die Sache unheimlicher. Vielleicht ist dies auch der Grund, warum ich (bis auf Bram Stokers “Graf Dracula”) das Thema Vampire kategorisch aus meiner Lektüre verbanne.

Fakt ist jedenfalls, dass in beiden Büchern die Spannung nicht abreißt und der Leser zwischen den Anfängen im Gévaudan im 18. JH und dem Heute in 2004 pendelt und in diesem Buch nun damit konfrontiert wird, dass es einen Orden gibt, der die Werwölfe mittels eines Sanctum’ heilen will. Natürlich geht es erst mal schief und natürlich ist die Heilung mit unmenschlichen Schmerzen verbunden, aber es soll möglich sein. Interessant, dass dieses Sanctum nichts anderes ist, als das Blut Jesu Christi, das von Dingen gewonnen wird, an denen das Blut des Herrn zu finden war. An der Dornenkrone z.B. oder dem Speer in seiner Seite. Und natürlich gibt es auch Gegenspieler, u.a. solche, die sich absichtlich beißen lassen wollen, um im Blutrausch zu töten... tststs

Aber, das Buch ist gut geschrieben, spannungsgeladen und hat ein bisschen was von diesen Action-Filmen, in denen die Helden in Zeitlupe über die Köpfe schweben und derweilen aus mehrläufigen Waffen alles um sich herum “umnieten”.

Negativ ist mir noch aufgefallen, dass ich viele Fehler im Druck gefunden habe, die auf ein schlampiges Lektorat hindeuten.

Ich denke aber, Markus Heitz hat aus dem Thema das Beste heraus geholt und ein spannendes Werk verfasst. Daher gebe ich

Die britischen Meistererzählungen habe ich noch nicht beendet, ich denke, ich lese zunächst darin weiter, bevor ich mir ein weiteres Buch aus dem SuB hole, ich weiß nämlich grad nicht, wonach mir ist